Macht ein BUVers. auch schon Sinn wenn eine Lehre erst begonnen wurde. Welche BU ist hier die beste?

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8 Antworten

Auch Azubis und Studenten können berufsunfähig werden. Wenn ich also in der Ausbildung zu meinem Wunschberuf wäre, fände ich es weniger schön dann was anderes machen zu müssen um mein Geld zu verdienen.

Dazu kommt noch, dass gegen die GRV erst Ansprüche entstehen wenn du gar keinen Beruf mehr für mehr als 3-6 Stunden (teilweise Erwerbsminderung), bzw. weniger als 3 Stunden (volle EM) nachgehen kannst. Außerdem müssen Vorversicherungszeiten erfüllt sein. Um Rente zu bekommen müssen 60 Beitragsmonate vorgewiesen werden sowie 36 Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren gezahlt worden sein.

Da du jetzt wahrscheinlich jung und gesund bist, wäre eine BUV für dich günstig zu haben. Es gibt auch Tarife mit Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung wenn nach der Ausbildung z.B. ein Gehaltssprung einsetzt.

Wichtig ist das Netto-Einkommen abzusichern und die Gesundheitsfragen perfekt zu beantworten. Daher rate ich dir den Gang zu einem Versicherungsmakler mit entsprechendem Schwerpunkt dringend an.

Hallo, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist in jedem Fall dringend angeraten. Dies trifft für all diejenigen zu, die in die Arbeit gehen müssen, ob als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer. Nur der Millionär, der soviel Geld auf seinem Konto rumliegen hat, dass es ihm tatsächlich egal sein kann, ob er morgen in die Arbeit muss oder nicht.

Eine BU ist also Ersatzeinkommen für ausfallendes Arbeitseinkommen. Klarer kann man es wohl nicht mehr ausdrücken. Wovon willst Du leben, wenn morgen kein Einkommen mehr vorhanden ist. Alle Deine Sparvorgänge hängen heute von Deinem Einkommen ab, und wenn Du weiter studieren willst, dann wilst Du ja später auch mehr verdienen und bis dahin Dein Studium bezahlen. WOVON dann bitte???

Es darf jeder der Meinung sein, dass es sie nicht braucht, erfahrungsgemäß sind diejenigen aber die Ersten, die dann mit den Worten kommen: Hätt ich bloß. Selbst die gesetzliche Rentenversicherung hat in ihrem letzten Heft "Zukunft Jetzt" den Abschluss einer privaten BU als sinnvoll angesehen. Wenn's die schon begriffen haben braucht man als Außenstehender nichts mehr dazu zu sagen.

Was nützt Dir auf dem Weg zu Deinem Wohneigentum hin wenn Du BU wirst. Wovon willst Du dann die Kreditraten bezahlen. Wer so einen Quatsch schreibt hat von dieser Thematik absolut keine Ahnung. Ein jeder darf seine Meinung haben und darf sie auch äußern, auch wenn es der größte Schwachsinn ist.

Such Dir möglichst einen VersMakler, noch besser einen gerichtlich zugelassenen Versicherungsberater. Beide sollten sich seit Jahren mit dieser Thematik beschäftigt haben, weil es ein hoch kompliziertes Fachgebiet ist, welches auch ein großes Wissen verlangt. Und dies alles wird auch noch in einem ausführlichst begründeten Beratungsprotokoll (gesetzlich vorgeschrieben) dokumentiert.

Hier ein interessanter Link zu den jeweiligen Berufen:

http://www.verbraucherschutz-magazin.de/verbraucher/verkaeufer-berater/rechtsbeistaende

Viel Erfolg.

Die meisten Anbieter sehen vor, dass im Falle eines Falles auf den Beruf eines Ausgelernten (Geselle / Kaufmannsgehilfe) bzw. eines Ausstudierten je nach Lehre/Studium geprüft wird. Also nutzt die Absicherung auf jeden Fall. Weil du ja jetzt noch jung und (hoffentlich) kerngesund bist, ist der Beitrag niedriger als in einigen Jahren. Gute Verträge haben eine so genannte Nachversicherungsgarantie: so kann die BU-Rente ohne erneute Prüfung erhöht werden, wenn Ausbildung / Studium beendet sind. Achtung, da gibt es Grenzen für die Erhöhung. Manche Anbieter bieten an, die Beiträge eine Zeit lang auszusetzen. Am besten, du lässt dich von einem Versicherungsberater (nicht Makler und schon gar nicht Vermittler) beraten. Den muss man allerdings selbst bezahlen. Alternativ kann ein GUTER Makler tätig werden - der berät nicht 100% unabhängig, da er von der Courtage lebt, hat aber wenigstens mehrere Anbieter im Portfolio ..

