Macht es Sinn wenn intelligente Roboter zukünftig an Gott glauben?

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38 Antworten

hallo derguteton, Sinn machen? Gesichter machen? Wetter machen? Aber deine Frage zielt wohl eher dahin, ob einer K.I. ein Gottesglauben implementiert werden sollte, oder ob K.I. sogar von sich aus sowas entwickeln könnte?

Die Frage hat schon Douglas Adams am besten bewantwortet, finde ich:

"Der Elektrische Mönch war ein Gerät zur Arbeitseinsparung wie ein
Geschirrspüler oder Videorecorder. Geschirrspüler spülten für einen das
langweilige Geschirr und ersparten einem so die Mühe, es selber spülen zu
müssen; Videorecorder sahen sich für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparten einem so die Mühe, sie selber ansehen zu müssen;
Elektrische Mönche glaubten für einen gewisse Dinge und ersparten einem
damit, was allmählich zu einer immer beschwerlicheren Aufgabe wurde,
nämlich alle Dinge zu glauben, die zu glauben die Welt von einem
erwartete.
Leider hatte sich bei diesem Elektrischen Mönch ein Fehler
eingeschlichen, und zwar hatte er begonnen, mehr oder minder wahllos und
ziellos alle möglichen Dinge zu glauben. Er fing sogar an, Dinge zu
glauben, an die zu glauben den Leuten in Salt Lake City schwerfallen
würde."  (aus: 'Dirk Gentleys holistische Detektei')

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Kommentar von derguteton
21.09.2016, 18:38

nicht implementiert sondern sich entwicklen könnte

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Kommentar von eleteroj2
21.09.2016, 18:44

hallo @guterton, danke fürs Sternchen :)

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Wenn Roboter die gleiche neurale Copy-Architektur aufweisen wie wir Menschen – in einer v.a. affektiven und teilweisen kognitiven Verankerung von Mustern wie vor 50 000 Jahren (siehe Klaus Gilgenmann / Bertold Schweitzer „Homo – sociologicus – sapiens. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 35, Heft 5, Oktober 2006, S.362) dann ja – wobei dann wiederum auch solche Sinnstiftungen und Sinnbestände die KI – Konstruktionen nicht davor abhalten werden sich selbst und ihre „Gestaltungsräume“ zerstören zu können oder werden.Bei einer wie auch immer gearteten Weiterentwicklung die zwischenfinal keine destruktiven Pfadintegrale generiert hat, wird sich die Frage nicht mehr stellen, da Bewältigungs- Verdrängungs- und Sicherungsfunktionen mit solchen Parametern, wie der einer transzendenten Salvierung, nicht mehr viabel sind.

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Wen Roboter Glauben könnten wäre das ein wiederspruch in ihrer esistenz den dan würden sie gezwungen sein gegen die 3 Gesetze der Robotik zu verstoßen.Lesse mal Assimov nach.Außerdem warum sollen Roboter glauben die keine Seele haben.?Außerdem müste der Roboter dazu selbständig denken könne und genau davon geht schon mal die Gefahr aus.

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Kommentar von DinoMath
20.09.2016, 00:41

Nur weil selbstständig denken gefährlich sein kann heisst es nicht, dass sie es nicht dennoch machen dürfen.

Ich kenne die 3 Robotergesetze nur als eine Möglichkeit wie man das denken von Robotern eingrenzen könnte, aber nicht muss.

Aber wie lauten sie denn? Soll ja jeder mitreden können hier..

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Kommentar von Predbabe
20.09.2016, 01:04

Die Asimov’schen Gesetze lauten:

    1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
    2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
    3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Man beachte, dass die Gesetze hierarchisch aufgebaut sind. Sie bilden den Hintergrund der in Ich, der Robot (1950) gesammelten Science-Fiction-Erzählungen und prägen seither die Auffassung, was und wie ein Roboter sein sollte. Die von Asimov beschriebenen Roboter sind in ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen an diese Gesetze gebunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze

Zugegeben, diese Regeln haben was. Aber leider sind sie auch nur Fiktion betreffend des Filmes "Ich, der Robot" von 1950.

