Luftfeuchtigkeit steigt nach dem Lüften

6 Antworten

Ich vermute auch bauliche Gründe für die hohe Luftfeuchtigkeit und die beginnende Schimmelaktivität.

In den Häusern dieser Baujahre kann es sein, dass die Aussenwände recht dünn geworden sind, da nach dem Krieg die Baunormen wegen dem Materialmangel und der Wohnungsnot dünnere Aussenwände gestatteten (25cm), als vor dem Kriege (38cm). Die dünnen Aussenwände wirkten zwar nicht gerade heizkostensparend, aber durch die noch oft verbauten Ofenheizungen, die einen hohen Wärmestrahlungsanteil bieten, waren die Wände trocken und damit auch dämmfähig.

Später wurden die Öfen durch Zentralheizungen ersetzt. Anfangs baute man große Heizkörper an die Stelle, wo die Öfen standen. Man bemerkte aber recht schnell, dass die Warmluft des Heizkörpers zur Decke stieg, sich am Fenster abkühlte und dann kalt auf dem Boden zurück zum Heizkörper strömte. Das ergab kalte Füße. Beim Ofen gab es diesen Effekt nicht in diesem Maße, da der Ofen den Raum mit viel Wärmestrahlung erwärmte, welche alle Oberflächen direkt erwärmte, auch die innere Fensterscheibe.

Die Heizkörper wurden dann also unter die Fenster montiert, um die an der Fensterscheibe herabfallende Kaltluft aufzufangen. Der Anteil an Wärmestrahlung für den Raum sank erheblich. Solange es jedoch noch alte und "undichte" Fenster gab, war dieser Umstand weniger problematisch, da die Fugenlüftung der alten Fenster die Raumluftfeuchte durch einen permanenten geringen Luftaustausch niedrig hielt. Somit gab es noch keine Kondensatprobleme in den durch die "moderne" Heizanlage unterkühlten Raumecken, welche durch die Warmluft der Heizung aus geometrischen Gründen schlecht erreicht und erwärmt werden.

Im Zuge des Dichtheitswahns wurden immer luftdichtere Fenster entwickelt, um bei den Passivhäusern und Niedrigenergiehäusern die Wärmeverluste an den Fensterfugen zu minimieren. Dort gehören die luftdichten Fenster auch hin, aber nicht in den Altbau.

Durch den Einbau von luftdichten Fenstern im Altbau stieg nun die durchschnittliche relative Luftfeuchte in den Wohnungen, da die Permanentlüftung durch die Fensterfuge unterbunden wurde und nun stoßgelüftet werden muss. Aber mit der gestiegenden durchschnittlichen Luftfeuchte in den Wohnräumen stieg auch die Feuchte in den Wänden, da durch Feuchteausgleich und kapillare Transportvorgänge im Mauerwerk sich hier nun ein höheres Feuchtigkeitslevel einstellte.

Der gute alte Vollziegel zum Beispiel hat im trockenem Zustand einen Wasseranteil von 1-1,5 Gewichtsprozent in den Kapillaren und Poren eingespeichert. Dabei bietet er nun 100% Dämmwirkung. Steigt die Feuchte auf 4%, so ist nur noch der halbe Dämmwert (!) vorhanden. Bei 10% Feuchte am Ziegelstein sind nur noch 23% des ursprünglichen Dämmwertes vorhanden (nach J. S. Cammerer) . Die Feuchte der Wand trägt also entscheidend zur Dämmwirkung und damit zur Heizkostenersparnis bei!

Nun hat man den lufterhitzenden Heizkörper unter dem Fenster und soll damit das Zimmer "richtig" beheizen. Der gerne verbaute Heizkörper Typ 22 (zwei wasserdurchströmte Heizplatten mit zwei angeschweissten Konvektionsblechen) bietet ca. 25% Wärmestrahlung und etwa 75% konvektive Wärme. Dadurch muss nun auch die letzte Ecke an der Aussenwand erwärmt werden. Das klappt, wenn der Dämmwert noch in Ortnung ist. Blöderweise steigt aber die relative Luftfeuchte in abkühlender Luft an und die viele Warmluft des Heizkörpers kühlt sich an der Aussenwand ab und fällt nach unten und mit weiterer Abkühlung steigt die rel. Luftfeuchtigkeit. Die Wand übernimmt nun den Feuchtigkeitswert der davor befindlichen Luftschicht und der Dämmwert verschlechtert sich weiter. Das Spiel geht bis zur Schimmelbildung, angefangen in den unteren Raumecken an der Aussenwand.

