Macht Psychotherapie und die Psychotherapeuten nicht alles nur noch schlimmer?

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31 Antworten

Ich hatte bisher immer Glück mit meinen Therapeuten. Wenn du den richtigen Therapeuten findest, können unheimlich wertvolle Prozesse in Gang gesetzt werden. Du kannst aber auch auf jemanden stoßen, da hast du das Gefühl, es bringt nicht viel und du trittst auf der Stelle. Probiere probatorische Sitzungen mit verschiedenen Therapeuten aus und spüre in dich rein, ob es passt! Viel Erfolg dabei!

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Aus meiner Erfahrung heraus ein definitives Ja, es macht alles nur noch schlimmer. Ich war jahrelang wegen Depressionen in Behandlung und habe keine guten Erfahrungen gemacht. Meine Therapeuten haben nicht mal groß Wunden aufgerissen - sie haben erst gar keine Wunden. Was schlimmeres kann einem Therapeuten nicht passieren, denn er hält sich häufig für einen Wunderheiler, obwohl er gerne auch mal das Gegenteil behauptet. Mit einem Therapeuten ging es andauernd nur darum, wie toll er ist, er hat unglaublich viel Selbstbestätigung verlangt und dafür viel Geld bekommen, ohne mich überhaupt länger ernst zu nehmen. Therapeuten sind meiner Erfahrung nach häufig sehr verblendet, sie reden sich andauernd ein, dass sie zu den tollsten Menschen der Welt gehören, weil sie ja so viel helfen. Das Problem ist erstens, dass sie keineswegs besser sind als sonst irgendjemand und zweitens, dass sie schon so viel Zeit damit verbringen, sich selbst hochzuloben und nur auf gewisse Schemata in den Ausführungen hören, dass kaum Zeit bleibt dafür, dass sie etwas leisten. Das ist häufig Geschäftemacherei. Sie vertragen keine Kritik, auch keine konstruktive, und geben den Patienten die Schuld, wenn sie daraufhinweisen, dass es ihnen schlechter geht. Ich habe diesen Leuten sehr viel Zeit und Geduld gegeben und dadurch nur eine Verschlechterung meines Zustandes bekommen, denn schließlich merkt man auch, dass man nicht ernst genommen wird und man dann auch noch billige Schuldzuweisungen zugeschustert bekommt. Ich habe auch Erfahrungen mit Kliniken und Selbsthilfegruppen und weiß daher, dass das viele so empfinden. Wirklich gute Erfahrungen scheinen die Ausnahme zu sein. Diese Einschätzung kommt allerdings selten an die Öffentlichkeit. Psychologen sind sehr stark darin, jede Form von Kritik von sich zu weisen und wissen, dass sie in einem für sie institutionell sehr günstigen Rahmen hantieren: Sie haben den Patienten meistens alleine vor sich und können so alles abstreiten, was ihnen nicht passt (auch vor Gericht, ein Bekannter von mir hat so eine Erfahrung gemacht) und nutzen außerdem die sehr angeknackste Situation des Patienten aus, indem sie in den ersten Wochen eine Situation herstellen, indem sie mindestens unterschwellig vom Patienten eine manchmal geradezu demütige Haltung verlangen, in jedem Fall aber ein Abhängigkeitsverhältnis, in dem sie die moralische Instanz sind. Vielen Therapeuten geht es um Macht und Geld. Sonst nichts.

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Du hast recht: Es kommt auf den Therapeuten an. Wie gut oder schlecht er ist.

Ich war bei verschiedenen Therapeuten in Behandlung. Die erste hat es tatsächlich noch schlimmer gemacht. Sie hat immer wieder in meinen Wunden gestochert. Und ich habe nur noch geheult. Aus der Therapiestunde kam ich raus und fühlte mich vollkommen leer und ausgehöhlt. Sie tat mir nicht gut.