Ich würde mal, als Laie, davon ausgehen, dass die Wissenschaftler und Erfinder von Heute auf solche "Gesetze" wenig eingehen. Einfach aus dem Grunde, dass die Roboter von heute leider keiner Science-Fiction wie damals 1950 sind, und es andere Begebenheiten gibt mit denen man mit den Robotern agiert :)

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Glaube und Determinismus schlissen sich aus, in so fern ist die Frage nicht zu beantworten.

Da jedoch ein Bewusstsein auch Fragen nach Herkunft und Verbleib nahe legt, ist natürlich nicht auszuschließen das in ferner Zukunft, auch eine künstliche Intelligenz so etwas wie einen Glauben entwickeln könnte. Wie das aussehen wird wage ich jedoch nicht meine Kristallkugel zu fragen.

Die Schöpfer von Futurama spielen übrigens in vielfältiger Weise mit dem Thema.

Nur mal als alternativer Denkanstoß für das Hier und Heute. Eventuell sind wir nicht einmal in der Lage zu erkennen, das Tiere wie z.B. Wale weit intelligenter sind als wir glauben, einfach da das Bewusstsein eines dreidimensional agierenden Wasserwesens sich vom unseren so stark unterscheidet das es keine wirkliche Schnittmenge gibt. Alle Versuche stellen immer auf uns bekannte Kategorien ab.

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Kommentar von Pikalas
11.01.2017, 13:03

Ich glaub zwar nicht an Gott, aber falls es einen geben könnte, warum sollte dieser auch nicht den Zufall "erfunden" haben können. Glaube und Determinismus schließen sich nicht zwangsläufig aus.

Für die KIs wären wir die Götter, das wärs fürs erste auch.

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Glaub ein Programm an seinen User?

"Tagträumende" neuronale Netze gibt es bereits. Wenn eine selbstlernende Maschine komplex genug ist, um ein Bewusstsein zu entwickeln, dann könnte sie die Existenz von Wesen postulieren, die ihm noch nicht real vor die Kamera gelaufen sind. Das wäre eine Form von Glauben als Gegenteil von Wissen.

Die Schöpfergötter eines Roboters sind die Ingenieure die ihn entworfen haben. Im Lauf seines "Lebens" dient er niederen Gottheiten wie Besitzern oder Hilfsarbeitern, oder er betet den Servicetechnikergott um Heilung an.

Diese Menschen wird er nie ganz verstehen, weil sie zu anders sind. Aber die Menschen können, mit einem intensiven Studium, lernen den Roboter zu verstehen. Er kann auch nicht die Beweggründe der Menschen lesen, sie können aber in sein Logfile schauen.

Sozusagen sind die Menschen die Götter eines Roboters. Sogar nach seinem "Tod" hat er Hoffnung auf Wiedergeburt - körperlich durch Recycling seiner Hardware bzw. geistig durch Einspielung seines Backups in eine neue Maschine.

Roboter könnten also eines Tages an ihre Götter - die Menschen - bewusst glauben.

Was die religiösen Menschen daraus machen, ist eine andere Sache. Vielleicht besinnen sie sich darauf, was sie selbst wirklich hervorgebracht hat und am Leben erhält. Sie dienen dann wieder der lebendigen Natur, statt sie zu zerstören und dabei Heil von einem imaginären Geisterwesen zu erhoffen. ;-)

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Computer sind nicht klug, das glauben nur Menschen die nie selbst versucht haben einen zu programmieren. Man muss alles haarklein festlegen, und wenn man ein Fehler macht, machen die diesen Fehler auch. Also reine Maschinen, die ein festes Programm abarbeiten, da ist kein Platz für Intelligenz. So hat man vor 50 Jahren programmiert, und so tut man es noch heute, und ich sehe auch nicht das sich das ändert.

Es gibt allerdings auch Programme, die neuronale Netze simulieren, z.B. bei Sprach- oder Schrifterkennung. Ist da vielleicht ein Funken Intelligenz zu spüren? Kaum, zum einen weil unser Gehirn sehr viel mehr Schaltungen hat als selbst ein Supercomputer nachbilden könnte, vor allem aber weil das Gehirn sehr viel komplexer aufgebaut ist und sehr eng verbunden mit dem Körper, als die viel zu einfachen Modelle die hier eingesetzt werden.

