Macht Demokratie/Politik Sinn ?

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Das Ergebnis besteht aus 11 Abstimmungen

Ja 72%
Nein 18%
Nicht wirklich 9%
Ne 0%

12 Antworten

Ja

Natürlich.

Seitdem es Menschen gibt, die mit anderen Menschen zusammenleben (müssen), gibt es Politik. Daher ist am Sinn von Politik, zumal wenn sie zum Vorteil der Menschheit betrieben wird, nicht zu zweifeln.

Je mehr Menschen zusammenleben, desto dringlicher ist die Notwendigkeit, das Zusammenleben zu ordnen und zu regeln. Das geschieht i. d. R. durch Staatsbildungen. Die Menschheit hat verschiedene Formen erprobt, wie sich Staaten im Inneren und nach Außen leiten und lenken lassen. Die heutige Demokratie hat sich als Staatsform erwiesen, die sehr gute Ergebnisse erzielt hat, und zwar sowohl im Hinblick auf Freiheiten, (Rechts-)Sicherheit und Wohlstand aller Menschen, die in einer Demokratie leben, als auch im Hinblick auf den Umgang der Staaten miteinander, nämlich Frieden, Sicherheit, zwischenstaatliche Solidarität.

Man mag an Einzelheiten herummäkeln. Die Demokratie wird von Menschen gemacht, und alles, was Menschen machen, kann nicht vollkommen sein - eine Binsenweisheit. Aber von allen Staatsformen ist die Demokratie bisher die beste, die die Menschen hervorgebracht haben, und sie ist in der Lage, sich weiterzuentwickeln.

MfG

Arnold

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Nein

Das konzeptionelle Problem mit der Demokratie ist, dass im selbst im optimalen Fall das Volk herrscht, also eine im Schnitt doch recht dumme Masse. Politiker regieren von Wahlperiode zu Wahlperiode. Somit werden langfristig wichtige politische Entscheidungen nur selten getroffen - deren Erfolge schreiben sich ja dann die späteren Regierungen nur auf die Fahne. Ein gutes Beispiel dafür ist die Agenda 2010: An den sozialen Verwerfungen ist Rot-Grün schuld, die "gute" Arbeitsmarktlage heute ist natürlich Merkels verdienst...

In der Demokratie wird gemacht, was gut beim Volk ankommt, egal ob es sinnvoll ist oder nicht (siehe, der Kernkraftausstieg-Ausstieg unter Schwarz-Gelb und dann kurz später der überhastete, konzeptlose Kernkraftausstieg-Ausstieg-Ausstieg).

Im geschäftlichen Alltag der Demokratie wird dann auch noch die Partei bei Laune gehalten und Pöstchen verteilt, unabhängig von Kompetenz. Das beste Beispiel für Kompetzenzfreiheit ist sicher Ursula von-der-Leyen, die natürlich Expertin für Familienpolitik, Arbeitsmarkt und Verteidigungsfragen ist ;-)

In einer guten Staatsform würden nur kompetente Leute mit der entsprechenden Ausbildung regieren und entscheiden: Wirtschaftswissenschaftler in Wirtschaftsfragen, Mediziner in Gesundheitsfragen, Finanzmathematiker in Finanzfragen usw. Volksreferenden zeigen immer wieder: Das Volk darf keine Macht haben, denn es ist oftmals kurzsichtig, manipulierbar, indifferenziert und zu uninformiert.

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Kommentar von ArnoldBentheim
30.06.2017, 16:04

Das konzeptionelle Problem mit der Demokratie ist, dass im selbst im optimalen Fall das Volk herrscht, also eine im Schnitt doch recht dumme Masse. Politiker regieren ...

Daher wurde es in unserer Demokratie auch so eingerichtet, dass das Volk herrscht und die demokratisch gewählten Politiker regieren.

Somit werden langfristig wichtige politische Entscheidungen nur selten getroffen ...

Das ist falsch. Die gewählten Politiker haben in der Vergangenheit eine ganze Reihe von "wichtigen politischen Entscheidungen .. getroffen"!

In der Demokratie wird gemacht, was gut beim Volk ankommt, egal ob es sinnvoll ist oder nicht ...

Das ist ein Fehlurteil! Wenn man z. B. an den von der SPD und den Grünen in die Wege geleiteten massiven Sozialabbau denkt (sog. Agenda 2010), dann kann man nicht davon sprechen, dass dieser Sozialabbau beim Volk "gut" angekommen sei!

