Luthers letzte Aufzeichnung- Bedeutung?

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3 Antworten

Aus dem Zusammenhang wird die Bedeutung klar: 

"Die Hirtengedichte Vergils kann niemand verstehen, er sei denn fünf Jahre Hirte gewesen. Die Vergilschen Dichtungen über die Landwirtschaft kann niemand verstehen, er sei denn fünf Jahre Ackermann gewesen. Die Briefe Ciceros kann niemand verstehen, er habe denn 25 Jahre in einem großen Gemeinwesen sich bewegt. Die Heilige Schrift meine niemand genügsam geschmeckt zu haben, er habe denn hundert Jahre lang mit Propheten wie Elias und Elisa, Johannes dem Täufer, Christus und den Aposteln die Gemeinden regiert. Versuche nicht diese göttliche Aeneis, sondern neige dich tief anbetend vor ihren Spuren! Wir sind Bettler, das ist wahr." (WA 48, S. 421)

Wer bettelt wird beschenkt. Beschenkt werden ist manchmal schwer zu ertragen. Aber es ist wahr, dass wir Wesen sind, die vom ersten Atemzug an bedürftig sind und es bleiben.

"Der Mensch (tritt) vor Gott ... als Bettler, der nichts anderes vorzuweisen hat als sein Vertrauen auf Christus und die Gnade des himmlischen Vaters."

Heinz Schilling, Martin Luther, München 2012, S. 589

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Das bezieht sich auf das Verhältnis Mensch zu Gott.

Der Mensch kann unter seinesgleichen noch so reich sein, vor Gott ist er ein Bettler, bzw. ein Bittsteller.

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Man müsste den vorherigen Text kennen, um Bezug nehmen zu können. Kann es so nur deuten, als: Vor Gott sind wir nackt und arm und bitten um Vergebung.

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Kommentar von 10Lauraa09
16.04.2016, 13:15

Vor diesem Zitat steht nur,dass er viele Anhänger bekommen hatte und dann im Jahr 1546 verstorben sei.

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