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist enorm wichtig, da hiervon die finanzielle Existenz abhängen kann. Obwohl man nicht hofft, dass die BU Versicherung jemals zum Tragen kommen muss, sollte man wissen, dass statistisch fast jeder Vierte irgendwann berufsunfähig wird. Die fängt z.B. an bei Rückenerkrankungen (Volkskrankheit) und geht bis zu psychischen Erkrankungen, welche eine weitere Berufsausübung verhindern. Natürlich ist eine BU-Versicherung nicht gerade billig, da sie auch ein hohes Risiko abdecken muss. Am besten man lässt sich einfach mal kostenlos von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten. Natürlich kann man sich vorab auch schon selbst informieren bzw. kostenlose Angebote anfordern.

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Hallo Afarin,

die Beiträge für den Berufsunfähigkeitsschutz sind auch während eines Studiums zu zahlen. Viele Versicherer bieten jedoch gerade für Azubis, Studenten und Berufsanfänger günstige Einsteigertarife an.

Verbraucherschützer empfehlen Tarife mit umfangreichen Nachversicherungsgarantien, ohne erneute Gesundheitsprüfung, zu wählen. So sollte bespielsweise die Berufsunfähigkeitsrente problemlos an gestiegene Einkommensverhältnisse angepasst werden können. Wichtig sind darüber hinaus auch Anpassungsoptionen bei anderen Ereignissen, wie Beendigung der Ausbildung/Studium, Hochzeit oder Geburt eines Kindes.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass der Einsteigertarif einen späteren Tarifwechsel ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglicht , um in einen Tarif mit verbesserten Leistungen zu wechseln.

Viele Grüße

Miriam Hubertus, CosmosDirekt

Eine BU sollte sofort nach dem Einstieg in das Berufsleben stehen, also am besten sofort nach Beginn der Lehre oder des Studiums. Dann bist Du jung, gesund und das Ding kostet nicht viel. Vom Staat bekommst Du in der Phase nämlich gar nichts und Deine Eltern wären meist auch noch zu lebenslangem Unterhalt verpflichtet, wenn Du vor die Hunde gehst.

Eine BU, die läuft, muss auch bezahlt werden und eine RisikoBU kann nicht stillgelegt werden. In dem Alter kostet das nicht viel, sonst helfen vielleicht die Eltern. Ich hole bei Azubis IMMER die Eltern mit an den Tisch. Wenn das gar nicht geht, gibts Start/Studenten/Azubi-BUs für 15 EUR +- je nach Beruf und Dauer und Höhe der Absicherung. So eine Prämie sollte machbar sein. Nach der Ausbildung wird die Prämie dann normalisiert.

Und DIE günstigste Versicherung gibt es nicht. Nicht alle haben die gleiche Qualität und die gleichen Klauseln, also sagt der Preis allein rein gar nichts aus. Dacia und Kia sind auch sehr günstig und kaufen würde ich beide nicht :-(

Du kannst die Versicherung gleich zu Beginn der Ausbildung abschließen und während des Studiums - zumindest für einige Zeit - ruhen lassen. Sinnvoll wäre es dann aber wohl, diese Versicherung erst nach dem Ende des Studiums abzuschließen.

genau, wenn er noch gar keinen Beruf hat, gegen welche Berufsunfähigkeit soll er sich absichern???

Die BU Versicherung (und die Beiträge) richten sich immer nach dem ausgeübten Beruf.

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@janfred1401

@blondie1705: wie viele Azubis und Studenten habe ich erlebt, die danach keine BU mehr bekamen oder schon BU waren...

@janfred1401: eine BU richtet sich immer nach dem ausgeübten oder gemäß Ausbildung angestrebten Beruf. Einfach mal bei Möglichkeiten und Tarifen up-to-date sein und informieren, bevor man solche Äußerungen macht ;-)

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Ich bin 50 Jahre alt und habe keine BU.

Lass dich also nicht verrückt machen. Wofür kommt eine BU auf? Wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Das bedeutet nie, dass du ganz arbeitsunfähig bist, sondern nur berufsunfähig. Als wird erstmal auf eine Umschulung gedrängt.

Wenn also eine BU Versicherung, dann später und evtl wenn eine Familie da ist. Ich werde keine mehr abschliessen.

