Macht es allen Gottesgläubigen große Angst, wenn es tatsächlich keinen Gott geben sollte?

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17 Antworten

Mir nicht. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es Gott so, wie ich an ihn glaube, gar nicht gibt und er ganz anders ist, als ich ihn mir vorstelle. Auch dass es überhaupt gar keinen Gott gibt, halte ich für möglich, oder auch, dass er sich wenn es ihn dann doch gibt gar nicht so besonders für die Menschen als seine zerstörerischste und grausamste Schöpfung interessiert und stattdessen viel mehr auf Pfeilschwanz-Krebse und Kakerlaken abfährt, weil sie bereits seit Urzeiten die Welt bevölkern und nichr kaputtzukriegen sind.

Die Menschen machen sich meiner Meinung nach viel zu viele Gedanken um das ohnehin unergründbare Wesen von Gott, um seine Existenz oder Nichtexistenz. Das alles hat bereits Kriege ausgelöst, die allesamt vollkommen sinnlos waren. 

Ich bin der Meinung: Jeder der Angst vorm Zerbrechen seines Gottesbildes hat, hat ein grundlegendes psychologisches Problem, auf dass er sich einmal ärztlich untersuchen lassen sollte, damit er nicht irgendwann zu einer Gefahr für sich und andere wird.

Ich sehe das viele genauso die an Gott glauben. Ich habe versucht ein anständiges, gesundes und moralisches Leben zu leben. Und das ist für mich auch der Sinn wenn es kein Gott geben sollte (was ich aber selbst stark bezweifle).

Schaut man sich nur mal die Natur an: Zusammensetzung unserer Luft (Atmosphäre), versch. Kreisläufe (gibt ja Hunderte davon), die vielen Verschiedenen Tiere (und kein Tier ist umsonst erschaffen wurden), das Universum, unsere Erde und deren Gesetze es tagtäglich Stunde um Stunde folgt....Und vieles mehr. Dann muss man sich nur uns ansehen, kein anderes Lebewesen macht sich so ein Kopf um die Zukunft wie wir. Kein anderes Tier würde denken "Ohhh morgen sterbe ich, hinterlasse ich meinen Kindern ne ordentlich Bleibe" !! Doch wir tun es...

Ich bin stolz das ich an Gott glauben darf, und mich ihn nahen darf. Obwohl ich so ein sündiger Mensch bin, den jeden Tag sündige ich...

Bin allerdings nicht so der sagt, das er Stimmen gehört hat oder ähnliches, ich hab eher gespürt wie Gott mir persönlich Kraft gibt...Und außerdem lässt mich Gott gelassener durchs Leben gehen :)

Man kann nicht gleichzeitig an Gott glauben und nicht an ihn glauben.

Wer sollte also Angst haben? Der Gläubige glaubt und hat daher keine Angst.

Der Nicht-Gläubige glaubt nicht und muss daher auch keine Angst haben. Es ändert sich für ihn ja genausowenig.

Was Leute wie Du oft nicht verstehen ist, dass Gläubige tatsächlich glauben. Sie brauchen das "Wissen" in dieser Beziehung nicht.

Das verstehe ich schon, dass Gläubige tatsächlich glauben. Nur habe ich auch schon von ehemals Gläubigen gehört, dass ihr Gott sie im Stich gelassen habe, und dass damit ihr Glaube beendet war

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Wenn es ein guter und gerechter Gott ist, der Dir im Zweifel den guten Weg aufzeigt, dann leitet Dich inneres Licht auch durch tiefste Schatten, I am sure.

Ich denke schon das es einen Gott gibt. Und nein, es macht mir keine Angst, wenn es keinen Gott gibt, weil irgendetwas ist da draußen was uns durch das Leben führt.

Als mein Wellensittich, der aus Krankheitsgründen nicht mehr gepiept hat plötzlich an dem Abend vor seinem Tod einen Piepton von sich gegeben hat, spürte ich, dass er nicht mehr lange bei mir bleiben wird und als er in der Nacht verstorben ist, bin ich plötzlich wach geworden und habe ein helles Licht an der Schlafzimmerwand gesehen, welches von der Lage her nicht von draußen (Scheinwerfer etc.) stammen konnte. Da bin ich aufgestanden, zum Kafig gegangen und da lag mein Wellensittich tot am Boden.

Ich finde es muss keinem Angst machen, dass Gott gar nicht existieren könnte/kann, denn für jeden ist "Gott" etwas anderes. Manche sehen in Gott die Liebe zu den Nächsten oder die Liebe in einem Menschen selbst, andere glauben an ein Wiedersehen nach dem Tod mit ihren Liebsten, welches durch Gott möglich gemacht werden könnte und wieder andere sagen, dass Gott darauf bedacht ist, dass jeder ein Leben frei von Sünden führen soll.

