Lohnverzug - Ab wann Anwalt sinnvoll und wie vorgehen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

2 Wochen sind in der Tat noch kein wirklich Grund für ein großes Tamtam, auch wenn das ärgerlich ist. Lohnzahlungen zum 15. hin sind ohnehin nichts unübliches ( Lass wir da im moment das vertragliche mal aussen vor ) und das einzig sinnvolle wäre, den Betrieb für tatsächlichen resultierenden Schaden in Regress zu nehmen ( Überziehungszinsen etc. ). Gerade bei betrieblichen Umstrukturierungen kann es zu sowas schon mal kommen. Über x Monate sollte sowas halt nicht laufen. Neue Arbeitsverträge sind im übrigen auch nicht so primär relevant, da die Beschäftigungsverhältnisse ja eindeutig existieren und dadurch die grundsätzlichen, rechtlichen Gegebenheiten zum greiffen kommen. SINNVOLL wäre es in dieser Situation, wenn die Arbeitnehmer in einem Schreiben GESCHLOSSEN den Betrieb auffordern würden, zumindest einen angemessenen Vorschuss UNAUFGEFORDERT zum Monatsersten hin zu überweisen bzw. auszuzahlen. < Meist liegts bei sowas daran, dass die LoBu bei solchen Umstellungen nicht mehr hinterherkommt. DAS mit den Vorschusszahlungen sollte aber an sich kein Problem sein und ist auch so üblich. >

Anzumerken wäre noch, dass man in einer solchen Situation KEINESFALLS davon aussgehen sollte, dass der Betrieb irgendwie "vor der Pleite" steht. Sowas hat in der Regel konsequenzen ( Kündigungen; mangelnde Erbringung von Arbeitsleistungen ), die einen an sich gesunden Betrieb am Ende tatsächlich in die Pleite treiben KÖNNEN.

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@Vienna1000

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. Wie meinst du das, nicht davon ausgehen? Ich hab schriftlich nichts dergleichen angedeutet Und auch nichts gesagt. Hab nur mein Geld eingefordert.

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@Vienna1000

Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. Wie meinst du das, nicht davon ausgehen? Ich hab schriftlich nichts dergleichen angedeutet Und auch nichts gesagt. Hab nur mein Geld eingefordert.

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@SusaSumsi

Nene. In einem anderen Beitrag dazu wurde etwas in dieser Richtung gepostet. Ich habe das nur "pauschal" dazu erwähnt.

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@Vienna1000

Achso, danke für die info. Hab es ja möglichst allgemein gehalten und keine namen/ orte/ ... genannt

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Ich denke, da du eine angemessene Frist gesetzt hast und nichts passiert ist solltest du einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufsuchen. Einen Beratungsschein dafür erhälst du beim zuständigen Amtsgericht, sofern du innerhalb der Bemessungsgrenze liegst. Ich kenne leider den Satz nicht, aber das solltest du dort auch telefonisch oder beim Anwalt erfahren. Abgesehen davon wird es wirklich das Beste für dich sein eine neue Stelle zu suchen. Sollte deine Firma Konkurs anmelden, sofort zum Arbeitsamt und Konkursausfallgeld beantragen, das ist dann quasi deine "Lohnzahlung". Viel Glück

Zunächst Mal in Arbeitssachen gibt es keinen Anwaltszwang. Und in der ersten Instanz würdet Ihr auf jeden Fall auf den Anwaltskosten sitzen bleiben, egal ob ihr gewinnt (was anzunehmen ist) oder verliert.

Ich nehme an, das Unternehmen ist kurz davor insolvent zu werden.

An Deiner Stelle würde ich - wie auch alle Deine Kollegen - erst einmal hingehen, und Euch in einem Schreibwarenladen (so war das früher) oder online einen Mahnbescheidsvordruck besorgen.

Diesen ausfüllen und beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Kann Sein, dass Euer Arbeitgeber noch nicht Insolvenz anmelden möchte und dann lieber zahlt, als es auf einen Prozess ankommen zu lassen. Ab den Mahnbescheiden gerät er nämlich auch in die Gefahr sich wegen Konkursverschleppung strafbar zu machen. Mahnungen alleine und Drohungen reichen nicht!

Kleiner Tipp: Auf jeden Fall solltet Ihr jetzt alle Euren Resturlaub nehmen. Denn im Falle eines Konkurses, bekommt Ihr Euer noch offenes Netto-Gehalt vom Arbeitsamt in Form von Konkursausfallgeld ausgezahlt (da drohen also keine Verluste) aber etwaig übriger Resturlaub verfällt und wird nicht vergütet.

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