Macht Light-Limo dick?

9 Antworten

nein, können sie gar nicht egal wieviel man doavon trinkt wenn sie nur 1-10 kcal pro Liter haben. Wenn man trotzdem dick wird liegts am essen. Man sollte einfach mal ganau nottieren was man so am Tag alles zu sich nimmt. Ich bin sicher wenn man die liest, wird man erschrecken

Light-Produkte: Hohe Energiedichte macht dick

Australische Forscher warnen nach einer umfangreichen Studie vor so genannten "Light-Produkten": Die Untersuchungen der Deakin University in Melbourne haben ergeben, dass viele Nahrungsmittel, die einen niedrigen Fettgehalt haben, dafür eine hohe Energiedichte aufweisen. Im Vergleich dazu hatten etwa 50 Gemüsegerichte, die eine relativ große Menge Öl enthielten, keine besonders hohe Energiedichte, berichtet das Institut Ranke-Heinemann.

Die Energiedichte der Nahrung ist der Energiegehalt der Lebensmittel bezogen auf das Gewicht (kJ/g). Durchschnittliche Mahlzeiten ohne Einbeziehung von Getränken weisen eine Energiedichte von 5,1 kJ/g auf. Im Vergleich dazu hatten die untersuchten fettarmen Lebensmittel eine durchschnittliche Energiedichte von 7,7 kJ/g. Der derzeitige Stand der Forschung legt nahe, dass Menschen stärker dazu neigen, insgesamt zuviel Energie auf- und an Gewicht zuzunehmen, je höher die Energiedichte ihrer Nahrung ist.

Studienleiterin Helen La Fontaine war überrascht von der Energiemenge, die in Produkten mit der Kennzeichnung "fettarm", "light" und "Diät" enthalten war. "Viele Leute, die diese Produkte kaufen, wollen auf ihr Gewicht achten und erwarten daher, dass die Lebensmittel auch einen niedrigeren Energiegehalt haben. Tatsächlich ist der Energiegehalt auch niedriger als bei den entsprechenden Produkten mit höherem Fettgehalt, allerdings sind sie trotzdem sehr energiereich", erklärt La Fontaine. Außerdem enthalten viele der fettarmen Produkte eine große Menge an Zuckerzusätzen oder anderen industriell bearbeiteten Kohlehydraten, führt die Expertin aus. Die Analyse der Gemüsegerichte zeigte dagegen, dass diese trotz ihres relativ hohen Gehalts an pflanzlichem Öl mit 3,9 kJ/g eine sehr niedrige Energiedichte aufwiesen. Ausnahmen bilden jedoch Pommes Frites, die je nach Schnitt eine Dichte von zehn kJ/g bis 12,5 kJ/g haben.

Die Expertin rät, dass Menschen, die auf ihr Gewicht achten, fettreiche Lebensmittel meiden, aber auch bei Light-Produkten nicht zu oft zugreifen sollten. Als Alternative bietet sich eine Ernährung mit einem höheren Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten an.

Auswirkungen könnten die Studienergebnisse auch auf die Kennzeichnung der Nahrungsmittel haben. "Mindestens ein Viertel der Etikettierung der untersuchten fettarmen Produkte entsprach nicht den Regeln der Lebensmittelindustrie", so Co-Autor Boyd Swinburn. Der Experte fordert, dass die Verbraucher vor Angaben geschützt werden müssen, die entweder irreführend sind oder zu einem höheren Verzehr verleiten. Dazu müssten auf allen Etiketten von Produkten, die implizit fett- oder energiearm sind oder die Bezeichnungen "Diät" und "light" tragen, Angaben über die Energiedichte gemacht werden.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Essen_Trinken/16_06_light_produkte.php

da die Frage Limo galt: Themaverfehlung ;-)

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@ruthchen

dann nochmal:

Die Zusatzbezeichnung „light“ kennzeichnet Lebensmittel mit reduziertem Fett-, Zucker- oder Alkoholanteil und lässt uns automatisch denken: "das ist was Gutes". Die Vielzahl dieser – leider meist ziemlich teueren - Produkte sollte man jedoch ruhig etwas genauer unter die Lupe nehmen - und bewusst konsumieren:

Damit sich ein Nahrungsmittel kalorien- oder fettreduziert nennen darf, muss es – so der Gesetzgeber – mindestens 40% weniger Kalorien bzw. Fett enthalten als das ursprüngliche Produkt. Gerade bei der Reduktion von Fett bleibt dabei auch viel Geschmack auf der Strecke – schließlich ist es der Geschmacksträger Nr.1. Um die „abgespeckten“ Varianten dem Originals wieder möglichst ähnlich zu machen, werden viele Zusatzstoffe beigefügt:

Fettreduzierten Produkten wird zur Geschmacksverstärkung meist Zucker zugesetzt; er versteckt sich auf dem Etikett häufig als „Glucose“, „Dextrose“, „Fructose“ oder „Maltose“. Zuckerreduzierte Produkte enthalten i.d.R. anstatt des Zuckers Süßstoffe wie z.B. Acesulfam, Aspartam, Cyclamat oder sogenannte Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Mannit oder Isomalt. Die Süße dieser Zusätze regt unseren Köper dazu an, viel von unserem „Verwerterhormon“ Insulin auszuschütten. Sie täuscht ihm vor, dass sich eine große Menge an Nährstoffen im Anmarsch befindet. Diese bleibt jedoch aus und wir kommen in den „Unterzucker“, der sich durch Müdigkeit und erneutes (Heiß)Hungergefühl bemerkbar macht.

Wir müssen also schon bald nach dem Essen erneut den Weg zum Kühlschrank antreten.

Bei „light“ neigen wir auch dazu uns selber auszutricksen: Aufgrund des verminderten Kalorien- und Fettgehaltes greifen wir hier oft ein zweites Mal zu. Die Kalorieneinsparung hebt sich dann durch die größere Menge wieder auf.

Möchte man etwas für die Figur tun, kann man Lebensmittel mit einem relativ natürlichen „light“-Effekt gezielt einsetzen. So lassen sich zum Beispiel bei der Verwendung von Butter mit zugesetztem Joghurtanteil rund 20% Fett und Kalorien reduzieren. Wählt man bei der Milch die fettreduzierte 1,5%-Variante, spart man schon rund 30% der Kalorien – und das ohne künstliche Zusätze.

Der Geschmack sollte bei allem Kalorienbewusstsein nicht auf der Strecke bleiben. Lieber also dünn Butter auf’s Brot, als dick die Plastikmargarine. Oder eine kleine Scheibe cremigen Camembert als eine ganze Portion gummiartigen 10%-Käse, der uns ja doch wieder nicht so recht froh macht.

http://www.womenweb.de/fooddrinks/diaet/diaetprodukte.html

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