Macht betriebliche Altersvorsorge Sinn und wenn ja in welcher Höhe monatlich?

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5 Antworten

Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet einen Zuschuss zu zahlen. Du kannst ihn aber darauf hinweisen, dass er in dem Fall auch Sozialabgaben einspart. Wenn er dir 200 € in deine Direktversicherung zahlt, spart er ebenfalls ca 40 € monatlich Diesen Vorteil sollte er an dich weiter geben.

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Hallo,

die Alte Leipziger gehört zu den Top 10 der besten Anbieter, dass einfach mal vorweg.

Ich selber bin Angestellter und habe betriebliche Altersvorsorge, 4% der Beitragsbemessungsgrenze + 1.752€ werden da jährlich eingezahlt. Das macht allerdings mein Arbeitgeber.

Als Makler werden unsere Kunden über die Möglichkeiten des Versichern für das Alter umfangreich informiert.

Es werden gesetzliche, private, betriebliche Wege, Vermietung und Verpachtung, Wohneigentum, Aktien und Fonds usw. berücksichtigt. Da auch das Einkommen (gerade für die steuerliche Belastung und Sozialversicherungsbeiträge im Alter) und die bisherigen Renteninformationen eine Rolle spielen, kann man die Auswirkungen aller Möglichkeiten, die beim kunden anfallen und interessant wären, betrachten.

Dann lässt sich deine Frage einfacher entscheiden, denn ich weiß jetzt gar nicht, was für Wege für dich interessant wären.

Für einen normalen Arbeitnehmer gehört die betriebliche Altersvorsorge aus meiner Sicht immer dazu.

Denke daran, das du die Übertragung deines Vertrages innerhalb eines Jahres machen musst.

Im Übrigen bekommen bei mir alle Kunden (auch übertragene Verträge) immer den Zuschuss der eingesparten Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers dazu.

Denn er will ja nicht "daran verdienen", zumal er wiederum diesen Zuschuss vor Steuern absetzen kann.

Beste Grüße

Dickie59

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Das musst du dir einmal selbst nach rechnen.

Zahlst du deine Beiträge selber aus dem "Brutto", musst du 20% Pauschalsteuern zahlen und nach Kapitalauszahlung auf 10 Jahre verteilt z.Z. ca. 18,5% Kranken- und Pflegekassenbeiträge. Also insgesamt -38,5% von deinem Kapital. Stand heute!

Liegst du außerhalb der Beitragsbemessungsgrenze zahlt du schon die max. Sozialabgaben, dann musst du diese bei Kapitalauszahlung aus der Versicherungssumme on Top noch leisten.   

Zahlt du gar aus dem "Netto" greift die sogenannte "Doppelverbeitragung", dann werden 4X  Sozialabgaben fällig! Im Arbeitsleben Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, nach Kapitalauszahlung zahlst du noch einmal dann beide Anteile.

Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge, gut für dich, dann mach es. Du zahlst dann zwar auch die Sozialleistungen nach Kapitalauszahlung, hast aber den restlichen Zuschuss deines Arbeitnehmers sicher. 

Treffen für dich schon Absatz 2 und 3 zu, lass die Versicherung doch ruhen und leg dein Geld woanders an.

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Kommentar von Dickie59
06.03.2017, 12:54

wann zahlt man Pauschalsteuer? das gilt für Verträge nach § 40b EStG, die man bis Ende 2004 abschließen konnte.

Hier gilt auch neben der steuerfreien Kapitalauszahlung die Verbeitragung für die Krankenversicherung für 10 Jahre.

bei § 3.63 EStG fallen keine Pauschalsteuer an, Die Beiträge werden unversteuert vom Brutto abgeführt.

In der Leistungsphase sind die Rentenleistungen mit dem persönlichen Steuersatz (zumeist erheblich geringer als in der Arbeitsphase) versteuert, aber auch die vollen Beiträge zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung müssen entrichtet werden.

So etwas kann man schon heute ausrechnen und im vergleich zu anderen Vorsorgemöglichkeiten stellen.

Anmerkung, gerade für Arbeitnehmer über Beitragsbemessungsgrenze wird die betriebliche Altersvorsorge empfohlen, da sie ihr Einkommen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze versteuern müssen und somit auch nur begrenzte Leistungen aus der Deutschen Rentenversicherung zurückbekommen.

Alles in einem: immer die Einzelfallbetrachtung

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Hallo, gut das du darüber nachdenkst, denn jede Form von Sparen für das Alter sollte am Ende auch mehr Geld im Alter bedeuten. Bezahlt der Arbeitgeber "gut" Geld dazu ist, egal in welcher Anlage, es in der BAV immer ein Gewinn rechnerisch. Den besten Überblick bekommt man in der Analyse der persönlichen Altersvorsorgesituation. Mit Betrachtung der Steuervorteile und Betrachtung im Alter mit den Steuernachteilen und in der Betrachtung der möglichen Nettorendite ist oft eine andere Sparform efefektiver und der besssere Weg für mehr Geld im Alter. Genau geht das nur mit einer genauen Betrachtung in der Analyse. 

Was nützt der steuerliche Vorteil, wenn die Anlage keine Rendite bringt und das Produkt voll versteuert werden muss im Alter. Alle Anlagen im Verzinzlichen sind nicht mehr geeignet. Selbst Fondspolicen mit Garantieaussagen, die in der BAV Pflicht sind, haben es schwer Rendite zu erreichen. Gruss constein

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Kommentar von no021
06.03.2017, 09:13

stimmt, nicht zu unterschätzen sind noch die zusätzlichen Sozialabgaben nach Kapitalauszahlung (z. Z. 18,5%) die das Kapital der Altersvorsorge dann doch erheblich schmälern!

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Was nützt das schönste Portemonaie wenn es ständig leer ist. immer ist noch soviel Monat übrig aber das Geld reicht vorne und hinten nicht. Ich habe was gefunden was das ändern wird. Endlich mal kein Fake, endlich mal keine Sache die nichts bringt. Wenn ihr auch endlich EUREN Lebensstandard ändern möchtet dann meldet euch bei mir. 

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