Dann hatte ich das Glück, an einen sehr guten Psychologen zu kommen. Er hat mir wirklich geholfen. Ich ging mit einem Lächeln im Gesicht von ihm weg. Erst hielt es nur zehn Minuten an. Dann wurde dieses Glücksgefühl länger: Eine halbe Stunde, eine Stunde, einen Tag... Bis ich dann über mehrere Tage glücklich war. Ich bin ihm heute noch dafür dankbar. Und profitiere immer noch von dieser Therapie. Und ich hatte nicht das Gefühl, dass er mich künstlich krank halten wollte. Er wollte mir wirklich helfen. Zumal die Krankenkasse ja nur 50 Stunden bezahlt.

Als ich dann später mal zur Kur war, kam ich wieder an keine gute Therapeutin. Sie verdrehte mir die Worte. Redete mir Sachen ein, die jeglicher Grundlage entbehrten. Ich blockte ab und wollte nur noch da weg...

Aber Du hast auch recht, dass manche einen krank halten wollen. Das Gefühl hatte ich jetzt auch, als ich in einer Psychiatrischen Klinik war. Die waren gar nicht daran interessiert, dass ich gesund werde. Durch mich haben sie ja Geld verdient.

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Also ich habe früher auch mal eine therapie gemacht und es hat mir sehr geholfen. Sicherlich ging ich auch mal durch die Hölle aber das ist ganz normal, da man Dinge durcharbeiten muss die vielleicht auch wehtuhen können! Doch ich würde jederzeit erneut eine beginnen weil es einfadch eine tolle Zeit war in der ich mich selbst besser kennengelernt habe und vieles neu erlernt habe. Ich denke die Menschen sind verschieden, dem einen hilft es, dem anderen nicht! man kann nie verallgemeinern. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, das ist es was zählt, LG

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Normalerweise ist es so - wenn man sich während der Therapie auf den Therapeuten einläßt - bringt das auch den gewünschten Erfolg - desweitern ist es ja so,der Therapeut gibt einem Hilfestellung,wie man Dinge,die einem nicht gut tun verändern könnte - was man im Endeffekt daraus macht - liegt ganz allein an einem selbst.

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Ich habe gerade dieses Jahr 2 Leute enger kennengelernt, die beide in Therapie gewesen waren bzw. sind.
Beide hatten dabei irgendwie eine ähnliche Entwicklung gemacht, sich von der einstigen Opferrolle zu waren Egoisten zu wandeln -
Ich frage mich dabei, ob vielleicht die Therapie etwas "zu weit" gegangen sein könnte, angefangen mit "denk jetzt mal an dich" bis dann irgendwie der Schalter umklappt "ich denk nur noch an mich" - habe es auch der einen so gesagt, sie meinte, da wäre vielleicht was dran.
Das tragische ist, das beide durch ihren übertriebenen Egoissmus heute gewissermaßen genauso Sozial-Inkompatibel sind, und dementsprechend einsam. Sie nutzen quasi aus, werden aber dadurch bald als "schlechte Menschen" gesehen und dementsprechend behandelt; Sie versuchen krampfhaft, alles unter Kontrolle zu halten, keine Verbindlichkeiten aufkommen zu lassen - und erfahren andererseits auch kaum Verbindlichkeit und Emotionalität von anderen. Beziehungsansätze enden regelmäßig als Bettgeschichten.
Ob sich deswegen vielleicht Biographien so oft 1:1 weitervererben?

Vielleicht weiß noch jemand was dazu?

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Kommentar von yokohama
10.10.2011, 17:14

GENAU diese Erfahrung habe auch ich mit Menschen gemacht, die in Psychotherapie waren, s. meine Antwort oben bzw. unten.