Steck das Geld lieber in Wohneigentum. Das ist Absicherung genug

Private Versicherer drängen nicht auf Umschulung, das tut nur die gesetzliche Rentenversicherung. Die kennt nämlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung sondern nur die Erwerbsminderung. Die abstrakte Verweisbarkeit hat heute fast kein Anbieter mehr im Repertoir.

Der Sinn einer BUV ist gerade eben nicht umschulen zu müssen. Für immer Eier schaukeln zu können, wenn der Fall der Fälle eintritt.

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Ich bin 50 Jahre alt

und erzählst so nen Mist ?

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@SgtMiller

dann bin ich halt "Versicherungsverweigerer". Mick kotzt halt auch an wie penetrant die Befürworter dieser BUVs einen mit Pessimismus bombardieren. Pessimismus passt nicht in meine Lebensauffassung.

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@janfred1401

@janfred 1401,

ich frag mich jetzt echt wer der Pessimist ist ?

Am Besten sagst als " Versicherungsverweigerer " gar nichts dazu, und lebst dann mit den Folgen wenn es Dir passiert ohne vorgesorgt zu haben.

Ach und denk daran wenn Du Hartz 4 kriegst dass wir das bezahlen und Dankeschön sagen nicht vergessen

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@SgtMiller

Ich sche...is was auf Hartz-4,

mit meinen Steuern die ich bezahle können wahrscheinlich 3 Hartz-4 Empfänger leben. Wenn man bestimmte Versicherungen verweigert, muss man schon wissen was man macht. Arbeitslosigkeit ist und war nie ein Thema, Krankheiten kann man durch gesundes Leben zum grössten Teil vermeiden. Körperlich bin ich fit wie ein 35 jähriger.

Hartz-4 ist bei mir auch kein Thema, mach dir da mal keine Gedanken um mich. Vorher müsste einiges an Eigentum (nichts geerbt !) verkauft werden.

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Das hatte ich mir auch durch den Kopf gehen lassen.........das Geld lieber anderweitig anzulegen. Es ist wohl aber Risiko..............natürlich ist es am besten nicht berufsunfähig zu werden, das will ja ja keiner, aber was, wenn es dann doch passiert? Nachdenklich bin ich geworden, weil ich einen jungen Mann kenne, der durch Krankheit jetzt berufsunfähig wurde und jetzt wirklich froh über die Versicherung ist, da er jetzt wenigstens finanziell abgesichert ist. Bei ihm gab es wohl mit der Anerkennung auch keine Probleme, ich habe allerdings auch schon gehört, das die Versicherer im Schadensfall dann enorme Schwierigkeiten machen und sich mit allen Spitzfindigkeiten um die Zahlung einer BU-Rente drücken wollen...............solche Schilderungen schrecken dann wieder vor einem Abschluss einer solchen Versicherung ab.

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@Aafarin

Warten wir mal 10-15 Jahre ab, wie es sich so ergibt mit den BU Versicherungen. Das eine BU-Versicherung jetzt schon als "teuer" bezeichnet werden kann, streitet noch nicht einmal jemand ab. Da gibt es etliches im Web, seriös. Jetzt gibt es diese BU-Vers aber erst seit einigen Jahren. 10 Jahre später werden einige die Versicherungen in Anspruch nehmen werden müssen. Plus die vielen, die sie unberechtigter Weise beanspruchen wollen.

Die Leute werden immmer älter, sie fangen immer später an zu arbeiten, aber keiner möchte mit 60 Jahren arbeiten. Dabei ist die Lebenserwartung stark gestiegen. Genau betrachnet war die Gesundheit der Menschen noch nie so gut. Die BU-Vers. sind aber keine Absicherung, damit man sich mit 55 unberechtigter Weise die Beine hochlegen und an den Klöten spielen kann. Das denken aber viel. Was wird es da lange Gesichter geben, wenn sich jemand in 20 Jahren hinsetzt und ausrechnet was er die letzten 25 Jahre in die BU-V einbezahlt hat. Die Knochen tun ihm dann ein wenig weh und er meint "jetzt nehmen wir mal die Versicherung in Anspruch", aber selbst um 50% berufsunfähig geschrieben zu werden muss man fast im Rollstuhl sitzen. Werden dann Selbstverstümmelungen zunehmen? Wahrscheinlich werden die Versicherungen in 10 - 15 Jahren Unterstützung vom Staat verlangen, wenn sie merken, was da alles auf sie zu kommt.

