lufthansa Pilot nach Bundeswehr Ausbildung

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Nein, wenn man Passagiere fliegen will, sollte man sich gleich bei der Airline bewerben, ohne den Umweg über die Bw zu gehen.

Nein , denn meist ist dann das Mindesalter bei diesen überschritten wenn Du vom Bund kommst und Du sie Lizenz erst umschreiben mußt und ein sog zivile Typisierung von bis zu 9 Monaten durchlaufen. Das beste ist Du bewirbst Dich gleich nach dem Abi bei der Lufthansa und machst dort die 2 Jährige Ausbildung.

Hallo,

ist ja schon ein Jahr her, aber Du hast ja noch ein paar Tage Zeit, deshalb hier zusammengefasst die Infos für Umsteiger Militär > Zivil.

Mindestverpflichtung bei der Bw sind 16 Jahre für das fliegende Personal. Du musst also das Höchsteinstellungsalter für sog. "Ready Entries" beachten.

Auch für Ready Entries gibt es bei LH einen Test, der es in sich hat:

  • Grunduntersuchung (BU) beim DLR
  • Simulatorscreening
  • FQ beim DLR in HAM
  • Medical Klasse 1 beim Flugmedizinischen Dienst der LH inkl. Drogentest
  • Standardisierung in BRE, Dauer ca. 6 Wochen

  • Für Bw-Piloten steht dann noch das Typerating an, Dauer etwa 56 Stunden (je nach Typ). Das könnte kürzer sein, wenn Du bei der Flugbereitschaft z. B. A340 geflogen bist.

Infos findest Du unter (noch das "www" davorsetzen):

.lh-pilot.de/

Lizenz:

Für LH-Passage, LH-Cargo, Germanwings: europ. JAR ATPL(A) oder CPL(A)-IR,

  • frozen ATPL mit ATPL theory credit oder MPL ohne Einschränkungsvermerk Arbeitgeber

  • Bundeswehr Piloten (Jet) benötigen eine kommerzielle Lizenz, die nicht älter als zwei Jahre ist (Datum Umschreibung).

Die gibt es aber nur, wenn gegenüber dem LBA das MCC nachgewiesen werden kann.

Flugstunden:

Für LH-Passage: 600 Stunden Flugerfahrung, davon mind. 300 MCC-Stunden in der kommerziellen Luftfahrt bzw. Ausbildung an der LFT Bremen auf mehrmotorigem Flugzeug (Jet/ Turboprop) mit 2 Piloten.

Es gibt eine Vereinbarung des Luftfahrt-Bundeamtes mit dem Luftwaffenamt zur Umschreibung einer militärischen in eine zivile Lizenz. Infos dazu findest Du beim LBA. Ohne MCC geht aber gar nichts (auch hier das "www" nicht vergessen):

.lba.de/DE/Luftfahrtpersonal/Anerkennung/L4_AnrechTaetigk-militaerischeLuftfahrt.html?nn=23306

Das Problem stellt sich aber nur für Piloten eines Kampfjets. Bei Piloten von Transportmaschinen, egal, ob Turboprop (C-160, A400M, P3 Orion) oder Jet (z. B. Jets der Flugbereitschaft), ist die Umschreibung leichter, da hier das MCC, also das Multi-Crew Coordination Concept, auch beim Militär schon zur Ausbildung gehört.

Besser ist es also, sich vor einer Ausbildung zu entscheiden, ob man schnell und gefährlich oder lieber langsam und sicher fliegen will.

Bundeswehr Pilotenausbildung danach im Linienverkehr fliegen?

Guten Tag/Abend Community, ich hätte da mal eine Frage.

Es würde mich mal interessieren, ob man (wenn man natürlich vorher eine Ausbildung bei der Bundeswehr hat) später nach der Dienstzeit noch in einen anderen Berufsfeld tätig sein kann, aus als Frachtpilot.

Also, dass ist so gemeint. Und zwar wenn man z.B. eine Ausbildung für Frachtflugzeuge bei der Bundeswehr gemacht hat, könnte man dann noch zu z.B. Lufthansa wechseln und dort als Linien Pilot tätig sein? Und überhaupt: Wie stehen eig. die Chancen da dann noch angenommen zu werden. Wäre es "klug", bei der Bundeswehr ein paar Jahre zu fliegen (halt die Dienstzeit) und dann zu wechseln? Und was müsste man dann alles noch machen damit man im Linienverkehr tätig sein kann? Braucht man nochmal eine neue Linzenz etc. pp.

Mit freundlichen Grüßen: Headown

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