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Mit Deinem letzten Satz das Psychotherapeuten ect davon leben, hast Du recht, was man auch statistisch daran sieht, daß Menschen, die einer (Tages)klinik, Psychiatrie waren, dann entlassen werden und nach einem gewissen Zeitraum erneut in der Klinik sind. Oftmals wiederholt sich dieses Schema über Jahre. Das heißt, hier wird "nur" das Allgemeinbefinden verbessert, aber eben nicht die Ursache gefunden. Wenn Du Dich auf Deine Stärken konzentrieren möchtest, solltest Du Dir einen Coach suchen, deren Aufgabe ist genau das: Stärkung des eigenen Ichs, Definition was Du beruflich und evtl. privat erreichen möchtest und den/die Wege dorthin. Als Faustregel, egal ob Du Dich für Coaching, Psychotherapie, Esoterik entscheidest, gilt immer: Vorher fragen, wie lange eine Sitzung dauert, bzw. die Kurseinheit, z.B. 1x Woche über 3 Monate oder so. Wenn Du dann Antworten bekommst wie: Das kann man so nicht sagen, Sie sind ein besonders schwerer Fall, Ihr Symptom ist nicht so einfach .... solltest Du die Finger weglassen. Das es auch anders geht kann man z.B. bei der Arbeit von www.doreen-buechner.de sehen, wo man der Ursache von seinem Problem in einer! Sitzung näher kommt. Die war schon ein paar Mal im Fernsehen, hat mir gut gefallen.

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Ein guter Therapeut arbeitet IMMER die guten Seiten eines Klienten heraus, allein um das fehlende Selbstbewußtsein (ohne dem würde der Klient ja keine Schwierigkeiten haben...) herauszuarbeiten. Ein guter Therapeut hat auch keine Lösungen zu haben für ein Problem, sondern zeigt einem Klienten Lösungsmöglichkeiten auf, damit er/sie selbst zur Lösung kommt und damit weiterleben kann.

Therapeuten, die Klienenten nur aufnehmen, damit sie sich einen Kinobesuch (des Geldes wegen) leisten können, gibt es leider immer wieder. Einen richtig guten Therapeuten zu finden, kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen. Nur weil die Wartezeit bei einem Therapeuten lang ist, heiß es nicht, dass er gut ist...

Ich wünsche dir viel Erfolg!

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An sich ist weder der Therapeut noch die Therapie dafür da um dir zu sagen was für ein toller Typ du bist, sondern dir zu helfen mit deinem Leben besser umzugehen indem du lernst Fehler zu vermeiden oder mit Situationen besser umzugehen als du es aktuell machst.

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Grundsätzlich machen die Therapeuten alles schlimmer. Schließlich ist ja deren erstes Gebot die Unterwerfung des Patienten. Nur der unterworfene, gläubige Patient lässt sich richtig melken.

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Generell wirken Therapien. Schon nur, da man dabei darüber redet, was einem bedrückt. Differenzieren muss man für welche Störung welche Therapie und für welchen Patienten welcher Therapeut am besten ist ("Smörgåsbord"; Paul'sche Frage).
Da gibt es etliche Kombinationen. Sogar negative Effekte gibt es, meistens ist aber das schlechteste, was passieren kann, dass die Therapie nicht wirkt. Auch bei besonders wirksamen Therapien verändern sich nicht 100% positiv. Es kommt stark auf die Beziehung zwischen Therapeut und Patient an. Aber auch auf den Patienten selbst: Jemand der sich total verweigert kann auch kaum geholfen werden.
Nur dass Therapeuten absichtlich die Störung verschlimmern sollte und darf nicht vorkommen.

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Sie machen alles schlimmer. Ich bin seit 2 Jahren in behandlung und es hat sich nichts gebessert. Im Gegenteil: Diese Asozialen Psychologen hassen Computer. Ich als "Technik-Freak" bin an der falschen Adresse und muss jede Woche zu den Psychopathen. Dann sind es auchnoch die typischen "RTL-Gucker" mit "Killerspiel-Allergie" und wollen einem Erzählen, dass man asozial sei, und als wäre das nicht genug, wird man auchnoch angeschnauzt weil man bei der Motorik-Gruppe (für Asis wo ich nicht hin gehöre) schwächelt, weil man seit 11 Stunden unterwegs war, 2 Stunden Sport hatte und die Schultasche 20 Kilo wiegt. Das regt einen Höllisch auf, vorallem, weil die nur dann Zeit haben, wenn die AVV Busse wieder streiken. Ich würde da nicht freiwillig hingehen!

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Lieber micha4,

um nicht zu pauschalisieren, muß man deine Frage erstmal verneinen. Da stimme ich dir völlig zu.

