luftiges brot

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4 Antworten

Hefe ist für leichte Teige wie es mit Weizenmehl erreicht wird ein gutes Teiglockerungsmittel. Dazu muß intensiv geknetet werden und ausreichend gehen, ruhen, gelassen werden. Etwas Oel Butter Buttermilch Sahne Vitamin C verstärken die Gaerkraft. Das bei einer Temperatur um 24 Grad. Wenn die Hefekraft nicht ausreicht mehr Hefe verwenden.Verbessern kannst Du es auch mit Sauerteig, entweder frisch von einem Bäcker oder eine Fertigmischung.

Oder selber machen.

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Nach meinen Erfahrungen sind selbstgebackene Brote meist kompakter als industriell hergestellte Brote, auch wenn der Teig weich und glatt ist und auf das Doppelte aufgegangen ist. Der Grund dürfte zum einen bei der Hefe liegen. Ein Teig nur aus Wasser und Mehl in Brotform im Ofen gebacken ergibt einen schwerverdaulichen Klumpen. Erst die Hefe, ein extra dafür gezüchteter Sprossenpilz, lockert den Teig mittels Gärung. Dabei nimmt die Hefezelle Eiweiss, Vitamine, Mineralsalze und vor allem Zucker als Nahrung auf. Dieser Vorgang produziert Alkohol und Kohlensäuregas. Das Gas treibt, will hoch hinaus, wird aber vom Kleber des Mehls daran gehindert. Ich denke, dass die Qualität der Hefe und die verwendeten Hilfsmittel entscheidend sind. Und natürlich die Qualität des Mehls. Je mehr Kleber ein Mehl enthält, desto luftiger wird deshalb auch der Teig. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Ich denke, dass es mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln (nur gewöhnliche (Trocken-)Hefe, häuslicher Backofen) beinahe unmöglich ist, gleich lockere Brote zu backen. Aber wir wissen zumindest genau, was drin ist.

Vielleicht nimmst Du zuviel Hefe. Mir hat eine Bäckerin (!) gesagt, dass man da zuviel tun kann. Ich nehme auf 600 g Mehl einen halben Würfel Hefe. Und: Zum Gehen braucht der Teig gleichmäßige Wärme - ein dickes Handtuch um und auf die Schüssel kann sinnvoll sein. Der Ofen sollte 250° oder mehr haben. Prüfen mit einem Backofen-Thermometer. Und: Seit ich einen Pizzastein im Ofen habe, macht das Backen mehr Spaß.

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Hier ein luftiges Rezept, Wasser bitte nur lauwarm, sonst werden die Hefebakterien abgetötet.

Omas Brot / Rezept stammt von meiner Oma

1.500 g Weizenmehl Typ 405 oder Typ 1050

1 Päckchen frische Hefe (Würfel)(bitte nicht mehr nehmen) knapp 1 l lauwarmes Wasser

3 Teelöffel Salz

Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung formen. Die Hefe zerbröselt in diese Vertiefung geben und mit etwas lauwarmen Wasser und Mehl verrühren.

mind. 30 Minuten gehen lassen.

Dann das restliche Wasser mit dem Salz hinzufügen und mit der rechten Hand verkneten. Mit der linken Hand die Schüssel halten. Linkshänder können bzw. dürfen auch andersherum arbeiten.

Den fertig gekneteten Teig in eine gefettete Kastenform geben. Die Form nur halbvoll füllen!

Oder Brötchen formen . . . . . Evtl. mit gerösteten Zwiebeln füllen. Oder mit Sesam, Leinsam, Sonnenblumenkernen . . . . . . bestreuen.

Oder Rosinenbrot. Anstelle Wasser nimmt man dazu lauwarme Milch und 2-3 Esslöffel Zucker, Rohrzucker oder Backhonig. Salz nicht vergessen.

Backen

Brot: Heißluft 180 Grad C. – 70 Minuten Rosinenbrot etwas weniger Zeit, sonst wird es zu dunkel.

Brötchen: Heißluft 180 Grad C. – 30 Minuten

Wenn das Brot oder die Brötchen leicht gebräunt sind, kann man es/sie aus dem Backofen nehmen.

Guten Appetit. . . . .

man muß den teig immer wieder knetten damit er schön luftig wird und natürlich solte man ordenlich butter reintun denn dann bilden sich viel langsamer trockenheit -viel glück

Jegliches Fett erst beim letzten Kneten zugeben.

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