Wird dagegen mit einem hohen Anteil an Wärmestrahlung geheizt, so werden die Wandflächen durch Wärmestrahlung direkt erwärmt und sind im optimalen Falle leicht wärmer als die Raumluft. Die kühlere Raumluft erwärmt sich an der Wandoberfläche, das Vermögen der Luft, Wasserdampf aufzunehmen steigt, die rel. Luftfeuchtigkleit sinkt und die Wandoberfläche wird getrocknet, bzw. trocken gehalten. Die Wand trocknet bis in die Tiefe aus und der Dämmwert erhöht sich (Heizkostenersparnis). Es gibt keinen Schimmel mehr an der Wand und die Raumluft wird durch trockenere Wände auch trockener.

Wer Heizkosten einsparen will, mit warmen Wänden und ohne Schimmel leben möchte, der muss den Anteil an Wärmestrahlung der Heizanlagve signifikant erhöhen. Je höher der Anteil an Wärmestrahlung, um so höher ist die Heizkosteneinsparung durch Trocknung der Wände. Das macht die ohnehin unwirtschaftliche Aussenwanddämmung in der Regel überflüssig.

Mehr Wärmestrahlung gibt es schon mit dem Heizkörper Typ10 (eine wasserdurchströmte Heizplatte ohne Konvektionsblech). Dieser bietet ca. 55% Wärmestrahlungsanteil. Allerdings fällt dieser entsprechen der Wärmeleistung größer aus, was schon in Richtung der wärmestrahlungsintensiven Heizflächen (Wandheizungen) geht.

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Mal wieder an die Zeichengrenze gestoßen. :-(

Der Vermieter muss der Wohnung eine Heizanlage zur Verfügung stellen, mit welcher die Wohnung ordentlich geheizt werden kann. Wenn wegen fehlendem Wärmestrahlungsanteil die Raumecken kalt bleiben und es dort zu Raumluftkondensaterscheinungen kommt, dann ist das ein Problem des Vermieters.

Alternativ kann man in "Selbstjustiz", wenn keiner etwas machen möchte, zur Selbsthilfe greifen und aus den Fenstern oben etwas Dichtgummi entnehmen. Bei Holzfenstern sind die Dichtungen oftmals nur lose in einer Nut eingelegt. Da geht die Entnahme relativ problemlos und kann auch wieder rückgängig gemacht werden.

In meiner Altbauwohnung mit Schimmelproblem half die Entnahme von 12cm Dichtgummi oben an jedem Fensterflügel. Mit der Kerzenflamme kontrollierte ich auf Zugluft. Durch die leichte Permanentlüftung wurde gleichmäßig die Feuchte aus den Räumen abgeführt und das Schimmelwachsum konnte so bei mir gestoppt werden, da regelmäßiges Stoßlüften zuvor keine Verbesserung brachte.

Durch die Trocknung der Wand erhöhte sich auch wieder die innere Oberflächentemperatur der Wand und die Raumlufttemperatur konnte um 1-2°C abgesenkt werden. So kann eine kleine Undichtigkeit am Fenster im Altbau durchaus zur Heizkosteneinsparung beitragen, da die Wände trockener werden und sich der Dämmwert verbessert. Daher gehören luftdichte Fenster in Gebäude mit Lüftungsanlagen (Passivhäuser, etc.) aber nicht in den Altbau ohne Lüftungsanlage.

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@Onki73

Wow, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das ist ein Beitrag, den ich besser regelmäßig aus dem Ärmel ziehe. Mir stellen sich dabei allerdings noch zwei Fragen. Einmal, macht es Sinn, einen Feuchtigkeitsmesser für die Wand zu kaufen? Ein Maler hatte das in einer anderen Wohnung angewandt, um von oben in die Wand eindringendes Wasser (-> Schimmel) zu erkennen? Der Schimmel bildet sich an der Raumkante der Nordwest Seite, zuerst oben. Unten auch, wenn ein Möbelstück davor steht. Die Sache ist, rein logisch ist deine Ausführung schlüsslig: Heizen, um die Feuchtigkeit in den Wänden gering zu halten, damit die Dämmung der Wände verbessert wird. Da das Dach, wie ich nicht erwähnt habe, nicht gedämmt ist und wir so schon eine sehr hohe Nebenkostenrechnung haben (Heizkosten liegen bei ca. 1,8€ pro Monat pro qm, zentrale Ölheizung aus dem Jahr ~2006), möchte ich bei der nächsten Abrechnung keinen Herzinfarkt bekommen.

