Macht es Sinn sich beim Umzug wegen den Katzen einzuschränken?

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6 Antworten

Wenn man mit Katze umzieht, dann muß die Katze ganz lange an die neue Wohnung gewöhnt werden. Dann bleiben sie in der Regel auch da und kommen auch dahin wieder zurück.

Wenn die Katzen zu früh raus gelassen werden, dann kann es vorkommen, das sie zum alten Wohnort zurücklaufen. Manche Katzen machen da sogar riesige Wanderungen.

Du mußt entscheiden was für deine Katzen am besten ist. Umgewöhnen kann man immer ist halt arbeitsintensiv. Eine Erdgeschoßwohnung brauchts nicht unbedingt - auch eine Etagenwohnung ist bei Gewöhnung möglich.

Entweder kommen die Katzen dann übers Treppenhaus in die Wohnung oder aber über eine außen angebrachte Hühnerleiter.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 10:01

Die Überlegung mit der Hühnerleiter ist mir auch schon gekommen. Es wird aber eine Mietwohnung und deswegen muss auch noch ein Vermieter gefunden werden für den sowas oder auch eine Katzenklappe keine Umstände wären.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 10:15

Danke für den Tipp!

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das kommt mir alles sehr bekannt vor, denn wir haben das schon ein Paar mal mit gemacht. Wir haben sie am Anfang immer nur in der Wohnung gelassen, bis sie sich eingewöhnt haben. Und dann kam erst der Freigang. Es ist ja alles neu für die Katzen und würde sie überfordern. Wenn man sie gleich raus lässt , wissen sie ja gar nicht so richtig wo sie hin sollen und versuchen natürlich ihre alte Umgebung zu finden, weil die Bezugspunkte einfach fehlen. Da soll es bereits Fälle gegeben haben wo sie Tagelang unterwegs waren und auch große Strecken dabei zurück gelegt haben sollen. Versuche dich doch einfach mal in die Tiere hinein zu versetzen. Neue Wohnung ist schon schwer genug, denn Katzen hassen nichts mehr als Veränderungen, doch es sind die alten Möbel vorhanden, so das sie Bezugspunkte finden. Tagsüber verstecken sie sich dann oft, und gehen Nachts auf Erkundung. Das ist aber normal. Ich würde sagen so nach drei bis vier Wochen ist es dann überstanden und sie können die ersten Schritte aus der Wohnung machen. Es besteht aber auch die Möglichkeit das sie in diesen Zeitraum unsauber sind. Das ist ihre Art zu protestieren , doch das gibt sich mit der Eingewöhnung.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 09:47

Solange der Kater einen ruhigen Lebensabend genießen kann ist mir alles recht. Er ist sehr eigen mit seinem Revier hier. ungewöhnen kann ich ihn aber wahrscheinlich schon. Es wäre nur sehr tragisch wenn er nach seinen 12 Jahren hier im Ort sich woanders plötzlich nicht mehr einfinden kann und er womöglich doch noch wegläuft o.ä.

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katzen gewöhnen sich in der regel gut an neue reviere. je älter die katze desto schwerer die umstellung, wie bei menschen, aber acuh der ältere ließe sich sicherlich umsiedeln. ich würde nur definitiv die vollen 6 wochen eingewöhnungszeit nehmen, im zweifel auch etwas mehr, um sicher zu sein, dass er auch bleibt, wo er bleiben soll

haben deine katzen denn ne beziehung zu den nachbarn und würden sie sich auch im die beiden kümmern? auch im sinne von tierarzt und reinlassen, nicht nur "hin und wieder mal futter rausstellen". verstehen sie sich mit dem nachbarskater?

wenn sie auch im alten heim gut versorgt sind, sind beide lösungen definitiv machbar. es liegt letzten endes bei dir.

ich würd meine miezen überallhin mitnehmen

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 11:26

Sie dort zu lassen wäre nur der absolute Notfallplan. in seinem jetzigen Revier ist der Kater unumstrittener Boss. Aber er ist auch größer als so mancher Hund und wiegt ca 8-10kg, er kann gut austeilen. Die kleine Katze ist sehr unterwürfig. Die zwei können sich untereinander nicht leiden aber durch ihre unterschiedlichen Charaktereigenschaften klappt es mit dem zusammen leben trotzdem gut. Beide würden sicher schnell in einem neuen Revier ihren Platz finden. Mein einziger Sorgenpunkt ist wirklich, ob der Kater ohne weiteres von seinem Zuhause wo er 12-14 Jahre gelebt hat (ich weiß nicht genau wie alt er ist) weg kann. Trotz Eingewöhnung etc. bei mir wird es aber eher klappen als beispielsweise bei meiner Mutter, da ich mich aus der Familie am meisten mit den Katzen befasse und sie eine große Bindung zu mir haben.

