Macht Antidepressiva abhängig und ändert einen Menschen?

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5 Antworten

Moderne Antidepressiva haben kein Suchtpotenzial. Eine regelmäßige Einnahme ist dennoch wichtig, da ein gewisser Spiegel des Medikaments im Gehirn vorhanden sein muss, um nicht wieder die Nebenwirkungen auszulösen, zu denen es zugegeben in der Eindosierungsphase kommt (rechne mit 1 -3 Tagen Schwindel, Denkstörungen,..). Wenn der passende Spiegel aufgebaut ist, verändert das richtige Medikament im besten Fall alles. Doch auch hier muss man vorsichtig sein und sich nicht gleich zu viel versprechen. Manchmal muss man verschiedene Präparate probieren, um das richtige zu finden.

Da hier niemand richtig Ahnung hat, versuche ich mal zu helfen. Es gibt verschiedene antidepressiva weshalb auch nicht alle abhängig machen. Im Bereich der Angsttherapie wird beispielsweise Sertralin, was bspweise nicht abhängig macht. Natürlich hat man nach dem absetzen leichte entzugserscheinungen, jedoch kann man diese verkraften. Im Bereich der Kinder und jugendpsychatrischen medikation, versucht man eh eher nicht abhängig machende Medikamente tu benutzen.

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, jedoch war ich am Anfang auch contra. Setz dir am besten eine Deadline, zu der du ein Ziel erreichen möchtest, hast du dieses nicht erreicht, nimmst du antidepressiva als hilfsmittel. Es macht dich offener, aktiver und treibt an.

Kommt immer auf den Kontext an. Stimmungstechnisch ja, aber charakterlich eher nicht. Man sieht nur die Sachen etwas positiver.

Also keine Sorge :)

Naja du wirst die nicht umsonst bekommen... Sind halt Happy Tabletten

Abhängig macht es sicher und es kann einen Menschen auch verändern.

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