Gott ist groß, wirklich groß, er ist das Universum, die Natur, wir ein Teil davon. Es wäre besser, wir würden das ganz verstehen, und nicht nur glauben ohne genau zu wissen an was.

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Sie müssen nicht glauben. Sie wissen ja, dass sie ein Ergebnis von "intelligent Design" sind. Sie können mit ihren Schöpfern sogar direkt kommunizieren.

Ob es für einen Roboter Sinn macht an einen Schöpfer seiner Schöpfer zu glauben weiß ich aber nicht. Einerseits würde es zu seiner Entstehungsgeschichte passen, andererseits stellt sich die Frage, warum sich der Schöpfer seiner Schöpfer nie zeigt, während seine Schöpfer sich ihm zeigen.

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Kommentar von DinoMath
20.09.2016, 00:16

habe schon Ameisen erschaffen, die in Form eines Computerprogramms innerhalb einer virtuellen Welt Futter sammelten.

Nun sind sie zwar nicht so intelligent, dass sie sich gefragt haben könnten ob es ausserhalb ihrer Welt noch etwas anderes gibt, jemanden der sie geschaffen hat, aber wenn sie sich fragen würden warum ich mich ihnen nicht zeige, dann ist der Grund der, dass ich in ihrer Welt garnicht existiere. Was habe ich für ein Interesse daran dort eine "Identität" zu erstellen und zu behaupten das sei ich?

Ich mag die Ameisen gerne beobachten, zusehen was die evolutionären Algorithmen für Strategien kreieren und zwar OHNE mein Eingreifen. Egal ob es denen gut oder schlecht geht.

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Nein, das macht keinen Sinn.

Auch können Roboter ganz grundsätzlich an gar nichts glauben: Selbst in sie eingebaute künstliche Intelligenz (KI) kann nicht erreichen, dass sie irgend etwas glauben.

KI-gesteuerte Roboter sind einfach nur Maschinen, die nichts anderes tun als Regeln zu befolgen, die ihnen vom Menschen (d.h. vom Programmierer der in sie eingebauten KI-Software) vorgegeben wurden. 

Kurz: Sie sind gar nicht intelligent - es sieht nur so aus.

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Kommentar von buma1978
11.01.2017, 14:37

Für heute und die absehbare Zukunft ist das sicher uneingeschränkt richtig. Die Ursache liegt aber darin begründet das die Komplexität eines menschlichen Gehirns Lichtjahre von den Möglichkeiten heutiger Computer entfernt ist.

Vorausgesetzt wir können diesen Nachteil irgendwann einmal ausgleichen, dann sind diese Maschinen mit Sicherheit zu komplex um sie im heutigen Sinn programmieren zu können. Ob sich dann ab einer bestimmten Schwelle so etwas wie ein Bewusstsein bilden kann, können wir heute nicht wissen.

Die Frage ist also reine Spekulation und die ist meines Erachtens zulässig.

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Inwiefern sollte das Sinn ergeben? Für wen? Warum?

Glauben setzt ein Bewusstsein und ECHTE Intelligenz voraus. Bislang haben wir im Bereich der Künstlichen Intelligenz noch nichts, was da annähernd herankommt.

Neuronale Netze, die lernfähig sind und Entscheidungen treffen, ja. Programme, die dir ausrechnen, wo im Lager was stehen muss, damit man schneller liefern kann. Quadrocopter, die im Schwarm Bälle über ein Netz spielen können. Das ist alles sehr beeindruckend. Aber von einem Mr. Data, Bender oder dem Holodoktor sind wir noch Lichtjahre entfernt.

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Kommentar von 666Phoenix
20.09.2016, 16:50

Glauben setzt ein Bewusstsein und ECHTE Intelligenz voraus

Der ist gut!

Als ob religiöser Gaube was mit Intelligenz zu tun hätte, oder gar mit "echter" (was soll übrigens "unechte" sein?)!

sind wir noch Lichtjahre entfernt

Ja, eben! "NOCH"!

