Macht dieser Text sinn für euch?

 - (Medizin, Psychologie, Literatur)

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Macht dieser Text zum Ablauf mancher psychischer Erkrankungen für euch Sinn?

Ja, macht er meiner Ansicht nach durchaus.

Du hast das alles wohl selbst so erlebt. Und du hinterfragst das alles. Du schilderst, wie es dir ergangen ist. Vermutlich erging es auch anderen so. Nicht allen, aber manchen sicherlich.

und möchte wissen ob's sinn macht das weiter auszuführen, respektive vertieft zu behandeln.

Aber natürlich macht es Sinn, sich über Anpassung, Sinn und Unsinn im eigenen Sinne, und dem allem Gedanken zu machen.

Natürlich sollten wir kritisch hinterfragen, auch gerne Ärtzte, die heutzutage zu guten Geschäftsmännern geworden sind. Und natürlich sind das keine Halbgötter in weiss.

Klar wissen die auch immer wieder mal nicht weiter, stellen Verlegenheitsdiagnosen und so.

Wenn einem während einer Therapie so einiges bewusst wird, dann kann man schon mal glauben, nicht mehr ganz normal zu sein. Dann sollte man meiner Ansicht nach dran bleiben, alles sortieren, alles neu ordnen, sich immer wieder die Frage nach der Wahrheit stellen. Aber so mitten drin kann es sich gerne mal ganz schön chaotisch anfühlen, denke ich.

Ob du oder jemand eine Störung hat, weiß er meist selbst ganz gut. Nur hinterfragen getraut er sich nicht so recht und oft genug hört man damit viel zu früh auf.

Wenn wir zu sehr an der Norm der Gesellschaft angepasst sind, dann sind wir sicherlich auf eine Art gestört. So sehe ich das. Das darf jeder gut und gerne hinterfragen, um immer wieder seinen eigenen Weg zu finden, um ihn dann zu gehen.

Und Nebenfrage: Ist der Schreibstil unangenehm, sich fremdschäm-lassend?

Das kommt ganz auf dein Ziel an. Wenn du nur eben so für dich schreibst, dann wäre das vielleicht nicht ganz so schlimm. Mich aber würde es auch dann stören. Das aber sieht wohl jeder anders.

Wenn du dich selbst ernst nehmen willst oder sogar von anderen ernst genommen werden willst, so würde ich an deiner Stelle die korrekte Rechtschreibung anwenden.

Dein Schreibstil liest sich für mich sehr unruhig bis sprunghaft, und ich mein, dass du beim Schreiben doch ziemlich aufgebracht warst. Empört auch. Es liest sich anklagend. Aber auch infragestellend, und das ist ja gut so!

Dass es schwer bis unmöglich zu sagen ist, was normal, was abnormal ist, also da gebe ich dir recht. Diese Grenzen sind sicherlich recht schwammig nur zu stecken und oftmals Ansichtssache und relativ. Die Gesellschaft steckt diese nach eigenem Gutdünken auch. Großkonzerne oder bestimmte sehr einflußreiche Menschen aber wissen genau, wie sie uns haben wollen. Sie versuchen uns entsprechend zu manipulieren, durchaus oft genug erfolgreich.

Da ist es schon von Vorteil, wenn man selbst noch weiß, wer man ist, was man will, was einem wirklich am Herzen liegt bzw. dabei ist, dies ausfindig zu machen, will man nicht ständig nach Meinung anderer Leben, was einem ganz schön zusetzen kann. Das gleicht einer Versklavung, wie ich finde. Einige versklaven sich selbst und freiwillig. Es wäre doch gut, selbst der Herr im eigenen Haus zu sein und zu bleiben.

Ein Blick in die Welt zeigt, dass was bei uns als normal gilt, in anderen Ländern nicht so sein muss. Gehen tut also am Ende ja doch recht viel (vermeintlich Unnormales).
Dazu jedenfalls fällt mir das Buch von Arno Gruen "Der Wahnsinn der Normalität" ein, was ich recht gut und aufschlußreich finde.

Was ist normal?

