Lungenemphysem meiner Mutter, was muss ich erwarten?

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4 Antworten

Nun, was sagt man dazu. Ich denke es gibt nicht viele Menschen die dich nicht verstehen.

Deine Mutter hat also in vollem Bewußtsein der Folgen ihre Sucht nicht in den Griff bekommen oder bekommen wollen. Es ist ihr gutes Recht sich so gut sie kann selber zu ruinieren. Ihr Pragmatismus zeigt, dass sie schon vor langer Zeit begriffen hat wohin ihr Weg sie führt, obwohl die Realität sie anscheinend doch kälter erwischt, als sie gegelaubt hatte.

Ich stelle es mir so wie bei einem Übergewichtigen vor. Er weiß genau, dass er dick ist. Zuhause sind ja nicht alle Spiegel verhüllt und die Augen sind auch nicht blind. Also wie viel Sinn macht es da, dem Dicken zu sagen, dass er dick ist? Ist ihm bestimmt schon aufgefallen.

Da die Folgen ihres Raucherlebens schon nicht mehr unübersehbar oder versteckbar sind, steht sie mit dem Rücken in der Ecke. Sie verteidigt sich schon, auch wenn schon langer keiner mehr was dazu sagt. Da nichts Neues mehr an sie herangetragen wird, greift sie auf alte Sachen zurück. Sie beißt noch um sich, auch wenn es nicht mehr nötig ist.

Wenn sie das macht, dann reagiere gelassen darauf - wie bei einem Teenager. Der Arzt hat ihr bestimmt schon gesagt, wie lange sie noch hat. Das macht ihr Angst und sie will es euch nicht sagen. Sie hört schon alle rufen: "Wir haben es dir gesagt!" "Sieh wir hatten Recht!". Frage doch mal, ob du sie zum Arzt begleiten darfst. Es könnte ihr auch helfen, denn es muß für sie anstrengend sein. So erfährst du möglicherweise mehr, als wenn du sie bedrängst.

Besuche sie einfach so oft es dir möglich ist. Weiß sie, dass du sie lieb hast? Das Thema "Rauchen und Folgen" dürfte doch jetzt durch sein. Alles was man dazu sagen kann, hat man ihr schon mehrfach gesagt. Dann sage ihr doch lieber, dass du sie gern hast. Meide das Thema und sprecht über andere Sachen. Streiten ist jetzt einfach sinnlos. Macht es euch doch nur schön. Öffne das Fenster und sage nicht: "Du verpestest wieder die Luft." sondern "Riechst du den Herbst auch so gerne wie ich?" Da liegt kein Vorwurf drin und man kann sich einfach mal nur unterhalten.

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Sie sollte sich mal ganz schnell zum Arzt begeben, sonst dauert es nicht mehr lange bei ihr.

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Das Sie noch raucht ist Selbstmord. Bei COPD kann eine Erkältung zur Lungenentzündung werden, was tödlich enden kann. Bekommt Sie Medikamente? Die Erkältung schwächt Sie so sher, das Sie Luftmangel hat. Sie braucht bei Ihrer Erkrankung ein Antibiotikum. Meine Mutter hat ebenfalls COPD. Wenn Du noch Fragen hast, frag :)

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lilifee22 08.11.2015, 17:52

Und das Antibiotikum hilft dann?

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sabbelist 08.11.2015, 17:57
@lilifee22

Ja. Deine Mutter sollte sich, nachdem die Erkältung abgeklungen ist, eine Grippe,- und Pneumokockenimpfung geben lassen.

Wenn Deine Mam ein wenig vernünftig ist, ein wenig bewußter mit dieser Krankheit umgeht, das Rauchen aufhört, oder wenigstens reduziert, kann Sie noch mehrere Jahre leben. Meine Mutter hat es seit 35 Jahren, ist jetzt 73 und es geht Ihr recht gut.

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hartmutde1948 08.11.2015, 21:23
@sabbelist

Erzähle bitte nicht einem COPD Kranken,er sollte weniger Rauchen.Null % Nikotin ist Pflicht.Ein Alkohliker bekommt auch nicht gesagt,er soll weniger Trinken.

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sabbelist 08.11.2015, 21:28
@hartmutde1948

Ich weiß, aber jemandem, der 60 Zigaretten pro Tag raucht, kannst Du nicht klarmachen, das er sofort ganz aufhören muß. Meine Mutter raucht auch noch. Ich schaff es nicht, Sie zur Vernunft zu bringen

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Deine Mutter hat eine schwere COPD.Um halbwegs über die Runde zu kommen ist No Smoking angesagt.Habe selbst die schwere Form seit 8 Jahren.Besser wirds nicht.COPD ist unheilbar.


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lilifee22 08.11.2015, 17:50

Vielen Dank. Hast du denn ein Sauerstoffgerät oder irgendwelchen Operationen bekommen? Hast du auch Phasen wo es dir gut geht und du normal leben kannst?

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hartmutde1948 08.11.2015, 21:18
@lilifee22

Sauerstoffpflichtig bin ich NOCH nicht.Op geht bei mir nicht mehr.Zu alt.Das Gefühl,das es mir "besser" hab ich wohl.Das ist aber nur von kurzer dauer.

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