Da aber bei fast jedem Gedanke an Gott von Liebe gesprochen wird und Liebe ja zu 100% existiert, finde ich, muss man sich da keine Sorgen machen, denn selbst wenn Gott nicht existiert - die Liebe (und die Moral) eines jeden Menschen sind dennoch "da"...

Ich denke,..., aber jeder denk anders!

...Solange Liebe existiert, existiert "Gott" auch. (nur eben nicht in Menschengestalt)

Nur gibt es aber keine Sicherheit, dass dieser Gottesglauben auch der Wahrheit entspricht.

Es gibt aber auch keine gegenteilige Sicherheit, siehe dazu jedoch auch mal https://de.wikipedia.org/wiki/Pascalsche_Wette

Ich habe im übrigen keine Angst. Wovor denn? Ich weiß ja sicher, dass es Gott gibt. Ich kann Angst haben, dass er nicht zufrieden ist mit mir, aber mehr auch nicht.

Doch, die Sicherheit gibt es. Nur du kennst die nicht oder akzeptiert sie nicht. Niemand hat Gott erfunden. Das sind nur deine Ideen. Schaue mal, wie viele Menschen auf der Erde an Gott glauben in allen Religionen. Das sind Milliarden gegen einzige Mengen von gottlosen Atheisten. Denkst du, Milliarden Menschen irren?

In einigen Religionen, wie dem Buddhismus, wird eben nicht an einen Gott geglaubt. Dann gibt es heute auch schon Milliarden Menschen, die die Existenz eines Gotte ablehnen. Und drittens bin ich kein Mensch, der sich irgendwelchen Mehrheiten von Meinungen anschließt. Warum sollte man jemanden weniger glauben, nur weil er alleine mit seiner Meinung dasteht? Wenn er mich überzeugt und darüber hinaus die nachvollziehbareren Argumente bringt im Vergleich zu Millionen oder Milliarden Anhänger, dann glaube ich zunächst ihm und nicht seinen Widerparten.

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Nein, macht es mir nicht. Denn auch wenn er erfunden wurde (was ich bezweifle) ist der Weg, den man gegangen ist, richtig. Durch ihn fühlt man sich stark; man befolgt Gesetze, die das Leben eigentlich nur lebendiger und mit anderen Menschen besser macht. Angst braucht man nicht haben. Irgendetwas gibt es Außerhalb. Sogar meine Mutter und Cousine haben schon Erfahrung gemacht. Meine Mutter hat eine Stimme gehört und meine Cousine hat dazu noch ein grelles Licht gesehen. Unwahrscheinlich das beide gleichzeitig eine Sinnestäuschung gehabt haben.

Stimme gehört ? Grelles Licht gesehen ? Psychotisch ?

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Mir macht die Tatsache Angst, dass alles gerecht ist was uns im Leben widerfährt. Das ist je nachdem die gute oder schlechte Ernte unserer Saat.

Schon in der Bibel heißt es ja: "Was immer ein Mensch sät das wird er auch ernten", wenn ich Disteln sähe kann ich nicht erwarten das ein schöner Apfelbaum daraus wird. Ist halt wie Karma, wenn man ein schlechter Mensch ist, kommt es iwann zurück...

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Nein — diese Angst kann es nicht geben. Die Bibel ist Beweis genug für einen allmächtigen Gott (2. Tim. 3:16).

Und wir haben ausserdem noch das „Buch der Natur“:

“Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;“ (Römer 1:20)

Was heißt sollte?

Und deswegen klammern sie sich ja auch so vehement dran, weil sie Angst vor der Realität haben, davor, klein und unwichtig zu sein.

Wieso macht es dir denn Angst?

Natürlich ist es ein Shice-Gefühl, wenn wir nur "zufällig" da sind. Macht keinen Sinn, führt nirgendwo hin, ....

Mir kann es keine Angst machen, weil ich nicht weiß, ob es einen gibt oder keinen. Auf jede Möglichkeit bin ich mental vorbereitet. Und wenn es einen Gott gibt, dann kriegt er von mir die Meinung gegeigt.

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Das macht mir keine Angst, weil ich an den Gott Abrahams glaube, und alles Andere ist nur davon kopiert.

Mir nicht, denn ich weiß ja, woher es kommt (Ps.53,1-2; Offb.12,9).

Dieser wird aber in Bälde verhaftet (Offb.20,2).

Dann wird die Wahrheit (Joh.17,17) "allen" klar (Offb.20,5).

Nö, ich bin mir sicher, dass es Gott gibt. Welch eine Frage an Christen😣😏

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