Louisiana Catahoula Leopard Dog?

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6 Antworten

Ein absoluter Spezialist unter den Jagdhunden der einen starken Schutztrieb hat.

Zudem sehr selten und von daher eng gezüchtet. Nicht geeignet als reiner Familien- & Liebhaberhund ohne Aufgabe mit strikter Erziehung.

Er kann auch zum Treiben von Rindern eingesetzt werden. Der Leopard kommt vom Merle-Faktor, was bei der Verwandtschaftszucht nicht unbedingt für Rundum-Gesundheit spricht.

Eher also eine Art "Designerdog" heutzutage für reine Hundespezialisten, welche dem Hund Beschäftigung & Aufgabe bei guter Erziehung bieten können.

Der Louisiana Catahoula Leopard Dog ist ein Gebrauchshund, der vermutlich auf die Kreuzung von Hunden der Indianer (Native americans) und den mitgebrachten Hunden französischer Einwanderer zurückgeht. Noch heute gibt es in Frankreich ganz ähnlich aussehende Hunde, den Beauceron oder den Berger de Beauce. Catahoula ist ein Wort aus der indianischen Urbevölkerung und bedeutet so viel wie „blaues oder klares Wasser“. Der Beginn der offiziellen Rasse liegt etwa im Jahre 1951, als man begann, diesen Hundetyp zu registrieren. Beschreibung [Bearbeiten]

Mittelgroßer, kompakt gebauter Hund. Rüden werden bis 66 cm hoch und können bis 43 kg wiegen, Hündinnen werden bis 61 cm hoch. Er hat kurzes, eng anliegendes Fell. Es kommen alle Farbschläge vor: rote und blaue Leoparden (red and blue lep), was auch in der Fachsprache als red und blue merle bezeichnet wird, als auch die sogenannten solids (einfarbigen). Diese wiederum kommen in rot und schwarz als auch unter anderem mit weißer Brust und Pfoten vor. Der Patchwork zeichnet sich durch großflächige, meist mit schwarz, grau und weiß gezeichneten Flecken aus. Der Hund kann sowohl blaue als auch grüne und braune oder bernsteinfarbene Augen haben. Manchmal ist ein Auge blau-grün und das Andere bernstein-blau, dann spricht man vom „cracked“ oder „marbled“ eye (Iris-Heterochromie). Wesen und Verwendung [Bearbeiten]

Der Louisiana Catahoula Leopard Dog wurde ursprünglich für die Jagd auf Wildschweine (Wild boar hogs) und Waschbären gezüchtet, als auch zum Treiben der Rinderherden (Cowherding). Er ist vielseitig einsetzbar und sehr intelligent, was dazu geführt hat, dass er heutzutage neben der Jagd- und Treibarbeit auch in anderen Bereichen genutzt wird. Auf Grund seines gut ausgeprägten Geruchsinns eignet er sich als Fährten-, Trümmer- und Wasserleichenspürhund. Er kann aber auch in anderen Bereichen seine Zähigkeit, Ausdauer, Wendigkeit und Schnelligkeit beweisen, wie z. B. beim Agility oder als Schutz- und Wachhund. Ihn zeichnet Wasserfreundlichkeit, Selbstsicherheit, Intelligenz, Eigenständigkeit und sehr hohe Lernfähigkeit aus. Hat er ein Wildschwein aufgespürt, so zeigt er dies durch anhaltendes Verbellen an und lässt das Wild nicht entkommen. Dabei steht er dem Wild gegenüber und zwingt es sich ihm zuzuwenden. Er eignet sich nicht zum Apportieren, da er das Wild verbellt und sich gegebenenfalls auch in ihm verbeißt (er stellt und bellt und hält). Er ist äußerst robust und schmerzunempfindlich und kälteste Winter machen ihm nichts aus; er geht mit Vorliebe in jedes Gewässer.

Kein Hund für die normale Haltung, ein spezialisierter Jagdhund, der im Haus auf Dauer nicht glücklich sein kann.

Und warum muss es denn bloß immer sowas übertrieben Exotisches sein? Geh ins Tierheim, wenn du einen Hund möchtest, damit tust du etwas Gutes.

Hallo,

Da der Louisiana Catahoula Leopard Dog früher für die Jagt auf Waschbären und wildschweine gezüchtet worden ist, hat er einen sehr starken jagdtrieb. Ich kann dir sagen, dass ein Louisiana Catahoula Leopard Dog sehr intiligent und lernwillig ist. Denn man kann ihn auf vieles spezialisieren und so in verschiedenen gebeiten einsetzen. Sein Geruchssinn ist sehr ausgeprägt deswegen kann manihn auch für sucharbeiten einsetzen.

Seine stärken liegen in seiner ausdauer, seiner zähheit, seinem mut, seiner kraft, seiner geschicklichkeit und seiner wendigkeit.

Und ich kann dir sagen.

Er liebt wasser :)

Hoffe ich konnte helfen :)

LG sockebär

Huch? Das wäre das erste Mal das ich diesen Namen auf GF lese...

Der Catahoula ist ein Jagd- und Treibhund und da er sich auch als Rettungshund (mit entsprechender Bellfreudigkeit) eignet hat er dementsprechend mit Sicherheit auch eine niedrige Reizschwelle. Zum Jagdtrieb kommt noch ein starker Schutztrieb hinzu. Diese Hunde brauchen eine Aufgabe.

Das erste was mir einfällt, wenn ich den Namen dieser Rasse lese sind Bäume. Diese Hunde klettern als einzige Rasse (wenigstens soweit ich weiß). Somit sind es Ausbruchkünstler. Der höchte Zaun bringt wenig, wenn ein Baum daneben steht. Absolut schwierige Hunde.

niska 05.11.2011, 15:50

Hmm, stimmt, die sind ja bekannt für diese Eigenschaft. Aber ich glaube schon, dass es einige Rassen mit der Kletteraffinität gibt. Der Pitbull eines Bekannten (mit dem ich als Kleinkind immer gespielt hab) ist auf Apfelbäume geklettert und einmal sogar stecken geblieben mit seinem breiten Po und dann kannte ich noch einen Shiba der die denkwürdige Eigenschaft hatte Eichhörnchen den Baum hochzujagen - er hat´s zwar nie ganz hochgeschafft (bei ner Tanne auch nicht verwunderlich), aber kam schon ganz schön hoch.

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YarlungTsangpo 05.11.2011, 19:32
@niska

;-)))). Da gibts einen Film - in diesem klettert ein Do-Khyi in einen Baum und fängt eine Katze.... Manches ist Legendenbildung und hat mit Rassen speziell deren Eigenschaften weniger zu tun, als mit deren Vermarktung.

Bei Zaunkletterern helfen zwei bis drei Spanndraehte als Erhöhung - nach innen geneigt. Hunde sind "Ausbruchskünstler" wenn sie in ihren Eigenschaften total unterlastet sind.

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TygerLylly 05.11.2011, 20:44
@YarlungTsangpo

Klar gibt es immer mal Hunde, die "aus der Reihe tanzen" - aber den Hunden ist es scheinbar schon in die Wiege gelegt worden ;)

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