Macht das Leben noch Sinn, wenn man keinen Realschulabschluss erworben hat?

8 Antworten

Vergiss den Realschulabschluss und mache etwas im Handwerk, sofern es dich interessiert. Ich finde es immer wieder toll, was (gute) Handwerker alles so können und leisten.

Ich habe eine relativ gute mittlere Reife (1,8) und mich würde trotzdem keine Sau einstellen wollen, weil ich ein psychischer Krüppel bin, der obendrein nicht einmal etwas mit sich anzufangen weiß. Ich könnte auch ein 1,0-Abi haben, summa cum laude promoviert haben und würde trotzdem vor dem Nichts stehen. Du musst wissen, was du willst und mit dir etwas anfangen können, ansonsten nutzen dir auch irgendwelche Abschlüsse nichts.

Wie gesagt, falls es dich interessiert, geh ins Handwerk - das ist echt ordentliche Arbeit und da spielen auch Bildungsabschlüsse nicht die größte Rolle. Ich wünschte, ich könnte damit etwas anfangen... Außerdem lässt sich damit ordentlich Geld verdienen; du kannst nach 'nem Meister eine eigene Firma gründen und Handwerker werden halt immer gebraucht.

Jaja, ich weiß, ist 'ne 08/15-Kackantwort; ist aber irgendwie trotzdem so :3

Es gibt natürlich Chancen eine Arbeit zu finden, auch wenn man keinen Realschulabschluss hat. Einige Beispiele sind z.B

  • Gastronomie.
  • Reinigungsbranche.
  • Handwerk.
  • Versandhandel und Lagerlogistik.
  • Bauwirtschaft.
  • Landwirtschaft.
  • Sicherheitsbranche.
  • Gartenbau.

Es kommt natürlich drauf an, was der Arbeitgeber als vorgezeigt sehen will. Sicherlich gibt es weniger Arbeitgeber, denen der Abschluss nicht so wichtig ist, aber es gibt sie. Es kommt auch darauf an, worin du gut bist und was dir spaß macht. Es wird sicherlich schwieriger sein als mit Abschluss, aber ich denke wenn man gut in dem Ding ist was man machen will, hat man auch ohne Abschluss eine gute Chance. :)

Prust.... das ist Quark

Man braucht nicht "mindestens" einen Realschulabschluss um einen Ausbildungsplatz bzw. Job zu finden und sich davon das Leben und Wohnen finanzieren zu können.

Man kann auf eine Ausbildung die man nach einem Hauptschulabschluss durchgezogen hat Fachintern aufbauen durch Weiterbildungen. So das man anschließend mehr berufliche Möglichkeiten und somit auch eine höhere Verdienstmöglichkeit hat.

Ex von mir: Hauptschulabschluss, Ausbildung zum Elektriker, neben dem entsprechenden Job dann eine Weiterbildung per Teilzeit zum Elektrotechniker, danach neben dem entsprechenden Job via Fernuni Studium zum Eletroingenieur.

Ist vom Elektriker zum Techniker und dann Ingenieur nicht ein Umweg? Das ginge doch auch direkt Elektriker zu Ingenieur solange man der Fachrichtung treu bleibt?

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@lordrvn

So war es für ihn zu jener Zeit praktischer, zielorientierter. Ich denke, der Wunsch ein Ingenieursstudium dranzuhängen, war nicht gleich von Beginn an vorhanden.

Ich wollte ja auch nur darauf hinaus das man selbst mit einem Abschluss der unter einem Realschulabschluss liegt, Ziele erreichen kann.

Man muss nicht, aber man kann. Gut, man kann jetzt nach ner Ausbildung im Einzelhandel nicht erwarten an einer Eliteuniversität für beispielsweise die Fachrichtung Medizin studieren zu können.... aber Fachinterne Weiterbildungen bis hin zum Fachbezogenen Studium hat man Möglichkeiten.

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Hier gibt es viele Jobs, für die man überhaupt keine Ausbildung braucht. Produktionshelfer, Bäckereigehilfe, Reinigungsarbeiten, Paketbote, im Gastgewerbe, Regalauffüller im Handel... da werden viele Leute gesucht, manchmal mehr, als in hochrangigen Ausbildunsgberufen.

Das ist doch völliger Quatsch. Die Chancen stehen zwar besser als mit einem Hauptschulabschluss, aber so ganz chancenlos ist man dann doch nicht.

Mit einem gutem Hauptschulabschluss kann man z.B im Handwerk sehr gut arbeiten und etwas finden.

Außerdem hat man auch die Möglichkeit einen Abschluss nachzuholen.

i

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