Macht das einen Unterschied in der Kfz-Versicherung?

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9 Antworten

Manche Versicherer geben einen kleinen Nachlaß, wenn man Wohneigentum hat, andere Versicherer tun dies aber nicht. Menschen mit Wohneigentum gelten als Achtsamer im Umgang mit ihren Sachen als Mieter.

Weiterhin gibt es für Garagenwagen oft einen Nachlaß, weil das Auto sowohl Wind und Wetter geschützt ist, wie auch vor Diebstahl (zumindest teilweise). Auf einem Stellplatz steht es aber genauso ungeschützt wie auf der Strasse, das macht keinen Unterschied.

Auch Rentner oder Facharbeiter spielt keine Rolle. Beim öffentlichen Dienst oder bei der Feuerwehr kann es einen Nachlaß geben, für Rentner gibt es aber nichts und damit keine eigene Kategorie. Die gefahrenen Jahreskilometer werden ja separat bewertet.

Und eine Kategorie nur Versicherungsnehmer als Fahrer existiert nicht, es gibt nur "Versicherungsnehmer und Ehegatten" oder eben "auch andere Fahrer über 23" und " auch andere Fahrer unter 23".

Es geht nur um die Versicherungssumme und mögliche Ermäßigungen, gibt es bei eurer Versicherung keine Ermäßigung für Hauseigentümer, dann ist alles okay und ihr könnt nicht mehr sparen. 

Diese Merkmale spielen ansonsten nur eine Rolle, wenn man sie umgekehrt angibt, aber sie nicht zutreffen. Hättet ihr z.B. Garagenwagen eingetragen und der steht immer nur auf einem Stellplatz und wird dann geklaut, dann könntet ihr Ärger bekommen. 

Es gibt immer nur bestimmte Kategorien und da muss man eben irgendwo reingequetscht werden und die ohne Nachlaß werden dann eben unter einer zusammengefasst. Nur Versicherungsnehmer als Fahrer gibt es nun mal nicht. Ich habe auch "nur Versicherungsnehmer und Partner" obwohl ich gar keinen Partner habe. Wichtig ist nur, dass eben kein Kind (insbesondere unter 23 Jahren) den Wagen fährt, die haben sehr viel öfter Unfälle. Und dass man sein Auto nicht mit diversen anderen Fahrern (Freunde und Nachbarn) teilt. Ebenso gibt es kein "parken auf grundstückseigenem Stellplatz", eben nur Garagenwagen oder Strasse. 

Sonst käme ja der Nächste und würde sagen, er parkt aber in einer verkehrsberuhigten Sackgasse und nicht an der Hauptstrasse, das macht auch einen Unterschied. Wenn es diese Kategorien nicht gibt, muss man eben in andere. 

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Es gibt "weiche" Kriterien zur KFZ-Rabattierung. Das kann jeder Versicherer für sich entscheiden.

Z.B. gibt es einen Rabatt für Garagenparker oder auch EF-Hausbesitzer. Das liegt aber dann eher daran, dass der Versicherer hier weitere Geschäftsmöglichkeiten sieht.

Wenn die Police nicht vom Antrag abweicht, ist das auch kein Reklamationsgrund.

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Keine Ahnung ob es einen Unterschied macht.

Aber da es um Vertragsmerkmale geht müssen sie auf deinen Wunsch geändert werden. Wenn es dich stört bestehe drauf.

Es ist ja ersichtlich, dass immer die schlechteren Bedingungen eingetragen wurden. Wenn das finanziell nichts ausmacht kann man es auch ignorieren.

Ich habe die Eintragung, "KFZ wird vom Halter, Ehe-und Lebenspartner und anderen Personen gefahren" Der Satz ist völliger Blödsinn, macht nichts teurer oder billiger, steht aber trotzdem drin.

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Kommentar von petrapetra64
18.10.2016, 05:47

"und anderen Personen kostet mehr bei den meisten Versicherungen (aber nicht allen) und das muss man drin haben, wenn eben z.B. ein Kind mitfährt (als Fahrer) oder Freunde und Verwandte mal damit fahren. Der Ehe- oder Lebenspartner ist hingegen immer mit drin, ob man ihn hat oder nicht, ob dieser fährt oder nicht. 

