Macht mich eine Vollmacht haftbar?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin mir nicht sicher, ob diese Vollmacht anerkannt wird. Insbesondere dann, wenn sie schon viele Jahre vor dem Tod ausgestellt wurde. Möglicherweise wäre es besser, sie von einem Notar beurkunden zu lassen.
Vielleicht kann sich ein anderer User hierzu äußern, der besser Bescheid weiß.

Ich glaube, hier werden 2 Dinge durcheinander geworfen: Haftung und "Beträge" zahlen. 

ad 1) 

Die Frage der Haftung sollte in der Vorsorge-Vollmacht geregelt sein. Z.B. in dem Passus: "Die Haftung der Bevollmächtigten ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit begrenzt." Schau doch mal nach, was in der Vollmacht vereinbart wurde.

ad 2)

Bin ich in der Pflicht, wenn noch offene Beträge vorhanden sind?

Welche offenen Beträge sind gemeint? Kannst Du Beispiele nennen?

Danke erstmal für Deine Antwort. Ich meinte mit "offene Beträge" z.B.: Mietrückstände, offene Forderung des Energieversorgers usw. Anmerken möchte ich noch, dass die Tochter die gesetzliche Erbin ist.

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@seidenweberin

Bitte Erbe und Vollmacht (Vertretung in Rechtsgeschäften) nicht durcheinander werfen. S. auch Kommentar von "Alexuwe"

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die Vollmacht befähigt sie rechtsgeschäfte für sie zu tätigen

Das Erbe ist eine andere Sache , das können sie , wenn sie erbberechtigt sind auch ausschlagen !

<LG Alex

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Könnt ihr mir vielleicht sagen, ob mein Erbe irgendwie gefährdet werden kann, wenn ich das unterzeichne?

1) Plötzlich sind alle damit einverstanden, dass ich meinen Anteil von 25% bekomme und es wird nicht mehr in den Prozenten gedrückt. Damit ich mich sicher fühle und die Vollmacht unterzeichne?

2) Punkt 6, Übertragung der Vollmacht ganz oder teilweise auf andere. Ich bevollmächtige bereits 9 Anwälte, die einander Arbeit abnehmen könnten. Also wozu müssen sie diese Vollmacht weiter verbreiten können?

3) Punkt 7, Beseitigung des Rechtsstreits durch Vergleich, Verzicht oder Anerkenntnis. Bezieht sich das auch auf den Rechtsstreit innerhalb der Erbengemeinschaft? Könnte der Anwalt so zum Beispiel entscheiden, wem wie viel des Erbes zusteht und mich so enterben?

4) Punkt 11, die Abrechnung der Rechtsanwaltsgebühren wird nach dem Gegenstandswert abgerechnet. Also abhängig vom Wert des Erbes? Sozusagen bekommt er einen bestimmten Prozentsatz? Oder heißt das bloß, dass Rechnungen ausbleiben, bis wir das Haus verkauft haben?

Vielleicht findet ihr ja noch mehr zwielichtige Passagen, um die ich mich sorgen sollte oder könnt mir bestätigen, dass ich komplett paranoid geworden bin. :)

Vielen vielen Dank bereits im Voraus!

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