Macht Canabis abhängig? Kann man davon wieder loskommen und welche Risiken bestehen für Körper und Psyche? Geht Canabis auf dem Magen u. Darm wie Schmerzmittl?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Am besten du machst das mal, was dein Arzt dir geraten hat

Er sagte, ich könnte das u.U. beim Schmerzspezialisten bekommen, wenn er denn einwilligt.

Dieser Arzt wird dich ganz sicher aufklären auch ob er dir das verschreibt, wenn die Erforderungen bei dir erfüllt sind und sonst alles anderes bisher versagt hat.

Kommt immer auch auf die Krankheiten an, die bei jedem anders sind und bei jedem Patienten wird sich das auch anders auswirken..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von mrgeblubber
04.07.2017, 22:28

der Arzt kann cannabis frei verschreiben ohne jegliche Forderungen jeglicher art

0

Ja zwischen medizinischem Cannabis und Cannabis vom Schwarzmarkt besteht kein Unterschied, zumindest wenn das Cannabis vom Schwarzmarkt rein ist. Wenn du es nicht rauchst schadest du schon mal nicht deiner Lunge. Cannabis hat normal keine negativen Auswirkungen auf die Verdauungsorgane. Körperlich ist es an sich recht unbedenklich. Risiken liegen wenn eher im psychischen Bereich. Die Gefahr eine Psychose zu bekommen ist aber eher gering und hat wenn auch mit einer Veranlagung dazu zu tun. Es kann aber teilweise bei manchmal Menschen dazu führen das sie sich Lebensaufgaben nicht mehr stellen und motivationslos werden. Muss aber nicht. Viele kommen selbst mit Dauerkonsum recht gut zurecht. Man beeinflusst aber sein emotionales Befinden. Das kann dazu führen das man unangenehmen Gefühlen immer mehr aus dem Weg geht. Diese sind dann aber nicht weg sondern werden nur auf eine unterbewusste Ebene verschoben. Dann kann es vorkommen das man nach Jahren vor einem riesen Berg von nicht verarbeiteten Gefühlen und nicht angegangen Problemen/Aufgaben steht. An sich ist dies auch ein großer Aspekt welcher mit einer Abhängigkeit interagiert. An sich verursacht Cannabis keine schwere Abhängigkeit. Wenn man damit aufhören will geht das auch. Viele wollen es halt nur nicht. Hat halt auch durchaus angenehme Wirkungen. Die Entzugssymptome sind, wenn überhaupt, Schlafprobleme, Appetitlosigkeit, vermehrtes Schwitzen, emotionale Instabilität (verdrängte Gefühle wie Aggression, Wut, Traurigkeit, Angst usw. treten dann halt verstärkt ins Bewusstsein), teils Übelkeit, verstärktes träumen und unkonzentriertheit. In den Medien werden die Gefahren im Vergleich zu vor allem legalen Drogen aber oft übertrieben dargestellt. Es ist weder eine Einstiegsdroge noch wird man dumm davon. Cannabis wirkt zwar gegen bestimmte Schmerztypen ( z.B. Nervenschmerzen usw.). Es ist aber kein Mittel was bei starken akuten Schmerzen allein hilft. Wenn du dir den Arm abhackst und dann Cannabis nimmst, so tut das immer noch weh. Es kann aber auch dabei helfen in Verbindung mit anderen Schmerzmitteln. Es kann dann oft die Dosis der anderen Schmerzmittel reduziert werden. Man steht halt etwas neben sich und es entspannt halt psychisch im Normalfall, es nimmt halt Begleiterscheinungen des Schmerzes (Stress usw.). Wenn es dir der Arzt verschreibt probier es halt aus. Wenn es dir nicht gefällt kannst du es ja wieder absetzen. Für den Körper ist es wie gesagt recht unbedenklich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich kann es zu keiner körperlichen Abhängigkeit kommen. Allerdings zu einer Psychischen, nämlich dann, wenn du das Zeug nimmst um dich zu berauschen und dich besser zu fühlen. Vermeide Drogenkonsum wenn es dir schlecht geht, das treibt dich sehr schnell in die Sucht. Bei Verantwortungsvollem und Ordnungsgemäßem Gebrauch passiert aber normalerweise nix. 

Nein, derartige Schäden wie gängige Schmerzmittel bewirkt Cannabis nicht. Nimm mal eine zerstoßene Schmerztablette in den Mund, du wirst sehen, nach kurzer Zeit schmerzt es höllisch, das ist bei Cannabis nicht der Fall.

Jedoch würde ich dir raten, wenn du auf deine Gesundheit bedacht bist, das Cannabis über einen sogenannten Vaporisierer (Vaporizer) zu konsumieren. Hier wird lediglich der benötigte Wirkstoff VERDAMPFT nicht verbrannt. Es entstehen also keine schädlichen Substanzen.

Zu den allgemeinen Risiken zählen natürlich schon ein paar, allerdings sind alleine die Nebenwirkungen bedeutend geringer an der Zahl, als bei einer Ibu. Es ist also deutlich angenehmer für deinen Körper. Oft liest man aber, Cannabis verursache Psychosen. Das stimmt so nicht, Psychosen sind oft erblich bedingt und können durch etliche Dinge ausgelöst werden, auch Alkohol, oder ein traumatisches Erlebnis. Wenn du allerdings nicht zu Psychosen neigst, wird Cannabis auch keine auslösen bei dir. 

Bei weiteren Fragen, einfach stellen ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn dir ein Arzt Cannabis verschreibt, empfiehlt er dir normalerweise eine andere Form des Konsums als Rauchen. Ein Freund von mir bekommt es seit einigen Monaten und auf der Packung steht auch, dass er daraus Tee machen soll statt es zu rauchen. Und ihm hilft es ohne irgendwelche Nebenwirkungen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?