Abweichungen vom Gewohnten verunsichern die Menschen.

Normalität ist eine Frage von Messwerten, statistischen Häufigkeiten, Gewohnheiten. Normalität ist aber auch eine Frage von allgemeinen Vorschriften und persönlichen Wünschen. Das erklärt, warum die Toleranz für Abweichungen in einigen Bereichen zunimmt (Homo-Ehe), während sie gleichzeitig in anderen gegen null tendiert (Pyrrolizidin im Honig). So verbreitet das Reden über Normalität im Alltag ist, so kompliziert ist ihre Definition im Detail. Es gibt kaum etwas Schwierigeres als eine Theorie des Normalen.

Was bedeutet normal in einer Zeit in der es zählt, außergewöhnlich zu sein?

Im frühen Mittelalter oder so war Salz total wertvoll und nur für Reiche normal. Heutzutage kaufen wir es günstig im Supermarkt. Die Zeiten ändern sich. Normalität auch? So vieles, was wir gerade als normal bezeichnen, war ja nicht immer normal und wird es wohl auch in Zukunft nicht mehr sein.

Hallo !

Die Form

a) Dir legt daran, dass sich der Text gut liest, das finde ich gut. Es lohnt sich noch Rechtschreibfehler auszumerzen. Eine gute Rechtschreibung wertet einen Text auf.

Beispiele:

das Maß, außer Acht lassen,

... vergisst er sehr schnell ganz viel andere (?) ganz wichtiges
(wahrscheinlich viel anderes ganz Wichtiges ?)
ich würde nur einmal "ganz" benutzen : ganz viel anderes Wichtiges, oder viel anderes ganz Wichtiges, vielleicht auch "sehr" anstelle von "ganz"?

Dieses wichte ist... - wahrscheinlich : Dieses Wichtige ist ...

... noch normal sein ließ

b) Zur besseren Lesbarkeit würde ich einen oder mehrere Absätze machen.

Der Inhalt

Beim Lesen habe ich das Gefühl, dass du etwas Bestimmtes sagen willst und dass das für dich klar ist. Nur mir ist es nicht klar.

Formulierst du eine Kritik? Wenn ja, an was? (... also rennen sie zum Arzt)

Zum Arzt rennen ist ein etwas abwertender Ausdruck. Liegt dort eine Kritik (man geht zu schnell, zu oft zu Arzt)?

Kritisierst du die gesellschaftliche Norm?

Dann verstehe ich nicht ganz die Rolle der "Quasselstrippe". Was möchtest du damit sagen? Ich stoße mich etwas an dem Gedankensprung von "Leidensdruck" zu "Quassenstrippe".

Du formulierst folgende These:

Ein Patient ist in einer Lebenskrise oder von Selbstzweifeln befallen, macht eine Therapie. Der Therapeut stellt Fragen, der Patient hat keine (eindeutigen) Antworten. These oder Behauptung: Hätte er sie, wäre er nicht hier.

Man kann durchaus Antworten auf Fragen haben und trotzdem leiden.

Es gibt Patienten, die sich ihrer inneren Konflikte bewusst sind (also Antworten geben können) und die leiden. Beides ist möglich.

Wenn man den Grund seines Leidens kennt, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass man dann nicht mehr leidet.

Also ich verstehe nicht genau, worauf du hinaus willst.

Vielleicht helfen dir die Fragen, noch etwas Klarheit in den Text zu bringen.

Es lohnt sich ihn zu verbessern, denn du hast was zu sagen, das kommt auf jeden Fall rüber.

Gruß

Quasselstrippe würde ich in Anführungszeichen machen

Verkorkst ..da würde ich ein anderes Wort anwenden. Bspw verrückt.

Mass? Ich würde eher Maß schreiben..meine heutzutage mit doppeltem S zu schreiben ist falsch.

Verkorkstheit...da würde ich auch ein anderes Wort anwenden. (Guck mal bei Synonymen..ich meine das Wort gibt es so auch nicht) vielleicht : psychische Verwirrtheit.

PS: Du hast einige Rechtschreibfehler und im letzten Teil Satzfehler.

Lg

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