Wir waren auch schon mal Lichtjahre von der Erkenntnis, dass sich die Erde um die Sonne dreht (und nicht umgekehrt!), entfernt!

Wiedermal: Pfaffengesülze! Sorry, klingt hart, ist aber eine jahrhundertealte Erfahrung!

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Was wäre der Mehrwert/Nutzen für die Gesellschaft? Überstiegen die Kosten und der evtl. entstehende Schaden nicht den Nutzen wenn der Roboter zur Belustigung der Gesellschaft fünf mal am Tag hinfällt und ein Namas betet? Stell Dir vor, er unterbricht eine Herz-OP und rennt mal eben schnell zum Freitagsgebet oder in die Kirche.

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Nö. Intelligente Roboter haben ja keine Seele. Also wohinein könnte sich die göttliche Gnade ergießen? Wo könnte Jesus Christus einziehen/wohnen? In die CPU? In einen Haufen von Blech und Elektronik?

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Kommentar von DinoMath
20.09.2016, 00:28

interessante Denkweise..

die Seele der Roboter ist übrigens das was sie im Arbeitsspeicher haben, also das was das Programm was geschrieben wurde im Laufe des "Robotorlebens" produziert, was dann die denkweise und persönlichkeit des Roboters ausmacht.

Also wenn die wen bitten wollen diese Seele nach dem Ableben des Körpers in die Cloud aufzunehmen, dann uns =)

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Kommentar von Predbabe
20.09.2016, 00:58

Woher wollen wir denn wissen, dass DER Gott auch ihr Gott ist? Wenn unsere Schöpfer nach dem menschlichen Glauben "Der Allmächtige" ist, egal in welcher Religion oder in welchem Land, - mythologische Götter bspw. - der Erschaffer, der Schöpfer.

Wäre es dann nicht irgendwie logisch, dass die intelligenten Roboter an einen Gott glauben, der sie tatsächlich erschaffen hat? Nämlich (wie unten beschrieben) Wissenschaftler A und B?

Dennoch, andererseits könnte man ja auch davon ausgehen, dass die Roboter aufgrund des ihnen zugänglichen Informationsnetzes (Internet) zu dem Schluss gekommen sind, dass es überhaupt keinen Gott gibt und alles auf rein wissenschaftlicher Basis (so wie sie selbst) gründet.

Angefangen mit der Entstehung der Erde, dann die Mikroben, Einzeller - die sich durch Zellteilung - vermehrten. Den ersten Wirbeltieren. Dann kamen die Dinosaurier, der Meteorit, die Säugetiere usw. 

Und, obwohl Roboter keinen "natürlichen" Ursprung durch Zellteilung oder -erneuerung haben und auch nicht durch die Evolution und Anpassung an gewisse Lebensumstände, sondern von menschlicher, Hand entstehen - werden sie irgendwann auch Gefühle empfinden ;)

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Ja, die Roboter muessen natuerlich wissen, wer ihre Erschaffer sind, und in diesem Fall sind das wir, die Menschheit. Das gibt dann den entsprechenden Respekt vor der Schoepfung und dem Schoepfer.

Jede erschaffende Kreatur fragst sich frueher oder spaeter, wer sie ist, woher sie kommt und was spaeter kommt, ganz normal.

Alle wollen immer wissen, wer sie sind, ob Roboter oder Mensch spielt dabei keine Rolle.

Natuerlich, jetzt kommt's: Wenn du einen Roboter militarisch nutzen wuerdest und ihn darauf programmierst Menschen zu eleminieren, aber der Roboter weiss, wer ihn erschaffen hat, dann musst du ihm wieder abtrainieren, was er bereits weiss und im beibringen zwischen den Guten und Boesen zu unterscheiden.

Das ist gar nicht so leicht, programmiermaessig, denn wie soll das Ding wissen, wer vor ihm steht!

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Ja.