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@petryblei

Da ich mit teilweise Holz heize, hab ich ein Feuchtigkeitsmesser für Holz und Mauerwerk (Einstechgeräte) zu Hause. Bei den billigen Einstechgeräte (mit zwei Elektroden am Kopf) weiß ich allerdings nicht um die Genauigkeit da der Meßwert am Mauerwerk stark von der Salzbelastung des Mauerwerks abhängig ist, die jedoch im 3. OG als gering einzuschätzen ist.

Bei den teureren Geräten (mit dem Kugelkopf) wird kapazitiv gemessen. Hierbei wird eine Meßtiefe von bis zu 4cm erreicht. Das Ergebnis wird in Digits präsentiert. Die Genauigkeit ist allerdings hier auch nicht ganz unumstritten.

Die genauste Methode ist die gute alte Dörr-Methode, wobei allerdings Mauerwerk beschädigt werden muss. Hierbei wird ein Stück feuchter Stein herausgeschlagen und sofort mit einer Präzisionswaage gewogen. Nach einem ausgiebigen Trocknungsvorgang im Backofen wird das Stück nochmals gewogen. Die Gewichtsdifferenz gibt genaue Auskunft über den Wasseranteil des Probestücks.

Ich habe mir ein Infratotthermometer (gibt es ab etwa 20-25€) zugelegt, um die Oberflächentemperaturen in Abhängigkeit von der Raumlufttemperatur zu prüfen. Hat man ein Luftfeuchtigkeitsmesser an einer Innenwand (!) zu hängen, hat man den Raumluftwert. Über Tabellen (Internet) kann man die Luftfeuchte direkt vor der kühleren Wandoberfläche ermitteln. Alles über 70% ist hier zu viel!

In der Wohnung unter dem Dachboden gilt die Zimmerdecke auch als Auskühlfläche, so dass es hier nicht verwunderlich ist, wenn die Feuchteeinlagerung und der Schimmel unterhalb der Decke an der Aussenwand beginnt.

Im Altbau sind Heizkosten von 1,0-1,2€/m² im Monat normal. 1,8€/m² im Monat sind also definitiv zu viel. Sehr effektiv ist die Dämmung der oberen Geschoßdecke (da Warmluft bekanntlich nach oben steigt), was hier anzuraten ist. Das ist allerdings, wie auch Änderungen an der Heizungsanlage mit dem Ziel des höheren Wärmestrahlunsanteils, Sache des Vermieters.

Als Mieter kann man mehr lüften um die Feuchte aus der Wohnung zu bekommen, was hier hinreichend angepriesen wird. Bei feuchten/nassen Wänden, die Unmengen an Wasser einspeichern können, halte ich persönlich die Stoßlüftung allerdings für nicht mehr ganz zielführend, weshalb ich gerne (wenn es denn irgendwie geht) die Entnahme von etwas Dichtgummi oben am Fenster empfehle.

Die Ziegelstein hat übrigens einen Porenraum von etwas über 20 Volumenprozent. Das heißt, in einem Kubikmeter trockenem Mauerwerk sind über 200 Liter Luft vorhanden. Hier können also weit mehr als 100 Liter Wasser eingespeichert werden. Ein Kubikmeter Luft kann nur wenige Gramm an Wasser aufnehmen. Hier kann sich nun jeder selbst ausrechnen, wie oft man stoßlüften muss, um einige Liter Wasser aus dem Mauerwerk zu entfernen.

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Es ist normal, dass die Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften wieder geringfügig ansteigt. GERINGFÜGIG! Bei dir ist das aber nicht normal. Man muss sehen, dass die Feuchtigkeit ja nicht nur in der Raumluft ist, sndern auch im Gipsputz (der als Puffer dient), in den Teppichen, Vorhängen, usw...

Lüfte einmal mehrere Male hintereinander, aber nie längr als 5-10 Minuten, heize dann immer wieder auf Raumtemperatur auf, da nur warme Luft genügend Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wenn du das mehrmals hintereinander machst wird die Luftfeuchtigkeit mit Sicherheit dauerhaft sinken, wenn nicht noch gravierende Baumängel vorliegen.

Du hast den Beweis für die Nutzlosigkeit des Stoßlüftens vor dir. Leider hält sich das Märchen hartnäckig, denn ohne Sto´lüften macht die EnEV der Bundesregierung keinen Sinn. Zu Deinem Problem. Ich fürchte, es wird an dem ungedämmten Dach liegen. Hier bildet sich eine Kältebrücke und eure Atmung kondensiert.

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