Es gibt immer das, was eigentlich erreicht werden sollte (Ideal) und dann das, was wirklich erreicht wird (Realität). Und da Psychotherapeuten nicht durch ihren Berufsweg zum Höheren Wesen werden, wird es auch unter ihnen weiß und schwarz und viel grau dazwischen geben.

Aber genau so, wie ich nie aus dem Fakt, daß mein Arzt für´s Behandeln bezahlt wird, den Schluß ziehen würde, alle Ärzte möchten mich krank sehen, um Geld zu verdienen - genauso wenig würde ich alle Psychotherapeuten über einen Kamm scheren wollen.

Sicherlich wird es Psychologen mit "Pathologenbrille" geben. Genauso sicherlich wird es Patienten geben, die sich ungenügend selbstbestätigt empfinden. "Alles falsch" kann der Patient nie gemacht haben - sonst wäre er nicht am Leben. Und da viele Patienten aus eigenem Antrieb kommen, wüsste ich auch nicht, warum ein Psychologe auf so eine Einstellung kommen sollte. Sie liefe der Unterstellung der Beutelschneiderei zuwider.

Wie ein Mensch einem anderen entgegentritt und wie der andere dieses Entgegentreten empfindet, sind häufig zwei Paar Schuhe. Ich wünsche dir, daß du einen Psychologen findest, dem du vertraust. So, wie ich jedem Menschen wünsche, er möge einen oder besser viele Menschen treffen, denen er vertrauen kann und darf...

LG andisazi

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Hallo micha4,

ich möchte Ihre Frage einmal aus Psychotherapeutensicht beantworten. Ja, es gibt hilfreiche und weniger hilfreiche Therapien und Therapeuten - wäre ja auch komisch sonst, oder? Ja, viele Therapeuten sind auch immer noch eher auf die Schwächen des Patienten konzentriert. Das war sehr lange Zeit die Sichtweise, mit der man gearbeitet hat. In den letzten Jahren ändert sich das allerdings zusehends und die Stärken ("Ressourcen") rücken mehr in den Mittelpunkt. Das ist sicherlich noch nicht bei allen Therapeuten angekommen...

Meine eigene Erfahrung ist die, das Therapie ziemlich oft hilft. Aber manchmal kommen die Patienten/innen in der Tat nach einiger Zeit wieder. Nur: Es kommen die, denen ich geholfen hatte! Zumindest bei kassenzugelassenen Therapeuten ist es auch nicht nötig, die Patienten "krank" zu halten, denn es gibt sowieso lange Wartelisten und, ehrlich gesagt: Ich habe lieber Erfolge mit meinen Therapien, das macht einfach mehr Spaß zu arbeiten!

Meine Bilanz: Machen Sie dann Therapie, wenn Sie sich beim Therapeuten wohl fühlen, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist.

Alles Gute und viel Glück damit!

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Sehe ich ganz wie Du es siehst. Nicht nur die Therapeuten leben von ihren Klienten - auch die "normalen" Mediziner tun das - und die Heilpraktiker auch.

Solange die "normale" Psychologie und Psychotherapie die spirituelle Dimension ausklammert, und die Bedeutung und den schicksalhaften Sinn einer Erkrankung - wird sie immer weiter selbst "Kunden" produzieren ...

Übergeordet ist für mich zum Beispiel das, was Dr. med. Rüdiger Dahlke mit seinen Büchern etc. für Kranke in die Welt setzte - nämlich die Möglichkeit, sich selbst aufgrund der auftretenden Symptome auf der seelischen Ebene hinterfragen und verstehen zu können - und dann SELBST das mit dem alten seelischen Muster einhergehende Denken (und auch Verhalten) zu korrigieren.

"Krankheit als Weg" oder "Krankheit als Symbol" leiten dazu an; ich habe das erstgenannte Buch vor 24 Jahren kennen gelernt - und war seitdem kaum mehr krank.

Dahlke ist auch Psychotherapeut, hat zwei Reha-Kliniken, viele Bücher geschrieben, und wie ich kürzlich auf seiner Webseite sah, gibt er sein Wissen jetzt auch in speziellen Seminaren an "normale" Mediziner/Therapeuten weiter.

