Lt. Gerichtsvollzieher hat mein Schuldner kein Geld, zieht trotzdem mit Sack und Pack um und kann die Umzugsfirma bezahlen.Wie geht das?

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3 Antworten

Der Gerichtsvollzieher kann auch nichts anderes tun als eine Pfändung beziehungsweise Eintreibung zu versuchen. Wenn der Schuldner da steht und sagt dass er nichts hat, dann sind dem Gerichtsvollzieher auch erstmal die Hände gebunden. Allerdings könnt ihr im nächsten Schritt eine Lohn beziehungsweise Gehaltspfändung oder Kontopfändung erwirken. Sobald dann ein entsprechender Betrag auf dem Konto des Schuldners eingeht, wird dieser Betrag sofort gepfändet. Was die Umzugskosten anbelangt, so kann auch die ARGE dafür eingetreten sein. Oft sind die Sachen anders, als man sie sich denkt.

Du hast ja einen sogenannten Pfändungsbeschluss, also Titel. Und der ist, wenn mich nicht alles täuscht, immer noch 30 Jahre gültig. Bedeutet also, sobald dein Schuldner irgendwann zu Geld oder Sachwerten kommt, gibt es innerhalb der nächsten 30 Jahre immer noch die Möglichkeit, die Schulden bei zu treiben.

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Wieso sollte der Gerichtsvollzieher fahrlässig gehandelt haben? Wenn der beim Schuldner vor der Tür steht und dieser sagt "ich hab nichts", ist dem zuerstmal so. Du kannst aber durch den Gerichtsvollzieher eine Lohn- bzw. Kontopfändung etc. erwirken - sofern der Schuldner pfändbares Einkommen hat.

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Eventuell wurde der Umzug von der ARGE bezahlt, oder er hat sich was geliehen, egal wo her.

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