Lokaler Fotowettbewerb: Fotomotive?

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8 Antworten

Hallo anoym...,

deine Bilder sind ja schon prima, gerader Horizont und gut durchbelichtet. Doch 'irgendwelche' Bäume / Baumwege oder blühende Felder / Horizont / Wolkenhimmel werden schnell langweilig. An der "professionellen Kamera" liegt's sicher nicht. Bei Fotowettbewerben ganz besonders wirkt das Motiv, nachrangig die Ausführung (die natürlich schon mängelfrei sein sollte)!

Suche dir doch attraktive Details von bei euch allbekannten Stellen, also jetzt nicht das viertausendste Bild eures Rathauses, aber vielleicht die fütternde Schwalbe am Schwalbennest, am (dann erkennbaren!) Rathaus? Oder ein typisches Detail des Rathauses, groß herangeholt? Blick auf den Rathauspförtner? Ihn dazu aber vorher fragen!

Oder die von jedem allbekannte Bach- / Fluss- / Teichbrücke in einer ungeheuer spannenden Vordergrund / Mittelgrund / Hintergrund-Perspektive. Vielleicht sogar mit ultrascharfer Holzmaserung des Brückengeländers im Vordergrund? Oder ein saftig leuchtender Sommerblumenstrauß ganz unscharf im Vordergrund vor dem dann scharfen Marktplatz oder sonstig lebendig trubeligem Ort in eurer Nähe? Ein saftig schäumendes Bierglas seitlich im Vordergrund auf dem Tisch, vielleicht auch unscharfe Besucher im Vordergrund und im Hintergrund erkennbarer Blick eurer schönsten Landschaftsicht (sofern bei euch vorhanden).

Du verstehst, zwar bekannte und auch schon von jedem zigmal fotografierte Plätze oder Wahrzeichen, jedoch mit bildlich dominanten Details, die man sonst leicht übersehen könnte.

Das können dann interessante 'Eye catcher' werden aber eben mit eindeutig regionalem Bezug. Auch Straßenbahn, taubenmistbekleckertes Denkmahl (Details!), Überführungsstraße, dreckverkrustete grobstolliger Baggerreifen in einer aktuellen Baustelle im Hintergrund (die vielleicht gerade jeden ärgert)... Du siehst, spannende Fotos aus eurem Ort / Gegend sind gar nicht so schwer und man braucht auch keine Spitzenkamera dafür! Wichtig ist, dass du die Aussage des Bildes (jene scharfen Details) immer in Bezug zum auch erkennbaren(!) Hintergrund / Umfeld setzt. Das gibt deinem Bild eine visuelle Dynamik! :- )

Viel Erfolg dir! :- ) Am 4.7. denke ich an dich *Daumendrück*

Fotografiere was, dass nicht jeder so hat. Ich finde die Motive recht beliebig.

Für gute Bilder auch das richtige Licht mitnehmen. Von ca. 7 - 20 Uhr brauchst du aktuell bei den langen Tagen eigentlich nicht fotografieren. Weiches Licht ohne starke Kontraste, ohne starke Schatten oder hohe Lichter ist gefragt. Insbesondere beim letzten Bild ist der Kontrast viel zu stark und das Licht kommt auch etwas ungünstig.

Ein Beispiel ein Foto welches sogar in die Galerie gewählt wurde. Da wäre es nicht, wenn man unbedingt mehr Kontrast braucht.

https://www.fotocommunity.de/photo/lonely-pleasant-light/44913633

Das lebt von der Stimmung und leichten Kontrasten. Ist auch ohne spezielle Kamera umsetzbar.

Von Experte Naiver bestätigt

Zunächst mal solltest du dich genau an die Forderungen halten. Also Hoch- oder Querformat und mit welcher Auflösung. Für den Druck wird deutlich mehr Qualität verlangt als dass es auf dem Handymonitor gut aussieht.

Dann halte dich an ein paar Grundregeln:

Vordergrund macht Bild gesund. Das gibt dem Bild Tiefe und lädt das Auge zum Wandern ein.

zwischen elf und 3 hat der Fotograf frei. Da steht die Sonne so hoch am Himmel, dass es kurze oder gar keine Schatten wirft. Das macht die Fotos flach und langweilig.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Fotografiere seit fast 40 Jahren, auch nebenberuflich

Grundregeln sollte man aber nicht zwanghaft anwenden, sonst wird man nie weit kommen.

Beim Vordergrund stimmt meist, aber wenn man was ganz minimalistisches will, dann lässt man den besser weg.

Und das mit dem 11-3 Spruch ist eigentlich nur Quatsch, da kein Unterschied zur Bewölkung und vor allem Jahreszeit gemacht wird. Geht man aktuell kurz nach 3 Fotos machen kann man die Bilder zu Haus allein wegen den Kontrasten in die Tonne kloppen, selbst bei Wolken am Himmel. Starke Kontraste sind einfach nicht gut, abgesehen von einigen s/w Aufnahmen. Im tiefen Winter mag der Spruch eher stimmen.

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Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber die sind alle ziemlich langweilig.

Zumindest im jetzigen Zustand. Bei den Landschaftsbildern könnte man vielleicht mit Bildbearbeitung noch etwas reißen.

Und was den Hund angeht ... mag vielleicht ein niedliches Kerlchen sein, aber so auf dem Bild ist das langweilig.

Geil kommt es immer Hunde in der Bewegung zu fotografieren ... also im Lauf, Sprung oder dergleichen. Dabei ziehen die oftmals lustige Grimassen.

Und wenn man sie portraitiert darauf achten, dass man so wenig wie möglich vom Hintergrund sieht.

Zusätzlich würde zumindest ich persönlich so tief wie möglich gehen, so dass der Hund größer erscheint.

Dadurch kann man auch viel vom Hintergrund verdecken wenn man jetzt keine Kamera hat, die gut freistellen kann.

Und wenn es Handy oder Kamera zulässt, immer im RAW-Format fotografieren.

Das macht die Bearbeitung hinterher leichter.

Die Bilder werden sicher schöner, wenn du sie am Abend (in der goldenen Stunde) fotografierst und einige Grundlagen der Fotografie beachtest, z. B. die Drittelregel. Siehe Youtube...

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