Macht es Sinn viel Geld in eine private Rentenversicherung reinzustecken?

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4 Antworten

Die Frage geht schon davon aus, dass man als Rentner automatisch gebrechloch sei. Das ist nicht ganz richtig und statistisch gesehen kannst du davon ausgehen, nach Ende des Arbeitslebens noch 15 bis 20 Jahre zu leben und nicht bettlägerich dahin zu vegetieren.

Geld investieren hat auch evtl. den Hintergedanken, vielleicht einfach den Ruhestand 10 oder 15 Jahre vorzuziehen (Ich z.B. bin bald 32, müsste eigentlich keinen Tag mehr arbeiten, bei meinem aktuellen Lebensstandard).

Übrigens eine Investition ist nur etwas, das die Absicht verfolgt, neben einem Rückfluss der investierten Mittel, auch eine Rendite einzubringen. Alles andere ist keine Investition sondern einfach nur eine Ausgabe.

Finde es immer lustig wenn Leute sagen: "Ich habe viel Geld in den neuen Fernsehr investiert". Nein haben sie nicht, sie haben viel Geld dafür ausgegeben!

Davon ab, gibt es neben einer privaten Rentenversicherung so viele verschiedene Möglichkeiten Geld sinnvoll(er) anzulegen und auch Werte zu erschaffen, die sich u.A. auch vererben lassen.

Wenn man früher Geld zurücklegt, kann das Geld bis zur Rente länger "arbeiten", also Erträge abwerfen und dann im Alter die eventuell sehr geringe Rentenleistung ergänzen. Und nachdem die Menschen heute zumindest statistisch auch im Rentenalter keineswegs gebrechlich und immobil sind, können sie mit dem Geld da auch noch was Sinnvolles anfangen.

Wenn man früher Geld zurücklegt, kann das Geld bis zur Rente länger "arbeiten", also Erträge abwerfen

Diese Zeiten sind wohl ein für allemal vorbei. Ich glaube nicht, dass noch einmal ein derartiges Hochzinsniveau kommt wie in den 1970er/1980er Jahren.

Dessen ungeachtet ist es selbstverständlich zweckmäßig, sich ein wenig was auf die Seite zu legen.

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@Herb3472

Dass diese Zeiten "ein für allemal vorbei" sein sollen, würde ich nicht voraussetzen. Die Zinsen können auch wieder steigen. Zudem muss eine Anlage nicht zwingend in festverzinsliche Anleihen erfolgen. Gerade langfristig kann der Aktienmarkt oder Aktienfonds eine sinnvolle Alternative sein - wo es durchaus auch abseits der Kursgewinne noch vernünftige Renditen gibt.

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@Herb3472

Wen interessieren festverzinsliche Anlagen, die allein darauf basieren, dass Schuldner ihre Verbindlichkeiten fristwahrend zurück zahlen?

Mich wirklich nur periphär.

Bei einem Anlagehorizont von 15 Jahren und mehr kannst du problemlos 80% Aktienquote fahren ohne langfristig ernsthafte Verluste kalkulieren zu müssen.

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Es ist absolut zweckmäßig, sich auch für später was zurückzulegen, aber natürlich nur jenen Teil, den man ohne allzu große Einschnitte entbehren kann.

So denkt man wenn man jung ist aber als Rentner verdient man nichts und ist nur auf die hilfe des Staats angewiesen.Lieber immer investieren um danach noch gut zuleben glaub mir du wirst es sonst bereuen

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