Macht kiffen wircklich dumm?

12 Antworten

Ja, macht es, wenn man es öfter macht. Vor allem in der Pubertät, in der sich die Vernetzung des Gehirns neu ordnet, führt kiffen zu einer eher schlechten "Neu-Ordnung" des Gehirns.

Ich würde nicht sagen, dass es direkt dumm macht, aber es hat, zumindest wenn man viel konsumiert, schon seine Auswirkungen. Man wird generell vergesslicher (bei mir was früher so, dass mir ganz oft irgendwelche Wörter nicht mehr eingefallen sind und ich dann mitten im Satz Pause machen musste) und insgesamt irgendwie verpeilter. Vor allem ist mir die Antriebslosigkeit aufgefallen: Ich bin zwar von Natur aus faul, aber als ich noch viel gekifft hab war es noch schlimmer. Für die Schule hab ich gar nix mehr gemacht und mich eigentlich nur noch für Ganja interessiert (im Unterricht Joints gebaut, in den Pausen gebufft etc.) Früher hab ich die Hausaufgaben noch abgeschrieben, aber plötzlich konnte ich mich nicht mal mehr dazu aufraffen. Ist aber alles reversibel und man verliert auch keine Gehirnzellen durchs Buffen (im Gegensazu zu Alkohl, wo man sich wirklich fürs Leben dumm saufen kann)

Mit 14 solltest Du eigentlich wissen, dass es auf der Welt viel Falsches, viel Ungerechtes, viel Unschönes und viele Vorurteile gibt. Eines dieser Vorurteile lautet, dass Kiffen dumm macht.

Wenn Kiffen wirklich dumm machen würde, wieso hat man dann einen Obama zum US-Präsidenten gewählt, der bereits öffentlich zugegeben hat gekifft zu haben?

Nein, also das Gegenteil kann der Fall sein: Cannabis kann schlau machen, wenn man ab einem gewissen Alter und charakterlicher Reife einen kontrollierten Umgang damit pflegt und man sich wohlig entspannt mit Wissenswertem befasst. In Deinem Fall etwa wäre das die Verbesserung Deiner Rechtsschreibung, aber auch das wird sich mit zunehmendem Alter hoffentlich im gleichen Maße verbessern wie solche Vorurteile weniger werden.

http://www.youtube.com/watch?v=cpBzQI_7ez8&feature=related

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