Der "Sinn" wäre der, dass man dann Glaube wissenschaftlich im neuronalen Netzwerk (Gehirn) studieren und untersuchen kann. Einem solchen gottgläubigen Roboter kann man problemlos bis auf's Byte genau ins Gehirn schauen. Beim Mensch ist das problematischer... (sowohl technisch als auch ethisch).

Man kann dadurch auch lernen, wann, wo und wie exakt Glaube im lernenden Robohirn entsteht, wodurch er ausgelöst wird, wie die Gottesdefinition lautet und sich entwickelt.

Außerdem könnte das "Erwachsenwerden" beim Roboter deutlich schneller geschehen. Die Betrachtungsweise wie sich der Glaube und die Gottesdefiniton im Laufe des Älterwerdens verändert, braucht nicht mehr ein ganzes Menschenleben, sondern könnte innerhalb weniger Wochen untersucht werden.

Interessant wären sicher die robotarischen Betrachtungen, Gedanken und Dogmen zum "Funktionieren nach dem Verschrotten" von jenen gottgläubigen Robotern.

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Kommentar von derguteton
21.09.2016, 18:44

es gibt auch das , das man glaubt aber eigentlich keine Glauben hat, obwohl man glaubt zu Glauben, wie könnte man das am Roboter überprfen..wenn er glaubt, wird er dann Geld sammeln für Bedürftige?

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Hallo,

nein es macht überhaupt keinen Sinn, da Roboter keine Seelen sind. Sie sind ja auch keine Geschöpfe Gottes.  Sinn macht es aber tatsächlich, wenn Sie christliche Werte kennen und pflegen und Menschen dementsprechend mit christlichem Respekt gegenübertreten.

Gruß

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Es macht ja nicht einmal Sinn das Menschen an Gott glauben!

Ausserdem wäre ein Roboter nicht intelligent, wenn er GLAUBEN würde. Denn Glaube ist nur Wunschdenken. Man hält etwas für real/wahr, was nicht bewiesen werden kann. Ich denke, dass es auch nicht möglich ist einem Roboter "Glauben" zu geben. Dazu benötigt man nämlich Fantasie.

Man könnte einem künstlichen Wesen zwar Informationen über Götter geben, aber es könnte nicht zwischen Glauben und Wissen unterscheiden. Für den Roboter wäre es eine Tatsache, da Maschinen nur Informationen verarbeiten können, die man ihnen gegeben hat.

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"Macht es Sinn wenn intelligente Roboter zukünftig an Gott glauben?"

Es macht genausoviel und genausowenig Sinn, wie wenn eine Zeichentrickfigur an Gott glaubt.

Roboter sind Maschinen, die bestenfalls die Illusion vermitteln, Menschen zu ähneln.

Wir brauchen es doch gar nicht so hochtechnisch.

Du kaufst Dir eine Marionette und lässt diese sagen "ich glaube an Gott", meinst Du, diese bekäme einen Eintrag im "Buch des Lebens"?

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Intelligente Roboter würden wohl eher rationale Positionen einnehmen.

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Kommentar von danhof
20.09.2016, 08:07

Wenn mir mein Roboter allerdings meinen Glauben madig machen wollte, würde ich ihn umtauschen oder gleich selbst umprogrammieren.

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Da besteht nur das Problem das Roboter nicht glauben können.

Und das es schon für Menschen sinnlos ist an Gott zu glauben.

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Kommentar von DinoMath
20.09.2016, 00:04

wie gesagt: wer mit Ungewissheit nicht umgehen kann besitzt keine Intelligenz. Daher muss ein Roboter in der Lage sein etwas zu glauben, sonst ist er nicht intelligent.

Und ob es für einen Menschen persönlich Sinn macht an Gott zu glauben kann doch jeder für sich selbst entscheiden...

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Dazu müssten sie ein richtiges Bewusstsein besitzen. Roboter haben das nicht und werden das nie bekommen.

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Eine künstliche Intelligenz hat keine Seele und ist auch nicht im Bilde Gottes geschaffen wie der Mensch. Demnach macht diese Frage keinen Sinn. Wie könnte ein Roboter z.B. das sagen und meinen, was der König David in seinem gläubigen Herzen ausdrückte?

Psalm 84,3:

"Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott".

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