Macht dieser Beruf mich als Frau unattraktiv?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi liebe annabolena96,

das kommt drauf an, welche Tätigkeit du nachher anstrebst - etwa den Versich.aussendienst oder Versich.innendienst???

Infos über die Ausbildung findest in der azubi-welt.de  und hier vor allem unter Inhalte -> welche Fachrichtung du wählst usw.
www.bwv.de/qualifikationen/kaufmann-vf/inhalte/fachrichtungen-und-wahlqualifikationseinheiten/

...er sagt das ist ein Beruf den wirklich nur die letzten machen die nichts
mehr bekommen und dass man das nur macht wenn nichts aus einem geworden ist.

Da hat dein Freund nur teilweise Recht; dies betrifft in erster Linie die Versich.fachmänner/-frauen, welche keine 3-jährige Ausbildung absolvieren, sondern meist nur die 1-jährige Qualifikation zum Versicherungen vermitteln!
Dabei sind natürlich auch viele Studienabbrecher, welche das schnelle Geldverdienen reizt :-((

Ich selbst konnte dies auch in meiner über 20-jährigen Versich.tätigkeit (zuletzt als Versich.maklerin) feststellen; speziell bei der Rechtsschutzsparte waren extrem viele Jurastudiumabbrecher dabei, welche dann auch Anspruch auf Vertriebsleiterfunktionen (Gruppenleiter im Aussendienst) stellten.

Du willst ja die 3-jährige Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen absolvieren und hast somit nachher die Möglichkeit auszuwählen, ob Aussendiensttätigkeit oder doch lieber Innendienstätikeiten auszuüben ;-)

Die Entscheidung für den Aussendienst mündet irgendwann in der Selbstständigkeit, wo du dann wirklich selbst und ständig unterwegs bist (wie der Name schon sagt) und damit dürftest du ein Problem mit deinem Freund haben wg. fehlender zeitlicher Inanspruchnahme seinerseits :-((

Im Innendienst bist du fest angestellt und hast demzufolge auch geregelte Arbeitszeiten, was deinem Freund entgegenkommen dürfte ;-)

Gruß siola55
ehem. Versich.maklerin

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Danke :)

Meine Ausbildung ist im Außendienst einer Agentur. Ich möchte aber viel lieber im Innendienst arbeiten, bekam aber leider nicht die Möglichkeit. Daher dachte ich dass ich einfach die Ausbildung durchziehe und nach dem ich sie absolviert habe, mich für Stellen im ID zu bewerben. Geht das so einfach?

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@annabolena96

Fall dies nur ein kleine Filiale ist mit ein paar Mitarbeitern, dann ist dies evtl. ein Problem. Du mußt dann halt eine Ebene weiter dich bewerben in einer größeren Geschäftsstelle - oder du wählst den Weg als Versich.maklerin...

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Meine Frage: Was hält ihr von der Ausbildung und findet ihr ein Mensch der diese Ausbildung macht ist irgendwie minderwertig?

Dies hat mit "minderwertig" jetzt aber überhaupt nichts zu tun:
soll er doch selbst erst mal die Ausbildung machen, dann kann er mitreden ;-)

Der schlechte Ruf der Versich.vermittler (von Versich.heini, -fuzzy usw.) kommt von der schlechten Qualifizierung und der Profitgier (meist sind diese Kandidaten auf schnelles Geld angewiesen) und da ist eine korrekte Beratung Nebensache - nicht jedoch bei der richtigen Ausbildung wie du nsie vorhast!

Viel Erfolg wünsch ich dir und einen guten Berufsstart ;-)

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@siola55

Danke dir. Ja er hat viele Freunde die sich in der Branche versucht und dann versagt haben, daher macht er sich Sorgen.

Ich hab auch das Gefühl dass viele meine Ausbildung mit der 1-jährigen Qualifikation verwechseln.

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@annabolena96

Spielt es eine Rolle ob es nur eine kleine filliale mit wenig Mitarbeitern ist? Wenn ich mich zB danach in einer ganz anderen Stadt bewerben möchte?

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@annabolena96

Ja genau - unser früherer Gruppenleiter hat uns immer wieder angespornt (bin als Quereinsteigerin mit der Versich.fachfrau gestartet) mit dem "hilfreichen" Satz: Ihr seid doch nicht die Versich.fuzzys, sondern ihr seid Versorgungsberater - und alle waren wieder happy...

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Ich würde einen Menschen nicht verurteilen, wenn ihm diese Arbeitsrichtung leichter fällt, als das Studieren etc. Im Gegenteil, diese Arbeit wird auch gebraucht und ist nützlich, unabhängig von dem schlechten Ruf. Wenn dein Freund dich deswegen "unattraktiv" findet, oder dich nicht unterstützt bei etwas, was dir Erleichterung ins Leben bringt, finde ich es nicht gut.

Natürlich würdest du finanziell gesehen mehr verdienen, wenn du dein Studium abschließen würdest und in die Richtung gehen würdest. Aber dann kommt die Frage dazu, ob du es dann noch psychisch erträgst, oder ob es Sinn hat, wenn du keinen Spaß später daran hast. Da lohnt sich kein Cent bei solchen Sachen...
Lass dir nichts einreden von deiner Familie oder von deinem Freund, wenn du weißt, dass eine Sache für dich den Alltag erleichtert. :)

LG, unknnownn

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Naja als Lehrer verdient man nicht wirklich viel 

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Totaler Schwachinn was dein Freund labert.

Der Beruf hat nicht das höchste Ansehen, das ist durch einige Branchenvertreter wahrscheinlich so auch mehr oder weniger aktiv kulitiviert worden.

Dennoch ist der Beruf wichtig. Nicht alle Prozesse im Innendienst lassen sich vollautomatisch und maschinell erledigen. Auch im Außendienst gibt es Produktsparten die sehr beratungsintensiv sind und sich nicht mit 3 Klicks im Internet abschließen lassen.

Du musst dir nur mal anschauen wie oft hier Leute posten und quängeln weil sie Ärger mit ihrer KFZ Versicherung haben oder die Hausrat nicht zahlt oder sie nicht wissen ob xy ein Schaden der privaten Haftpflicht ist.

Es besteht also durchaus noch Beratungsbedarf.

Die Frage wäre also, was kommt nach der Ausbildung. Die Gesellschaften bauen Innendiestkräfte er ab als auf, also da rein zu kommen und langfristig den Job zu behalten wäre schwierig.

Im Außendienst in der klassischen Ausschließlichkeit sehe ich auch wenig Zukunft. Zürich ist in vielen Sparten nicht der Anbieter der ganz oben auftaucht wenn ich für einen Kunden etwas rechne.

Du müsstest also vornehmlich über dein Argumentationstalent und dir als Person verkaufen.

Dennoch denke ich dass die Branche ein Nachwuchsproblem hat mit einem Vermittelrdurchschnittsalter um die 50/55.

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Mit der Ausbildung hat man ja auch die Möglichkeit in andere Bereiche zu gehen, zB Bank oder eine Anstellung als normale Bürokauffrau .. also zur Not 

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@annabolena96

Bei Banken sieht die Beschäftigungslage nicht viel anders aus als bei Versicherungen.

Ich bin seit 2004 in der Versicherungsbranche und seit 2009 Makler und verdiene damit nehr als die meisten Leute in meinem Umfeld. Kein wirklicher Grund was anderes zu machen.

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