Junge und wechselnde Fahrer erhöhen das Unfallrisiko.

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Die Gesellschaften unterscheiden zwischen Merkmalen und weichen Merkmalen. Weiche Merkmale sind z.B. der nächtliche Stellplatz, der Beruf, die Art der Bezahlung, Mitglied in einem ..Verein, Punkte in Flensburg, Wohneigentum oder auch die Anzahl der Fahrer und ihr Alter, Anzahl Kinder in häuslicher Gemeinschaft, Nichtraucher....(ich sag nix dazu)

Nun kommt es auf die Versicherungsbedingungen der Gesellschaft an. Manche geben Rabatte dafür oder Zuschläge. Das können 10 % sein oder nur 5% oder auch 15%, muß man ausrechnen.

Vielleicht machen die Änderungen bei deiner Gesellschaft euromäßig nichts aus. Jedoch hast du/dein Vater sicher mit einem "Vertreter" telefoniert. Ruf doch einfach die Hotline der Gesellschaft an. Dann werden die Angaben korrigiert und ihr steht auf der sicheren Seite. Denn wenn ein Unfall passiert, werden alle Angaben sehr genau überprüft.

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bei "meiner" Versicherung würde das gar nix ausmachen:

Stellplatz Garage - oder irgendwo sonst (wo ist egal, es geht um die Garage),

Wohneigentum - beim KFZ unerheblich (oder parkt man das im Gemeinschaftskeller)

"Beruf" - Beamte und vergleichbare werden von "sonstigen" unterschieden, aber "sonstige" werden nicht aufgeteilt,

Fahrer - egal, das geht nach dem Alter des jüngsten Fahrers, über 25 darf die Karre jeder fahren.

Es wird bei den Versicherungen schon differenziert, aber die Angaben bei euch liegen eben alle im Bereich "das spielt keine Rolle, ist egal".

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Kommentar von schleudermaxe
18.10.2016, 06:24

... und warum benötigt meine bei Eigentum und Stellfläche auf dem eigenen Grundstück rd. 50 EUR/Jahr weniger Beitrag?

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... und wer bitte ist wir?

In den Papieren steht doch meist nur eine Person und dann gibt es den Versicherungsnehmer und dieser möge schlichtweg seinen Berater auf den Topf setzen, wenn der denn nicht spurt.

Hier gibt es aber doch eine klare Ansagen und warum sollte diese nicht stimmen?

... und warum verliert Vater seine erlernte Berufsbezeichnung?

Meine Vers. berücksichtigt (natürlich) die genannten Tarifmerkmale und Eigentum und Stellplatz sind rd. 50 EUR weniger Beitrag/Jahr.

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Zusammengerechnet dürfte das 10% der Versicherungssumme ausmachen. Wo habt ihrr den Vertrag gemacht? Im Internet? Vertrag widerrufen Bei einem Makler? Hingehen und ihm sagen das er die Änderungen mit der Bitte um Neuberechnung an die Versicherung weiterleiten.

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Kommentar von Lightking
17.10.2016, 20:05

Versichert bei LVM. Im Internet sicherlich nicht, damit kennt mein Vater sich nicht aus. Das mit Neuberechnung habe ich auch gefordert.

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Es ist völlig unerheblich, ob die falschen Angaben sich auf den Beitrag auswirken. Wenn Dir jetzt gesagt wird "es mache nichts aus", so finde ich das sehr merkwürdig.

Es handelt sich hier um einen Vertrag und dort haben die Angaben korrekt zu sein, ob eine falsche Angabe nun "etwas ausmacht" oder nicht.

Hast Du einen Schaden und man stellt die falschen Angaben fest, besteht immerhin die Möglichkeit, dass die Versicherung deswegen Probleme macht. Ich will das nicht unterstellen, aber warum sollst Du dieses Risiko eingehen.

Fordere die Versicherung (ggf. schriftlich) dazu auf, den Schein zu korrigieren und basta.

Wieviel die Änderungen ausmachen, siehst Du ja dann im neuen Versicherungsschein

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Hi Lightking,

du mußt dies unbedingt schriftlich beim Versicherer reklamieren, dann bekommt ihr auch eine geänderte Police und wahrscheinlich auch eine andere Prämie mitgeteilt!

Gruß siola55

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