Luzides Träumen, wie steuern?

6 Antworten

Hey Laura,

es hilft wenn du erstmal darin gut wirst dich an deine Träume zu erinnern.

Eine
Übung wäre zum Beispiel vor dem Schlafen gehen ein Glas Wasser zur
Hälfte trinkst und dir ein paar Zentimeter hinter deinem Kehlkopf eine
blaue Lichtkugel vor zu stellen. Dann sagst du dir mehrmals:"Heute
erinnere ich mich an meinen Traum. Heute erinnere ich mich an meinen
Traum..."

Wenn du aufstehst, trinkst du das Glas Wasser leer und
sagst dir, während du dir vortstellst wie die blaue Lichtkugel deine
gespeicherten Träume freigibt: "Ich erinnere mich an all meine Träume.
Ich erinnere mich an all meine Träume.." Im laufe des Tage fallen sie
dir dann ein. Desto öfter du das wiederholst, desto besser funktioniert
es.

Wenn du jetzt aber schon gut darin bist dich zu erinnern,
dann mach diese Übung und sag dir vor dem Schlafengehen mehrmals:"Heute
werde ich bewusst Träumen. Heute werde ich bewusst Träumen..."

Es
hilft auch deine Gewahrheit zu trainieren. Im laufe des Tages frage
dich mehrmals, ob du in einem Traum bist. Wenn du das regelmäßig machst,
wirst du dir deines Wach-Traumzustandes sehr bewusst. Du wirst anfangen
dich auch im Traum zu fragen.

Das funktioniert garantiert. Du
musst halt nur Regelmäßigkeit reinbringen. Bei manchen dauert es eine
Woche. Bei manchen funktioniert es am ersten Tag. Für mich hat es in der
dritten Nacht funktioniert. Also probier das 21 Tage. Es wird innerhalb
dieser Zeit defenitiv klappen.

Gruß

Nun also wenn du deine Träume steuern willst musst du dich erstmal an ein paar erinnern können. Man träumt jeden Tag 6-theoretisch 100the Male. Im Normalfall träumt man 6 mal. So du kannst dich nur nicht an sie erinnern weil sie dich nicht interessieren. 

Das änderst du so in dem du dir vor dem einschlafen selber sagst das du dich an deine Träume erinnern willst. Nach ein paar Tagen kannst du dich dann erinnern.

Dann fängst du an in der echten Welt RCs zu machen (Realitäts Checks). Das sind Test die dir zeigen sollen ob die Welt echt oder nur ein Traum ist. Hier mal eine Liste:

Hand RC: Versuch irgendwas durch deine Handfläche zu stecken, einen anderen Finger oder einen Stift.

Gravitations RC: Im Traum ist alles simuliert, also auch die Gravitation. Dein Gehrin ist nicht perfekt, das bedeutet es macht hin und wieder Fehler was die Gravitation angeht. Es kann zB passieren das einzelne kleine Gegenstände einfach zur Seite fallen. Das dass Wasser in einem Glas an die wand gedrückt wird oä.

Sonnen RC: Versuch mal direkt in die Sonne zu schauen, du wirst im Traum nicht geblendet werden, oder gibt es überhaupt eine Sonne ?

Spiegel RC: Ein Spiegel der einem anderen Spiegel gegenübersteht. Was sieht man ? Nun je weiter die Spieglung in der echten Welt nach hinten geht desto Grüner wird der Spiegel. Im Traum passiert das nicht oder die Spieglungen enden einfach.

Nasen RC: Halte dir die Nase und den Mund zu und versuche zu atmen. In der echten Welt geht das nicht, aber im Traum geht das immer.

So das wichtige ist das du bei jedem RC davon überzeugt bist das er funktioniert, Zweifel haben da nichts verloren. Jetzt brauchst du noch ein kritisches Bewusstsein. Also sprich du musst in der echten Welt andauern die Welt nach Fehlern untersuchen. So wie bei der Gravitation. Hier mal ein paar typische traumfehler.

Wasser fließt nicht ab wenn man keine Möglichkeit dazu sieht 

Schatten sehen meistens sehr komisch aus.

Komplett unmögliche Gebäude kommen auch oft vor.

Rechtschreibfehler auf schildern oder bei Büchern.

Die schrift verändert sich ganz oft wenn man mal kurz von einem Text wegschaut und dann wieder hin.

Ein Blitz ist manchmal im gleichen Moment zu hören wie man ihn sehen kann.

So was bringt dir das kritische Bewusstsein? Hier mal ein Beispiel:

Ich sitze in einem Café und sehe wie Cara Delevingne an mir vorbeigegangen ist. Ich wundere mich nicht und der Traum geht normal weiter.