Im geschäftlichen Alltag der Demokratie wird dann auch noch die Partei bei Laune gehalten und Pöstchen verteilt, unabhängig von Kompetenz.

Das ist eine allgemein-menschliche Erscheinung, die auf Politiker nicht beschränkt ist.

In einer guten Staatsform würden nur kompetente Leute mit der
entsprechenden Ausbildung regieren und entscheiden:
Wirtschaftswissenschaftler in Wirtschaftsfragen, Mediziner in
Gesundheitsfragen, Finanzmathematiker in Finanzfragen usw.

Um es mal so zu sagen: sog. "Fachidi oten" sind nicht unbedingt die besten Minister, zumal wenn man bedenkt, dass nicht der Minister, sondern die Ministerien und ihre Beamten/Angestellten die eigentliche Fachkompetens aufweisen.

Übrigens: im Durchschnitt haben alle Parlamentarier eine beachtliche Bildungsgrundlage.

Volksreferenden zeigen immer wieder: Das Volk darf keine Macht haben, denn es ist oftmals kurzsichtig, manipulierbar, indifferenziert und zu uninformiert.

Aus diesem Grund haben unsere Verfassungsväter und wenigen -mütter auch die "repräsentative Demokratie" zur Grundlage unseres politischen Systems erhoben.

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Ja

Ob Demokratie Sinn macht oder ob gerade die EU überhaupt Demokratisch ist darüber kann man sicher Diskutieren.

Politik als solches macht natürlich Sinn,sie beeinflusst schließlich unser aller Leben (und sei es nur auf denn Lohnzettel)

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Nicht wirklich

Nein, ich bin in den letzten Jahren eher zu dem Schluss gekommen, dass Demokratie nicht funktioniert, zumindest nicht in Deutschland. Der Grund dafür ist, dass gefühlt 90% der Wahlberechtigten sich nicht wirklich darüber informieren, wofür die jeweiligen Parteien stehen. Gleichzeitig gibt es keine wirklich unabhängig und neutral berichtende Presse, so dass die nicht politisch-Interessierten sich durch relativ leicht einfangen lassen und gegen ihre eigene Interessen wählen.

Zum Thema der Objektivität der Medien erschien heute ein Artikel, der das untermauert:

https://www.heise.de/tp/features/Die-vertraulichen-Sprachregelungen-der-ARD-3758887.html

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Kommentar von tmattm
30.06.2017, 14:45

Interessanter Artikel! In einer Zeit, in der haufenweise Leute rumlaufen und "Lügenpresse" schreien, leistet sich die ARD sowas? Das nimmt den Rechten nicht gerade den Wind aus den Segeln...

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Kommentar von atzef
30.06.2017, 15:30

Wenn sich der Autor schon über die bezeichnung des IS als Terrormiliz aufregt, weil das einenegative Bezeichnung ist...:-))) Leider hat er keine ALternative vorgeschlagen.

Vermutlich geistert ihm so etwas wie "engagierte Freiheitskämpfer" vor...:-)))

Ansonsten ist es bezeichnend, dass ein bekennender Rechter wie du nichts von Demokratie hält. :-)

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Nein

So wie`s hier läuft bestimmt nicht, jedenfalls nicht für Leute mit wenig Geld.

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Ja

Man kann gerne behaupten, dass Demokratie nicht immer perfekt ist. Aber es ist das beste System, das wir haben.
Die momentan bekannten Alternativen hatten wir alle schon durch und in den aller meisten Fällen mit eher schlechtem Ausgang.

Wer heute an unserer Demokratie zweifelt, der denkt zu kurz und macht sich nicht klar, was Demokratie alles mit sich bringt.

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Ja

Schon... gut wäre es wenn es nur ethisch gute Ziele zur Auswahl gäbe... und eine eher erwachsene Gesellschaft, die sich auskennt worum es geht und welche Vor- und Nachteile eine Aktion kurzfristig und langfristig mit sich bringt, wird dann schon eine gute Wahl treffen?

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Ja

Natürlich, alles andere wäre sinnlos.

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Ja

Was möchtest du?

Anarchie?

Na dann, viel Spass damit^^.

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Kommentar von nooppower15
30.06.2017, 13:36

Naja selbst in der "Anarchie" müssten gewisse Politische strukturen herrschen und sei es im Sinne von Basisdemomkratisch

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Ja

Selbsterklärend.

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Natürlich! In der Politik hat jeder einzelne die Möglichkeit, Dinge zu verändern

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Kommentar von Help4
30.06.2017, 13:34

außer in nk

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Ja

Besser als Diktatur.

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