Lungenentzündung - Behandlung?

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4 Antworten

Alle Krankenhäuser in Deutschland arbeiten mit Mikrobiologen zusammen. Man hat im Fall deines Verwandten bei einer komplizierten Lungenentzündung sicherlich eine Sputumprobe genommen und sie mikrobiologisch auf Erreger untersuchen lassen. Möglicherweise wurde auch schon eine Blutkultur angelegt.

Das ist auch in Deutschland Standard in jedem Provinzkrankenhaus. Eine rheumatoide Ursache ist neben einem Viralen Infekt auch möglich. Die Ärzte werden sicherlich Anhaltspunkte dafür haben, dass dies in die Krankengeschichte passen würde und werden das in den kommenden Tagen versuchen näher einzugrenzen.

Solange erstmal alles Gute. Viel könnt ihr da leider nicht machen.


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Hallo corinne99,

ich weiß nicht was für Symptome bei deinem Verwandten vorliegen, hier ist meine Geschichte zu einer Lungenentzündung...............

ich wurde 2013 bei uns im KKH aufgenommen, auf Verdacht der Lungenentzündung, Rippenfellentzündung und Lungenembolie. Zunächst wurde ich unter Quarantäne gestellt wegen irgendwelcher evtl. eingeschleppten Viren, da ich gerade aus Thailand zurückgekommen war.

Nach 3 Tagen Entwarnung. Nur eine Lungen- und Rippenfellentzündung. Nach einer Woche ging es mir gut und die Ärzte meinten ich könne wieder nach Hause. Nach ca. 6Stunden war ich wieder im KKH. Ich hatte inzwischen schon meinen Hausarzt angerufen und der im KKH.

Ich hatte verdammt nochmal schmerzen wie ein Ross. Als ich dort ankam war mein Bett noch frei und ich konnte gleich hinein. Wenige Minuten später wurde ich schon in die Röhre geschoben und von unten bis oben durchgecheckt. Dabei stellte sich raus das ich noch eine Lungenembolie hatte.

Das was mein Hausarzt für die Einweisung angewiesen hatte wurde gar nicht alles untersucht. So bekam ich Macumar und nach 1 1/² Wochen konnte ich wieder gehen.

Symptome von dem Ganzen waren nur noch flaches Atmen, nach 5-6m erschöpft und schmerzen in der linken Seite oberhalb der Gürtellinie bis zur Brust. Man nimmt dann meist eine Schonhaltung ein.

Vielleicht kann sie dir helfen.

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Wenn die Ärzte sagen, es sei ein viraler Infekt, dann wird das wohl stimmen. Dagegen sind auch Mikrobiologen machtlos, da Viren keine lebenden Organismen sind. Eine Behandlung in Holland wäre also möglicherweise gar nicht zweckmäßig.

Man kann da nur abwarten und Tee trinken, den Körper möglichst aufpäppeln und kräftigen, und nach Möglichkeit zusätzliche Belastungen und Infektionen zu vermeiden versuchen. Speziell wenn die Krankheit rheumatischen Ursprungs ist, kann man mehr oder weniger nur auf die Selbstheilungskräfte des Körpers vertrauen und hoffen.

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Hallo Corinne99,
Ich gehe von aus bzw. Hoffe dass die Ärzte bei deinem Vater ein grosses Blutbild gemacht haben?
Dort werden die Entzündungswerte festgestellt... das Blutbild gibt Aufschluss über verschiedene Faktoren - ob Symptome für Rheuma oder chronischem Asthma vorhanden sind.
Ich würde deibem Vater dringend raten... kein Krankenhaus sondern eher eine Einrichtung aufzusuchen, die spezialisiert auf das Organ Lunge ist... dort haben sie bestimmte CT- Geräte die mehr Aufschluss geben können... denn eine rein klassische Lungenentzündung kann mit Antibiotika gut behandelt werden... wenn jedoch eine Verschlechterung auftritt...solltet ihr da lieber die Profis hinzuziehen.
Ab und zu je nach Dringlichkeit nehmen evtl. die BW-krankenhäuser Kassenpatienten auf.

GUTE Besserung!!

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Kommentar von Maxxismo
10.08.2017, 23:55

Was für bestimmte CT-Geräte meinst du? Und was genau willst du bei einer Lungenentzündung im CT feststellen?

Ich meine, die Diagnose einer viralen Pneumonie ist nun wirklich kein Highlight der ärztlichen Kunst. Auch wenn das natürlich eine beschissene Erkrankung ist, keine Frage.

Und natürlich haben die Ärzte ein großes Blutbild gemacht. Meinst du die sind doof?

Wenn die eine rheumatische Erkrankung als Ursache vermuten, haben die sicherlich auch schon einige Rheumamarker bestimmt.

Welche Blutwerte du bei Asthma bronchiale bestimmen willst, ist mir allerdings ein Rätsel. Willst du ne Elektrophorese der Immunglobuline machen? Oder was hast du da im Kopf?

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Kommentar von JulesRu
11.08.2017, 00:13

Manchmal sagt ein CT mehr aus als ein Röntgenbild... Ich hab kein Medizin studiert und bin auch kein Arzt... ich kann mich nur an meine Erfahrungswerte halten... und nachdem ich Grad in derselben Situation stecke...kann ich nur das wiedergeben was mir der Arzt nahegelegt hat... Lieber befinde ich mich in den Händen eines Lungenfacharztes oder in einer dafür ausgelegten Einrichtung und der meine Lungen auf den Kopf stellt als in einem allgemeinen Krankenhaus.

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