Macht es Sinn, schon vor der Reha den Antrag auf EMR wegzuschicken?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du beschleunigst die Bearbeitung des Rentenantrages nicht, wenn du ihn parallel zum Reha-Antrag stellst. Die DRV wird auf jeden Fall das Ergebnis der bereits bewilligten Reha abwarten und ggf. diesen Antrag rückwirkend in einen Rentenantrag umdeuten. Wenn dieser dann schon vorliegt, brauchst du ihn im Nachhinein nicht mehr stellen. Sollte im Rehabericht eine positive Prognose stehen - z.B. in absehbarer Zeit wieder arbeitsfähig - wird der EM-Rentenantrag ohnehin abgelehnt.

Mein Rat: Warte die Reha ab und sprich während der Reha mit dem/der Rehaberater/in. Du kannst den Antrag auch mit dessen/deren Hilfe dort fertig machen, falls die Arbeitsfähigkeit nicht hergestellt werden kann.

Momentan bekommst du ja noch Krankengeld, also bist du nicht im Zugzwang.

37

Hatte ich auch so gedacht. Danke für deine Meinung

0

Ein Grunsatz der Rententräger lautet "Reha vor Rente" - daher wird man aller Wahrscheinlichkeit nach erst nach Abschluss der bevorstehenden Reha eine Entscheidung bezüglich einer Rente wegen teilweiser, bzw. voller Erwerbsminderung treffen.

Es ist möglich, dass - sofern eine Erwerbsminderung festgestellt wird - der Antrag auf die Reha umgewandelt wird in den Antrag auf Rente.

Diese Rente wird bewilligt, wenn man weniger als 6 Std., bzw. 3 Std. täglich irgendeiner Tätigkeit nachgehen kann.

Dass Du innerhalb von 5 Jahren 4 mal auf Reha warst und auch seit 5 Jahren arbeitsunfähig bist, kann ich kaum glauben...

Alles Gute!

4 mal zur Reha in den letzten 5 Jahren

sicher?

über deine rente wird erst entschieden, wenn alle möglichkeiten der reha ausgeschöpft sind. wenn in 6/18 wieder eine ansteht, wird vorher keine entscheidung getroffen.

37

Ja sicher! Ich hatte 4 große Operation, jedesmal gab es eine AHB, plus eigentlich die Schmerzklinik, das ist eigentlich auch eine Art Rehabilitation, aber das zahlt die Kasse und nicht die DRV

0

Wer zahlt mir was, wenn Reha bzw. Rente von der Rentenversicherung abgelehnt wird?

Meine Krankenkasse hat mich zu einer med. Reha aufgefordert. (Bandscheibenvorfall). In dem Begleitschreiben steht, das sobald die Rehamaßnahme begonnen hat, ich kein Krankengeld mehr bekomme, sondern ein Übergangsgeld (Job in der Probezeit während der AU verloren). Wenn dann die Rehamaßnahme beendet ist und ich beschwerdefrei bin, ist klar, müsste ich mich bei der Agentur für Arbeit melden. Falls aber die Reha keinen Erfolg hätte, würde automatisch ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Was aber, wenn die Rentenversicherung schon vorher die Reha ablehnt oder später dann den Rentenantrag? Von wem bekomme ich dann Geld? Bekomme ich dann in einem der beiden Fälle weiter Krankengeld? Weil die RV ist doch nicht verpflichtet die Reha zu bewilligen nur weil die KK mich dazu aufgefordert hat oder? Bin auch der Meinung das die KK die Kosten nur auf die Rentenversicherung abschieben will.

...zur Frage

Kann Reha-Antrag umgewandelt werden in EMR nach erfolgter Reha mit voller Arbeitsfähigkeit und späterem EMR-Antrag und Gutachten mit voller Erwerbsminderung?

Bin seit 2016 erst krank und danach ALG1.

Habe 2016 eine Reha beantragt und von der DRV genehmigt bekommen.

Reha-Bericht 2016 mit voller Arbeitsfähigkeit, da die Klinik unter Druck der DRV steht. Habe 2016 eine Gegendarstellung geschrieben auf die ich von der DRV nie eine Antwort erhalten habe.

Daraufhin weiter krank.

Ende 2017 habe ich einen Antrag auf EMR gestellt.

Anfang 2018 hat ein Gutachter, der von der DRV bestellt wurde, meine voll Erwerbsminderung mit unter 3 h auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestätigt.

Jetzt hat die DRV meine Rente wegen voller Erwerbsminderung anerkannt, als Rentenbeginn aber bereits den Antrag auf meine Reha von 2016 angenommen, die damals nicht umgewandelt wurde. Dadurch habe ich finanzielle Nachteile.

Ich sehe den Rentenbeginn erst nach dem Gutachten aus 2018. Was kann ich tun? Gibt es für die DRV nicht eine Frist für die Umwandlung von Reha-Antrag auf EMR-Rente? Hätte die DRV nicht gleich damals reagieren müssen? Für die DRV war der Bericht über volle Arbeitsfähigkeit genug um nicht aktiv zu werden, dann sollte dies auch später noch seine Richtigkeit haben, oder kann die DRV machen was sie will?

Bin im VDK und werde in jedem Fall Einspruch gegen den Rentenbeginn erheben, aber wenn mir hier jemand weiterhelfen kann, dann kann ich diese Empfehlungen auch weitergeben, denn nicht alle Sachbearbeiter kennen sich in allen individuellen Fällen auch gut aus.

Vielen Dank im Voraus

...zur Frage

Reha abgelehnt was passiert mit meinem Antrag auf Erwerbsminderungsrente

Hallo,

ich habe im Februar 2011 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Im April forderte mich die DRV auf, einen Reha-Antrag (psychiatrisch) zu stellen, obwohl ich im Februar erst aus einer orthopädischen Reha entlassen wurde (nicht psychosomatisch, aber Depressionen wurden mitbehandelt). Gutachtertermin der DRV war im Juni. Jetzt im August habe ich eine Ablehnung der Reha erhalten, da ich die Voraussetzungen des § 10 SGB VI nicht erfülle. Diagnose: Akutbehandlungsbedürftige schwere depressive Episode. Ich solle mich einer stationären psychiatrischen Krankenhausbehandlung unterziehen. Ich mache seit einem 3/4 Jahr eine ambulante Therapie.

Nun meine Fragen: Warum fordert mich die DRV zu einer Reha auf, die sie dann doch wieder ablehnt? Wird mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente jetzt überhaupt noch bearbeitet? Wenn ja, wird der dann auch abgelehnt? Warum bekomme ich das Gutachten nicht, das ich schriftlich angefordert habe?

Telefonisch bekomme ich keine Auskunft bei der DRV.

Gruß Marion

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?