Macht arbeit frei gewissermaßen frei?

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8 Antworten

Arbeit entwickelt den Menschen, wenn sie denn nicht stumpfsinnig daherkommt. Arbeitsplätze sind daher eine größere Erziehungsstätte als unsere Schulen, es sind vielmehr die eigentlichen pädagogischen Pflanzstätten für junge Menschen. Warumß Nun, Menschen suchen eine Herausforderung, wollen was bewirken, sich beweisen, wollen und werden wachsen, wenn sie etwas bewältigen. Schulen sind hierfür denkbar ungeeignet,daher auch von vielen jungen Menschen skeptisch bis ablehnend betrachtet und das zu Recht. Es ist nun mal so, dass man nur im Zustand der Aktivität wächst, keinesfalls, wenn man nur berieselt wird.

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Laut Maslowscher Bedürfnishierarchie brauchen wir Gelegenheit zu Selbstverwirklichung und sozialer Anerkennung. Für viele Menschen ist eine regelmäßige Arbeit gleichzeitig ein regelmäßiger Zugang zu Anerkennung und Selbstverwirklichung. Das ist natürlich ein gutes Gefühl. Menschen, die so eine Aufgabe im Leben nicht haben, leiden darunter oft - nur Staatskohle reicht halt nur für die unteren Stufen der Bedürfnishierarchie: Dach über dem Kopf und etwas zum Essen. Aber: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein".

Insofern: Freu Dich, dass Du eine Tätigkeit hast, die Dich glücklich macht!

https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie

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Ist doch total super wenn du das so empfindest, dann scheint dir dein Job ja auch Spaß zumachen.

Mein Job macht mir auch Spaß, ich fühle mich dadurch aber keineswegs frei, sondern gebunden.

LG

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Kommentar von ilovebraten
11.07.2017, 21:14

Ich fühle mich sogar sehr gebunden, ich bin die linke gehirnhälfte meines chefs, der Arbeiter, aber irgendwie fühle ich mich frei seitdem, ich hatte vorher auch geld, ja sogar eine verlobte.

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Hallo ilovebraten..., 
ich will dir wohl glauben, dass du keinen Vergleich mit dieser fürchterlichen Naziparole ansprechen wolltest. Dass diese programmatische Behauptung, dass Arbeit "frei" mache, jedoch eine endlos menschenverachtende Ironie mit sich trägt und ...keinerlei inhaltlichen Bezug hat, sollte dir schon vorher klar gewesen sein.

Lass mich dir einen philosophischen Gedanken zur Hilfe anbieten:
Denkst du an eine "Freiheit von..." oder an eine "Freiheit zu..." ?

Interessante Ausblicke, nicht? :- )


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Das ist schön für dich.

Du solltest dieses Gefühl aber nicht mit einem derart negativ belasteten Ausdruck bedenken.
Das dir die Problematik klar ist, offenbaren schon deine einleitenden Worte.

Oder möchtest du gerne ein wenig provozieren?

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naja, Arbeit macht manchmal frei von Not, Geldmangel, Müßiggang

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Kommentar von Moewe4
11.07.2017, 21:14

Nicht immer es gibt viele Jobs die schlecht bezahlt werden, dann arbeitest du viel und hast trotzdem kein Geld. Leider.

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Meine Meinung ^^

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Kommentar von kugeldusch
11.07.2017, 21:15

Die Website hier hat die bedepperte Angewohnheit Youtube Links direkt zu embedden, weswegen der Timestamp nicht beachtet wird. Du musst zu 4:03 skippen.

Und meinen Beitrag kann ich trotz ausreichend Zeit auch nicht mehr editieren, weswegen das jetzt in nen Kommentar muss, super GF-Team.

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Kommt drauf an welche. Arbeit, die einem Spaß macht sicherlich.

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