Macht Asthmaspray abhängig?

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6 Antworten

QuanTim hat es schon angesprochen. Der menschliche Köper (aber auch Tiere & Zellen) sind in der Lage auf äußere und innere Einflüsse (Gifte, Wirkstoffe, Verletzung, Temperatur, Sonne, Infekt) zu reagieren und solche Einflüsse durch molekulare Anpassungsprozesse auszugleichen. Der Begriff Konditionierung passt ziemlich gut. Gifte oder Wirkstoffe wirken auf den Körper ein - der Körper entwickelt eine Toleranz und ggf. eine Gewöhnung und teilweise eine Abhängigkeit

Asthmaspray (sei es Glucocorticoide oder ß-Sympathomimetika) sind davon nicht ausgeschlossen. Das hängt aber nicht an der Pharmaindustrie oder Pulmologen, sondern an der Natur der Sache. Man kann sich von den Stoffen jedoch leicht entwöhnen.

Gäbe es einen Stoff der nicht der Gewöhnung & Toleranz unterliegt, die Pharmaindustrie würde in auf den Markt bringen, das Produkt wäre konkurrenzlos, die Gewinnspanne enorm. 

Gruß Chillersun

Du hast nun mal diese Krankheit, und das Medikament hilft dagegen. Klar fühlst du dich mit dem Medikament besser, also bist du in gewissem Sinne davon "abhängig", denn ohne geht es dir schlecht.

Aber das ist doch keine "Sucht", sondern das ist die Folge der Behandlung. Diabetiker sind doch auch nicht "süchtig" nach Insulin. Allerdings würden sie ohne Insulin sterben, also sind sie davon abhängig, es regelmäßig zu spritzen.

Du kannst den Wirkstoff natürlich auch absetzen, denn du bist ja nicht süchtig. Dann brauchst du ihn nicht bis zum Lebensende, nur dürfte das Lebensende dann früher eintreffen.

Ich kann mir vorstellen, das es sich bei den astmahspray ähnlich verhällt, wie ebim nasenspray, von dem man ja auhc relativ schnell abhängig wird.

Vermutlich leigt es daran, das der körper sich "gesunder" das man besser atmen kann, und der körper sich dann auf dieses spray einstellt und man wird süchtig.
Ich bin mir aber sicher, das man sich relativ schnell davon entwöhnen kann.
ob das hetzt aber eine verschwörung der lobby ist kann ich nicht sagen :D

Man ist doch nicht gleich süchtig, nur weil man sich an etwas gewöhnt hat. Mit dem Begriff sollte man vorsichtiger umgehen.

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