Ich sitze in einem Café und sehe wie Cara Delevingne an mit vorbeigeht. Ich frage mich warum sie da ist und mir kommt die Frage in den Sinn warum ich überhaupt da bin. Ich schaue auf mein iPad und es wird eine Uhrzeit von 34:727 Uhr angegeben. Ich schaue kurz weg und sehe das sie jetzt bei 73737:838439 Uhr stet. Ich mache einen RC und Zack ich bin luzid.

So und das ist im Grunde alles.

Das mit dem Nase zuhalten und Mund schließen, das mach ich tagsüber immer wieder. Wenn man sich das angewöhnt hat, macht man das im Traum auch automatisch und da kann ich dann atmen. Das funktioniert immer wieder und dann weiß ich das ich träume und kann den Traum steuern. Das ist wirklich genial!

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Luzides Träumen erfolgt dann, wenn der Träumende sich dem Träumen während des Träumens bewusst ist und zudem mehr oder weniger in der Lage ist seinen Traum gezielt weitgehend zu steuern / zu beeinflussen.

Die Basis hierfür ist eine verstärkte "Gegenwärtigkeit des inneren SEINS", damit man sich so im Hintergrund von dem vom "nur" denkenden Verstand ausgehenden (verwirrenden) Gedankengut während des Träumens besser distanzieren kann.

Dieses SEIN hat nichts mit dem Verstand und dessen Gedankengut zu tun, welches Dich anscheinend während des Träumens noch stark reflektiert.

Manche Träume werden vom inneren SEIN/SEELE sozusagen geführt in solchen andersartigen, höherdimensionalen "raumzeitlosen" Realitäten.

Du erlebst dann die einzig wahre Identität mit Dir SELBST in einer visuell sehr beeindruckend klaren Form, je tiefer man in solche Dimensionen vordringt.

Dazu benötigt es an Übung - wie schon erwähnt "innerer gedankenloser Gegenwärtigkeit" des inneren SEINS. Dieses kann man sich aneignen z.B. durch Meditation oder regelmäßiger, alleiniger Begegnung mit der NATUR, indem man zunehmend versucht, sich von seinem (meist negativen) "Alltags-Gedankengut" sinnvollerweise zu distanzieren bzw. möglichst ganz auszublenden.

Das Luzide Träumen als wahre Identität (mit) der SEELE muss man trennen vom Erleben von visuellen (verwirrenden) Projektionen des rein gedanklich (ver)arbeitenden Verstandes während  "normalen" Träumens.

Es klappt - zumindest bei mir - nicht immer mit dem Luziden Träumen.



Die 3 Faktoren, die einen GUTEN luziden Traum ausmachen, sind folgende:

                        Klarheit

Stabilität                              Kontrolle

Um Klarer in deinen Träumen zu werden, kann Autosuggestion, dich kurz zu sammeln (im Traum) , oder Erfahrung helfen.

Um den Traum stabiler zu machen, gibt es stabilisationsübungen, wie zum Beispiel "spinning" (auch gut für den Ortswechsel -> Kontrolle) oder Fallen lassen, Hände reiben, etc.
Aber mit mehr Erfahrung wird auch das besser werden.

Um mehr Kontrolle zu haben in deinem Traum, musst du einfach Sachen ausprobieren. Was für dich gut funktioniert, und was nicht. Zum Ortswechsel, oder fliegen gibt es konkrete Anleitungen, aber andere, komplexere Sachen musst du einfach selber ausprobieren.

Ich denke von den Techniken wie man in einen Klartraum kommt, muss ich jetzt nichts erzählen, davon ist das ganze Internet voll. Aber glaub nicht alles was du hörst, diese
IN EINER NACHT ZUM PERFEKTEN KLARTRÄUMER videos bringen einem meistens nicht so viel. Denke daran, dass es wie mit jedem Skill seine Zeit braucht, um gut zu werden.
Viel Glück, und klare Träume,
O'Bobb

Meistens bauen diese Videos Barrieren auf.

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Die einfachste Regel die ich kenne um einen luziden Traum zu erleben ist, wenn man sich mehrereTage und mehrmals am Tag  fragt ; Wach ich oder täum ich ?

Das Unterbewusstsein oder auch das Unbewusste,  wird diese Frage früher oder später verarbeiten und in diesem Moment duchschaust du die Illusion dieser Realität... Ich stelle mir dann sogleich mal einen riesigen Stein vor , den ich wie ein Luftballon wegkicke und somit kannst du dir dann sicher sein, das du dort alles machen kannst was du willst, da du diesen Traum nun bewusst steuerst...


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