Luxusproblem Lehrerwechsel mit Wahlmöglichkeit zwischen Philanthrop oder strenger Lehrer, welchen soll ich wählen?

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2 Antworten

Nimm den strengen Lehrer. Es ist nicht nur für dich eine größere Motivation anständig zu lernen, sondern er wird vermutlich auch gerechter, motivierter und kompetenter sein. Wer hohe Ansprüche stellt, muss eben streng sein.   

Die Lieblingslehrer der Schüler bzw. Studenten sind so gut wie immer schlecht, da der Durchschnittsschüler für wenig Leistung eine überdurchschnittliche Note bekommen möchte. Diese Sorte gewährt ihnen das, da sie so vertuschen wollen, dass sie als Lehrer nichts taugen.

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Kommt drauf an, was "streng" heißt. Wenn die Auswahl "freundlicher Lehrer" vs. "unfreundlicher Lehrer" ist, würde ich den freundlichen nehmen. Der wird auch Aufgaben stellen und Fristen zum Abgeben setzen, insofern ist da schon Druck vorhanden. Oder er wird halt Vorspiele stattfinden lassen, auf die man sich vorbereiten muss.

"Streng" kann aber ganz vieles bedeuten. Ich kannte eine als extrem streng bekannte Lehrerin, die super freundlich zu mir war, aber dann einen Schüler unter Leistungsdruck setzte und schlechte Noten für nicht gemachte Hausaufgaben verteilte, obwohl sein Vater in der Woche gestorben war. Also recht unsensibel mit ihren Schülern umging, wenn mal etwas nicht so lief wie geplant.

Wenn Schüler den einen Lehrer lieben UND dabei gute Musiker werden, würde ich diesen Lehrer wählen. Evlt. motiviert der dich ja mal zum eigenständigen Üben. Es bringt doch nichts, zu wissen, dass man nur gut ist, wenn einer überspitzt gesagt die Peitsche schwingt. Was, wenn mal keiner mehr hinter einem steht und einen antreibt? Dann stehst du völlig ohne Erfahrungen in Selbstmotivation da.

Da du dieses Problem nun schon verstanden hast, informiere dich über Selbstmotivation und übe diese ein!

Gerade in Musik/ beim Instrumentespielen würde ich persönlich keinen Lehrer wählen, der zu viel Druck ausübt. Beim Spielen muss man entspannt sein. Ich habe das selbst erlebt - habe mir selbst viel zu viel Druck gemacht und bin super langsam vorangekommen, weil ich immer meinte, nicht schnell genug zu sein, hinterherzuhinken. Der Druck führte dann dazu, dass ich mir keine Zeit ließ, in Ruhe Abläufe (neue "Griffe" etc.) zu lernen und immer verkrampft übte.Das war völlig kontraproduktiv. Wenn der Druck noch vom Lehrer gekommen wäre, hätte ich vermutlich aufgegeben (Hobby). Daher würde ich den freundlichen Lehrer wählen UND mir parallel ein Buch über Übetechniken auf dem gewählten Instrument kaufen. Das motiviert auch sehr!

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