Ich gehe lieber bis 65 arbeiten und bin gesund. Ich habe viele Kollegen, die zur Taschengeldaufbesserung auch mit 66 oder 68 Jahren ein paar Monate im Jahr arbeiten. Das ist halt die Zukunft. Übrigens auch aus den USA eingeschleppt. Es stehen doch alle so auf den (fu..c..in) American Way of live. Wir haben ihn schon, mit allen Nachteilen :-).

Was meine Zukunft und die meiner Familie angeht bin ich Optimist durch und durch. Ich bin der Meinung ich manage mein Leben optimal.

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@janfred1401

da brauchen wir nicht zu warten es gibt genug Menschen welche schon seit Jahren BU Renten aus privaten Verträgen beziehen.

Die Deutschen Versicherer leisten hier bereits Millionen Beträge im Jahr.

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Vorab: ich will Dich nicht belehren, ich will nur verhindern, dass andere Deine gefährlichen Ansichten teilen oder Deine teils falschen Infos glauben:

Ich bin 50 Jahre alt und habe keine BU.

Das treffe ich bei den Älteren öfter an. Für eine Problematik, die es so erst seit der Rentenreform gibt, sind diese Jahrgänge auch noch nicht sensibilisiert. In Deinem Alter gibts auch noch den Berufsschutz, allein die Höhe der EMR ist meist auch nicht ausreichend. In der Renteninfo steht die die volle EMR, die es meist nicht gibt. Nimm also die Hälfte der Zahl und wenn Dir diese Summe reicht, dann ist ja gut. Den meisten meiner Kunden reicht sie nicht. Problematisch wirds nur dann, wenn die Jahrgänge VOR 1961 den Jahrgängen AB 1961 von einer BU abraten, weil sie selbst die Problematik nicht so haben

Das bedeutet nie, dass du ganz arbeitsunfähig bist, sondern nur berufsunfähig.

Das ist ja richtig, aber was machen die meisten denn, wenn sie gesundheitlich IHREn Beruf nicht mehr ausüben können ? Minijobs ? Nebenjobs ? Will man das, kann man das, kann man davon leben, bekommt man diese Jobs mit der gesundheitlichen und evtl. nicht belastbaren Situation überhaupt... ?

Als wird erstmal auf eine Umschulung gedrängt.

Bei der gesetzlichen Erwerbsminderung ja, bei aktuellen privaten BU-Absicherungen nicht !

Wenn also eine BU Versicherung, dann später und evtl wenn eine Familie da ist.

Was hat denn eine Familie mit DEINEM Einkommen zu tun ? Die ist davon sicher in Mitleidenschaft gezogen, aber das Problem hast doch erstmal DU ohne Einkommen, auch als Single.

Ich werde keine mehr abschliessen.

Das liegt sicher zum einen an der Prämie mit 50 und zum anderen auch an möglichen Gesundheitsfragen ;-)

Steck das Geld lieber in Wohneigentum. Das ist Absicherung genug

Genau, das Wohneigentum bezahlt die Kreditrate, die Reparaturen, die Modernisierungen, die Einkäufe, das Auto, die Zeitung, den Urlaub...

Mich kotzt halt auch an wie penetrant die Befürworter dieser BUVs einen mit Pessimismus bombardieren.

Ich bin kein "Befürworter", sondern ich zeige dem Kunden in Zahlen auf, was passiert, wennn er keine hat. Inzwischen weisen auch Finanztest und Verbrauscherschutz regelmäßig darauf hin. Und wenn Du als Berater mal drei/vier Fälle erlebt hast, die ohne BU finanziell vor die Hunde gingen, dann wirst Du hartnäckiger, aber nicht penetranter ;-)

Pessimismus passt nicht in meine Lebensauffassung.

Bei wem ein gewisser Pessimismus nicht in die Notfallplanung passt, bei dem wird im Zweifelsfall der Optimismus irgendwann mal einem radikalen Realismus weichen ;-)

Jetzt gibt es diese BU-Vers aber erst seit einigen Jahren

Wer seine Argumente auf Fehlinformationen aufbaut... Die staatliche BU ist seit bald 12 Jahren tot, die private BU-Absicherung gibt es seit Jahrzehnten

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....Hallo, das macht absolut Sinn, wichtig,manche bieten ein Starterpaket an,das wirklich sehr günstig ist,und im Bedarfsfall spaeter sogar ohne Gesundheitsueberpruefung erhoeht werden kann...Mehr Infos:Einfach mal anschreiben. Lg

grade diese Starterpakete sind die teuersten !

Am Anfang niedriger Beitrag und in gewissen Stufen wird dieser dann extrem erhöht so dass über die gesamte Laufzeit bis zu einem Drittel mehr bezahlt wird .

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