Meine Arbeit macht mich krank. Was soll ich tun?

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3 Antworten

Ja, so eine Arbeit ist überhaupt nicht erfüllend und nur herumlungern müssen eine Qual. Im Grunde hättest du schon nach 1-2 erfolglosen Versuchen beim Prokurist die nächsthöhere Instanz aufsuchen können. Das die Chefin dich so ... tut mir leid, aber doch ... kindisch ... erleben musste, ist eher unschön und spricht trotz des guten Willens nicht sonderlich für dich.

Ich glaube, du bist bei einer Firma gelandet, wo der Verlust eines Arbeiters, gerade in deiner Abteilung, verkraftbar ist. Ich mutmaße nun einmal, dass ihr so viele Arbeitnehmer dort habt, sodass die Atmosphäre eher unpersönlich ist, sich also die verschiedenen Abteilungen sowie Chef und Arbeitnehmer nicht so gut kennen. Es spricht auch nicht sehr für die Verantwortlichen (Prokurist, Chefin), dass sie dich so lange auf eine mögliche Versetzung warten lassen.

Tu also das, woran du eh bereits arbeitest: Wechsle den Arbeitsplatz, und zwar so schnell wie möglich. Sollte dir so etwas nochmal passieren, bleibe sofort energisch dran, lasse dich nicht auf längere Wartezeiten vertrösten.

Die restliche Arbeitszeit dort solltest du einfach mit Augen zu durchziehen. Etwas anderes bleibt dir kaum übrig. 

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Ok, Du bist unterfordert, Dir fehlt das Standing, möglicherweise auch eine etwas führungsnähere Ausbildung, die Dir einen größeren Einfluss auf Deine Arbeitsbedingungen erlauben würde.

Deinen Vorgesetzten nervst Du mit einer nach außen etwas zu strebsam wirkenden Arbeitshaltung, von Deinen Kollegen ganz zu schweigen...

Wenn Du eine eher einfache Ausbildung hast (Sachbearbeiterin, Fachkraft für Bürokommunikation), erwarten Führungskräfte üblicherweise, dass Du Dich auch so verhältst: dumm und willig, auf keinen Fall sehen solche Frauen Arbeit, die nicht zu ihrem Kernarbeitsbereich gehört. Wenn nichts zu tun ist, schnattern die oder erledigen private Dinge.

Der Satz: "Herr X., ich möchte gern über meine berufliche Zukunft im Unternehmen sprechen." wird wohl in absehbarer Zeit genausowenig fallen wie Du mehr Verantwortung, ein eigenes Aufgabengebiet, Zielvereinbarungen fordern wirst.

Eine gesunde Reaktion wäre gehen. Du aber möchtest auch noch Anerkennung. Die Gratwanderung zwischen beiden Polen könntest Du Dir in einer netten Klinik organisieren. In Deinem aktuellen Zustand solltest Du auf keinen Fall an Deinen Arbeitsplatz zurück.

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Schau Dich am Besten um nach einer Neuen Arbeit. Eine neue Herausforderung wird Dir gut tun. Nicht überall ist das Arbeitsklima und die Arbeit wie von Dir beschrieben. Es gibt weit besseres.

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