Macht das Grillen mit Gas einen großen Unterschied, wenn man am Waldrand grillt?

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5 Antworten

Bei dieser Waldbrandgefahr ist JEDE Feuerart verboten. Grill ist Grill, egal, ob Gas oder Kohle. Was machst Du denn, wenn der Gasgrill umkippt und Feuer entfacht? Oder wenn durch Wind brennbares Material auf die Flamme geblasen und dann brennend weitergetragen wird? Die Aussage, dass unter bestimmten Voraussetzungen Förster, Feuerwehr, Polizei keine Einwände haben, ist schlicht falsch. Also, lass das lieber nach, sonst könnte es vielleicht ein sehr teures Grillvergnügen werden.

Ich denke grillen am Waldrand gehört sich allgemein nicht bei der Wettersituation. Ich dachte eigentlich auch, das sei sowieso verboten. Schließlich darf man bei den meisten Mehrfamilienmietshäusern nicht einmal auf der Terrasse grillen, auch wenn das andere Gründe hat. Ich weiß, dass es in manchen Gegenden im Grünen extra Grillstellen eingerichtet wurden und dafür das Grillen woanders untersagt ist. Warum nutzt man nicht solche Stellen? Oder vielleicht eher noch einen Park als den Wald, obwohl das sicher auch darauf ankommt...

Wie ich in dem anderen Thread schon sagte:

Gas verursacht weder Funkenflug noch Schwelbrände. Die sind die Gefahr beim Waldbrand. Gegen einen Gasgrill wird kein Offizieller was sagen - weder Brandstifter (sorry, Feuerwehr), noch Förster, noch Ordnungsamt, noch sonstwer.

Holzkohle würd ich mich auch schon wieder nicht trauen lass mal eine Windböe kommen, dann kannst Du deine glühende Asche suchen gehen). aber wenn man da eine Feuerschale verwendet und im Umkreis von 2-3 Metern das Lau und brennbares Material wegräumt, sagt die Feuerwehr auch nix.

Was mir viel größere Sorgen machen würde, und auch viel häufiger für Waldbrände sorgt, sind Raucher mit ihren 8-los weggeworfenen Kippen. Die grillen aber nicht immer, sondern gehen einfach mal spatzieren. Das kann man leider niemandem verwehren.

Die totale Überwachung kommt! Mach dich bereit... ;)

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wir haben z.Z. Brandgefahrenstufe 4 von 5 und Sie Fragen tatsächlich, ob man am Waldrand einen Gasgrill aufstellen bzw. in Betrieb nehmen darf. Wenn das Rauchen im Wald verboten ist, da bereits die Flammentemperatur einer Zigarette ausreicht, um Totholz und andere brennbare Naturstoffe zu entflammen, dann können Sie sich doch ausmalen, das die Flammentemperatur von Propangas (Flüssiggas) mehr als ausreichend ist, um einen Wald abzufackeln. Also hat sich Ihre Frage doch erledigt, oder? MfG

200 m vom Waldrand entfernt ist das Grillen erlaubt, aber auch das nur, wenn dort kein brennbarer Untergrund (Tannennadeln, ...) ist.

Auch ein Gasgrill kann umkippen - und dann ???

ja, das stimmt, leider haben weder polizei, feuerwehr, noch das ordnungsamt dafür interesse gezeigt.

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