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Kommentar von waldfrosch
09.10.2011, 16:33

@ursula

Und bei dieser Super Methode, bist du immer der alleinige Veursacher der Krankheit !

was dich dann unter Umständen noch einmal belasten wird ,da du so offensichtlich nicht in der Lage bist, das richtige zu tun und dich zu heilen .

Meiner Meinung nach ist dieses Konzept ,auch wenn gewisse Symptome mit den entsprechenden Einstellungen zutreffen mögen ,falsch und ignoriert die Not vieler Patienten . Es basiert auf dem Glauben das es als Mensch möglich ist ,vollkommen heil und gesund zu sein .

Einer Lüge !

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Ich habe nur negative Erfahrungen mit Menschen gemacht, die in Psychotherapie waren: Denjenigen, die ich kenne, ist gemeinsam, dass sie extrem ichbezogen sind und sich auf (fast) paranoide Weise bei jeder Kleinigkeit angegriffen fühlen, so dass ein normales Gespräch nicht mehr möglich ist. Von einer weiteren Person weiß ich, dass sie sich nach der "Therapie" umgebracht hat (ich glaube, es ist nicht nur ein Gerücht, dass die meisten Selbstmörder vorher beim Psychologen waren, seriöse Studien wären diesbezüglich interessant..) Psychotherapie kann offenbar den Charakter verderben, allerdings beziehe ich mich auf tiefenpsychologische Verfahren, nicht auf Verhaltenstherapie.

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Kommentar von dompfeifer
24.10.2011, 21:56

Dem stimme ich dem Ergebnis nach schon weitgehend zu. Nur ist bei Deiner Argumentation die Kausalität unklar: Was war zuerst, die psychische Erkrankung oder der verderbliche bzw. heilsame Einfluß des Therapeuten? Sind die Leute womöglich so krank trotz der therapeutischen Bemühungen? Statistisch sterben - trotz oder wegen der Ärzte - im Krankenhaus mehr Leute als auf dem Munitions-Sprengplatz. Die meisten Leute sollen übrigens im Bett sterben. Da gehe ich jetzt trotzdem hin, ungeachtet aller Warnungen.

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ich glaube das hängt sehr davon ab , ob du einen Leidensdruck hast als Patient bzw. Klient. wenn du nur aus reiner Neugier zu einem Psychtherapeuten gehst wird auch nicht viel dabei herauskommen.

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In der Zeit als ich in der Schule gemobbt wurde, half mir ein Therapeut im endeffekt nur bei meiner schulischen Leistung. Aber das ist lange her. Das letzte mal entschloss ich mich, ein anti-aggressions training zu machen. bis zum besagten termin hatte ich keine ausraster, war lieb und glücklich weil ich mich zusammenreißen konnte. doch nachdem ich da war wurde alles wieder schlimmer also entschloss ich mich nicht mehr hin zu gehen und jetzt ist wieder alles okay.

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Hm, ich glaube, es hängt eben nicht nur vom Therapeuten ab - viele Patienten haben auch einfach keine Lust oder Angst, sich wirklich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen und fühlen sich schnell angegriffen, wenn der Therapeut auch mal was kritisch hinterfragt. Ein Psychologe ist eben kein Wunderheiler und eine Therapie funktionuert nur dann, wenn der Patient auch bereit dazu ist, wirklich was zu verändern und sich seinen Problemen zu stellen - auch wenn's hart ist.

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Kommentar von JackySmith
08.10.2011, 13:43

Wenn der Patient wirklich Angst davor hat, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen, dann sollte ein "guter" Therapeut auch dazu in der Lage sein, diese Hürde mit ihm zusammen zu überwinden, damit der Patient sich selbst helfen kann.

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Ich kann dazu nur eines sagen.. 2 Jahre Psychotherapie...5 Diagnosen, darunter Schizophrenie und Borderline..bla bli blub...erstes Medikament bekommen...alles schlimmer geworden...noch ein Medikament bekommen...hat sich nichts geändert...Beide Medikamente abgesetzt..alles weg..und mit allem meine ich ALLES...es ist mir bis heute ein Rätsel...aber ich denke mal...dass die Medis alles schlimmer gemacht haben..

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