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Also der Kater.
Entgegen weit verbreiteter Ansicht hängen Katzen nicht nur am Territorium, sondern auch an ihren Bezugspersonen.
In Verhältnissen, wo sie vom Menschen nicht mehr zu erwarten haben als eine Schale Milch und einen Tritt - warum sollten sie da am Menschen hängen.

Wenn dein Kater also ein inniges Verhältnis zu dir hat, wird er mehr Wert auf deine Gesellschaft, als auf sein altes Territorium legen. Es könnte natürlich sein, daß er in der neuen Umgebung erst mal wieder seinen Platz erkämpfen muß.
Wie schon geschrieben, erst mal 3 - 4 Wochen drin lassen und dann die neue Umgebung erkunden lassen. Weglaufen würde er nach der Zeit eher nicht oder ist es sehr nah zum ehemaligen Wohnort?

Die Lösung mit dem Nachbarn wäre auch zu überdenken. Würden die ihn denn genauso liebhaben wie du? oder wäre das nur ein Gefallen, den sie dir täten? Und wie versteht sich dein Kater mit dem Nachbarskater?

Ach ich sehe grade - warum würdest du dich denn auch von der Katze trennen wollen? Ich habe es so verstanden, daß der Umzug für sie eher unproblematisch wäre?

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 10:10

Also mein Kater ist ein riesen Brummi, der hätte bestimmt keine Probleme sich ein neues Territorium zu erkämpfen. Zu Nachbarskater 1 hat er kaum Bekanntschaften, die Leute würden ihn aber rund um die Uhr kuscheln. Nachbarskater 2 ist sein bester Freund, jedoch haben die Leute selbst nicht das große Bedürfnis eine enge Beziehung zu den Tieren zu haben. dass er eine enge Bindung zu mir hat ist nicht zu verbergen. Als er zu uns kam war er misshandelt, bissig und scheu. Inzwischen schläft er "long line" auf meinem schoß, streckt alle viere von sich und schnarcht. Er vertraut mir blind. Ich würde es schrecklich finden mich von ihm zu trennen aber eher in Kauf nehmen dass er von da an sein Bettchen im gleichen Territorium, nur im anderen Haus hat, als ihm der Tortur des Einsperrens in einer Dachgeschosswohnung auszusetzen, falls ich nichts geeigneteres finde. erdgeschosswohnungen sind hier ebenso teuer wie selten.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 10:18

Ich sehe schon... Es ist unumgänglich eine passende Wohnung für die zwei und mich zu finden. Vielen Dank.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 10:25

Dankeschön :-) Ich sehe allerdings schon die grünen Glubsch - Augen vor mir wenn er 4-5 Wochen vor der Türe sitzt und nicht versteht warum er nicht raus darf. :-D

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Freigänger lassen sich nur sehr schwer bis gar nicht zur Wohnungskatze "umerziehen".

Ich würde weiter nach einer geeigneten Wohnung suchen, wo die Katzen auch raus können. Oder alternativ eine Wohnung mit Balkon , den man mit einem Netz sichert.

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Kommentar von Welfenfee
08.06.2016, 09:42

Das stand doch gar nicht zur Frage!

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 09:56

Ungewöhnen stand nicht zur Frage, nein :) und ein Balkon mit Netz ist auch ein schwacher Trost wenn man ansonsten Tag und Nacht durch Wald und Wiesen streunen konnte :D

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Was würdest du ohne Katzen machen? Nachdem du dir haarklein überlegt hast, was das Beste für deine Tiere wäre, solltest du auch wissen, was das Beste für dich ist. Und dann versuchen, einen Kompromiss zu finden.

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Kommentar von AlisaRu
08.06.2016, 09:58

eine Erdgeschosswohnung mit womöglich sogar einem Garten wäre für mich selbst natürlich auch wunderbar. Für den Geldbeutel allerdings nicht ;-) jedenfalls geht mir das Wohlbefinden der Tiere vor.

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