Lücken im Lebenslauf durch schwarzarbeit. Was tun?

4 Antworten

Erst einmal vorweg: du solltest dich niemals "dafür hassen", dass du irgendwann in der Vergangenheit nicht so recht auf den Weg gefunden hast, wichtig ist das hier und jetzt und die Ziele, die du dir nun aufstellst. Nur mit "think pink", also positiv denken kommt man danach weiter. Du hast doch die schwere Zeit hinter dir, also hake sie als Lebenserfahrung ab.

Einfach "arbeitslos" hinschreiben wie hier jemand vorschlug, ist übrigens die allerschlechteste Wahl.

Zu deinen Lücken bis zur Studiumaufnahme: grundsätzlich kann ich nur davon abraten, Lücken mit Lügen zu füllen, das kommt früher oder später eh raus...

Am hilfreichsten in deinem Fall wäre eigentlich die Umschreibung mit "Orientierungsphase", aber auch die will gefüllt sein. Wäre dein Schwarzjob nicht ausgerechnet in einem Eiscafe, so würde ich dir raten, diese Zeit als Praktikum anzugeben und auch eine schriftliche Praktikumsbescheinigung ausstellen zu lassen. ABER: das wirkt sehr unglaubwürdig, da ein Eiscafe nun mal nicht ein Handwerksbetrieb ist, bei dem man durch das Praktikum einen oder verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernt.

Hast du zufällig selbständig tätige nahe Verwandte, bei denen du vllt. tatsächlich schon mal ausgeholfen hast, sodass du den/ die Jobs aus eigener Erfahrung kennst? Dann könnten die dir evtl. jeweils über kürzere und passende Zeiten eine Praktikumsbescheinigung ausstellen. Das wäre hilfreich.

Ansonsten würde ich den gesamten Zeitraum zwischen Schule und Studiumaufnahme insgesamt als Orientierungsphase angeben, und nicht stückeln. Mit Urlaub und diversen Aushilfsjobs konkretisieren, z.B. im Service und Verkauf. Dies ist ja auch tatsächlich der Fall. Diese gar nicht explizit mit Eisdiele und Weihnachtsmarkt und konkreten Zeiträumen benennen, und erst mal gar keine Bescheinigung bei zukünftiger Bewerbung beilegen. Wenn es dann mal drauf an kommt, so kannst du die Weihnachtsmarktarbeit ja belegen und ehrlich sagen, dass du keine weiteren Bescheinigungen hast.

Das war keine Schwarzarbeit (können die eh nicht sehen), es war einfach ein Schüler/Aushilfsjob im Eiscafe

Mag nach nix klingen, aber Du hast schon mal Erfahrungen in einem Servicejob.

Das heisst: du kannst mit Leuten, bist zuverlässig, etc

Zeugnis gab es nicht, leider war Dir auch nicht klar, dass es sinnvoll gewesen wäre, es anzufordern.. und jetzt hast Du da meine Chance mehr, es zu kriegen.

Mach Dir da nicht so einen Kopf drum.

Klar, heutzutage weist man am besten noch den Klogang am 7.8.2012 um 13.45 nach, aber.. *hust*

Ich hab tatsächlich 2 Monate in meinem LL, wo ich Housesitting für einen averwandten in USA machte. Zeugnis gibts nicht, ich hab da alles mögliche gewerkelt, aber das war eben gegen Kost/Logis/ Taschengeld/ Flug. Wär das Schwarzarbeit? Hm.

Kann ich nicht belegen, aber wenn wer was dazu wissen will, texte ich ihn gerne in fliessendem Englisch zu allem möglichen dort zu.

Lücken im Lebenslauf sind unvorteilhaft und unerwünscht. Dort solltest du eventuell lieber "Arbeitslos Von..bis.." eintragen

Wie kann ich die Lücke im Lebenslauf geschickt füllen?

Wie kann ich diese Lücke im Lebenslauf füllen ohne zu Lügen? Nach meinem Abi war ich mehrere Monate im Ausland und habe um ehrlich zu sein Urlaub gemacht. Gelegentlich habe ich im Lebensmittelladen meines Onkels gearbeitet und die Sprache gelernt. Angekommen in Deutschland habe nur in meinen Nebenjob gearbeitet als Servicrkraft. Im zweiten Halbjahr habe ich mich für ein Semester an einer uni imattikuliert, dann habe ich das Studienfach gewechselt. Studiere jetzt was ganz anderes. Kommt bestimmt auch nicht so toll ein Fachwechsel.

Was schreibe ich in die Bewerbung damit keine Lücke in meinem Lebenslauf entsteht. Ich will nicht das mein Arbeitgeber denkt ich hätte nix gemacht.

Über Antworten wäre ich sehr erfreut!

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Lücke zwischen Abi und Studium

Ich habe im Mai 2011 mein Abi gemacht und war dann im Juli mit der Schule fertig - habe aber erst im April 2012 mit meinem Studium angefangen. Also 9 Monate später (keine Schwangerschaft).

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Was bietet sich an?

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