Lüge im Lebenslauf?

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13 Antworten

Moin, ich war das letzte Jahr leider krankgeschrieben.. und bin jetzt wieder dabei mich zu bewerben und damit das nicht ganz so negativ ins Auge sticht würde ich schreiben das ich für die Zeit in einem Unternehmen gearbeitet hab! ( würde auch ein Zeugnis von dem Unternehmer bekommen) meine Frage ist kann das iwie von einem zukünftigen Arbeitgeber rausgefunden werden und wie weit gibt es dann Ärger !?

Um dein Anliegen sinnvoll zu beantworten, kommt es doch auf deinen gesamten Lebenslauf an:

Wie lange warst du weswegen genau krankgeschrieben? 

Warst du währenddessen in einem Arbeitsverhältnis?

Was hast du gelernt und wie viel Berufserfahrung hast du insgesamt?

Über was für einen Job genau soll dir jetzt ein "Arbeits"zeugnis ausgestellt werden?

Natürlich kann es Ärger geben. Du und der angebliche AG machen sich vor allem schadensersatzpflichtig, wenn der neue AG durch Zufall davon Wind bekommt. Und Zufälle gibt es immer wieder.

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Ganz schlechte Idee. Welcher Unternehmer ist denn bereit, ein "falsches Zeugnis abzulegen"?

Da muss der künftige AG nur auf die Idee kommen, beim Finanzamt nachzufragen oder gar bei Deiner Krankenversicherung, wer als letztes die Beiträge gezahlt hast. Das war´s dann. 

Das kann als starker Vertrauensbruch angesehen werden und berechtigt zu einer Kündigung.

Warst Du in einer Psychiatrie oder warum willst Du so ein Geheimnis darum machen? lg Lilo

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Im Grund genommen kannst Du das so machen. Es prüft keiner. Aber der Zufall will es, daß Dich jemand kennt oder sich verspricht oder man genau gefragt wird, was man denn in dem Jahr genau gemacht hat und wo man genau gearbeitet hat, dann sieht es halt schlecht aus und du wirst gekündigt, wenn die Lüge rauskommt. immerhin ist es eine Art von Urkundenfälschung zuzuordnen. Wer ein Jahr Erkrankung glaubhaft begründen kann und nachweisen kann, daß er jetzt wieder gesund ist, der hat nichts zu befürchten. Hatte auch eine Kollegin, die war über ein Jahr an Neurodenimtis erkrankt und konnte deswegen nicht arbeiten. Warum sollte sie das verheimlichen? Nun ist sie wieder gesund und die Krankheit Geschichte. 

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Das kann uu einer fristlosen Kündigung führen. Mach das auf keinen Fall. Bleibe bei der Wahrheit.

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Das ist klarer Betrug. Wenn überhaupt, dann vielleicht behaupten, dass man eine freiwilliges Praktikum dort gemacht habe, aber auch hier läuft man die Gefahr, dass es eben rauskommt.

Und krank gewesen ist ja kein Weltuntergang - nur dann doof, wenn man es eben "absichtlich" oder aus "Faulheit" gemacht hat. Dennoch geht eine Krankheit keinen potentiellen Arbeitgeber was an. Im Normalfall schreibt man eben die Anstellung des Ex-Arbeitgebers rein und läuft Gefahr, dass der Personaler im Betrieb anruft - auch hier ist eine üble Nachrrede untersagt, aber wer hält sich heute schon genau daran.

Fazit: Man kann seinen Lebenslauf immer etwas umschreiben, aber niemals angeben, dass man irgendwo angestellt war, wo man nicht wirklich war. Das ist Dokumentenfälschung auf beiden Seiten und kann strafrechtlich verfolgt werden. Damit kannst du dir mehr kaputt machen, als das es dir für die Berufswelt Vorteile bringt.

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Durch eine Krankschreibung endet nicht das Arbeitsverhältnis- bei längerer Abwesenheit durch die selbe Erkrankung endet lediglich die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers, da die Krankenkasse dann für die Zahlungen zuständig wird.

In diesem Fall kannst du im Lebenslauf die Beschäftigungszeit ganz normal angeben. Wurdest du gekündigt ? Wenn ja, dann warst du bis zu diesem Datum beschäftigt ....auch wenn du wg. Krankheit nicht aktiv tätig warst.

Eine Bescheinigung eines Unternehmes, bei dem du gar nicht gearbeitet hast würde ich nicht für eine Bewerbung verwenden, schließlich täuschst du damit Wissen/Erfahrung vor, die du nicht hast.

Auch ist die Frage, ob die Erkrankung eine 1malige Sache war, oder ob du evtl. beim neuen Arbeitgeber, der dich evtl. fest einplant, u.U. wieder solange fehlen würdest. Geht es nämlich erneut um Lohnfortz.im Krankheitsfall, kommt durch die nötigen Meldungen schnell heraus, dass dies bereits beim vorigen Arb.Geber der Fall war und die Berufseignung krankheitsbedingt evtl. gar nicht vorhanden ist.

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Ich würde auf keinen Fall lügen. Schreib wie es ist (von bis Krankenstand). Du kannst in deinem Bewerbungsschreiben dann angeben, dass die Krankheitsphase beendet ist (nichts chronisches, das wäre wichtig).

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Früher oder später wird die Sache rauskommen glaube ich. Die Frage ist, was dann passiert, aber das kann dir wohl niemand vorher sagen.

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In eine Bewerbung eine Unwahrheit reinzupacken geht garnicht.
Fang Dein neues Arbeitsleben unter keinen Umständen mit einer Lüge an.

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Lügen darf man nicht !
Etwas umschreiben, also schön schreiben, ist erlaubt. Auf die richtige Formulierung kommt es an..

Hierzu gibt es jede Menge Informationen im Netz, einfach mal googlen

http://arbeits-abc.de/lange-krankheit-im-lebenslauf-erwaehnen/

http://karrierebibel.de/lange-krankheit-im-lebenslauf-erwaehnen/

http://www.die-bewerbungsschreiber.de/krankheiten-in-der-bewerbung

 

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Du kannst reinschreiben, dass du dort angestellt warst. Das wäre nichtmal gelogen.

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Da schreibst du dann nichts hin. Es geht im Lebenslauf nur ums Arbeitsleben. NICHT um eine Rechtfertigung fürs Leben. Eigentlich müsste es auch Bewerberprofil heißen


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Ja und bis hin zur fristlosen Kündigung.

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