Lohnt sich Selbstständigkeit?

4 Antworten

Kurze Antwort zum Thema.

Du schreibst zu deiner Selbstständigkeit:

Ich würde im Außendienst für ein Großkonzern tätig sein..

Und die Betonung liegt auf EIN.

Das bedeutet: du hast nur einen Auftraggeber und bist auch noch durch diesen Weisungsgebunden.

Das ist eindeutig Scheinselbstständigkeit und kann beide Seiten teuer zu stehen kommen.

Lass dich nicht darauf ein.

https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-gruenden/unternehmen-anmelden/scheinselbststaendigkeit/

Mehr ist darauf nicht zusagen.

Das ist ein interessantes Thema. Die Firma, von der ich die Aufträge bekomme, die ist ein Subunternehmen. Also der Konzern schickt den Gesamtpaket von Aufträgen an das Subunternehmen und die wiederum schicken mir täglich Aufträge zu, die ich abarbeiten muss im Außendienst. Ich würde ja als Dienstleister agieren, aber ja so direkt die bestimmen, was ich am Tag erledigen muss. Das Subunternehmen besteht seit 12 Jahren und da sind 140 Mitarbeiter und 50 Selbstständige/Dienstleister. Denkst du, die würden da wirklich so ein großes Risiko eingehen? Ich glaub eher, dass es da vertraglich irgendwelche Sonderregelung gibt oder sowas in der Art. Sagen wir mal gleich so, ich wäre als Außentechniker in der IT-Branche.

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@Siggi27

Der Subunternehmer tritt als Hauptunternehr dir gegenüber auf in dem Fall? Red erst mal mit denem Steuerrberater, bevor du dich auf was einläßt. Du trägst alle Risiken, auch deinen Kunden gegenüber.

Und du würdest nicht für den Weltkonzern arbeiten, sondern für den Subunternehmer.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Subunternehmen lies. En Subunternehmer bekommt ein Werkvertarg oder Dienstvertrag. Und er ist rechtlich kein Scheinselbstständger. Und er muß nicht mehrere Auftraggeber haben. Auch Scheinselbststänindige können mit einem Auftraggeber arbeiten, wenn andere Voraussetzungen gegeben sind.

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@Bitterkraut

Können kann man alles. Aber es ist und bleibt eine Schwinscelbstständigkeit was er da vor hat.

Ich würde im Außendienst für ein Großkonzern tätig sein..

Und die Betonung liegt auf EIN.

Das bedeutet: du hast nur einen Auftraggeber und bist auch noch durch diesen Weisungsgebunden. = Scheinselbstständigkeit Bitte den eingestellten Link zum Thema lesen.

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Lass dir erst mal de Stuerbesscheid deines Kollegen zeigen, bevor du alles glaubst. Und wenn du denkst, dass du als Subunternemer dein eigener Chef bist, bist du auch naiv. Du mußt mehr buckeln und hast vielmehr Stress als im Anggstelltenverhältnis - selbst und ständig eben. du hast keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen bezahlten Urlaub, Feiertage annst du auch nicht arbeiten und du weißt nie, wieviel du am Monats- oder Jahresende in der Tasche hast

Ich bin ein Pessimist. Ich glaube nicht alles gleich positiv ;) Ohne ausreichend Informationen, Überlegungen und Vorbereitung mach ich absolut gar nichts, weil ich kein Risikomensch bin und auf Glück sich irgendwo reinstürzt, sondern mir vorsichtig ran taste. Des, was du alles geschrieben ist, sind schon mal sehr sehr gute Contras. Darüber denke ich auch ständig nach. Danke für deine Meinung ;)

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@Siggi27

Denn ist et jut.

Red mit dem Steuerberater. Rechne alle fixen Kosten aus. Krankenkasse(Krankentagegeld nicht vergesen), Versicherungen, Autokosten, Beratungkosten, nötige Rücklagen etc. Rechne deine privaten fixen Kosten dazu. Und noch nen Puffer von 10%. Dann weißt du, was du monatlich mindestens reinspielen mußt, die laufenden Betriebskosten (Sprit, auswärts essen, Verbrauchsmaterial etc.) kommen noch dazu, fallen aber nur an, wenn du arbeitest, und nicht, wenn du z.B. krank bist. Dein Steuerberater wird dir dabei helfen.

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Von 60 Euro pro Stunde kann man durchaus leben, kleinere Krankzeiten überbrücken und sogar Urlaub machen.

Was aber, wenn mal einige Zeit nicht genug Aufträge da sind? Zuerst werden die 140 Angestellten ausgelastet, da die sowieso bezahlt werden müssen - die Subunternehmer kosten nichts, wenn sie nicht arbeiten......

Es ist sehr riskant nur für ein Unternehmen zu arbeiten. Was wenn sich der Konzern irgendwann für einen anderen Subunternehmer entscheidet, weil der mit besseren Konditionen daherkommt? Dann hängst du völlig in der Luft.

Krankenkassen Beiträge an JobCenter zurück zahlen?

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An Selbständige: Wenn ich in der BWA ca. 5000€ vor Steuer Gewinn habe, wie viel Nettogehalt entspricht das ungefähr?

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Hallo! Ich bin seit neuem Selbstständig. Bin als Med. Masseur freiberuflich tätig. Nun muss ich auch ein Kassenbuch führen. Für Selbstzahler, Barzahler, Zuzahlungsgebühren etc. . Ich fange bei 00,00 an. Bin Umsatz steuerbefreit. Nun, Muss ich im Anfangsbestand/ Übertrag was einzahlen bevor ich was einnehme? Was bedeutet:Gegenkonto?, Belegnr. ist klar, da jede Quittung eine Nummer braucht... . So wie ich das sehe ist das Kassenbuch nur für "Bareinahmen". Habe ja eigendlich keine "Kasse" bei mir...auf Hausbesuchen. Muss ich Zuhause eine Kasse haben und das Geld was im Kassenbuch steht hinterlegen? Bzw. austragen, herausnehmen und aufs Konto einzahlen. Möchte kein Bargeld Zuhause haben...... . Kann ich bar eingenommenes direkt aufs Konto einzahlen...dann brauche ich doch kaum ein Kassenbuch....oder ist das Pflicht? Eins zu haben??

Wenn ich Rechnungen und Quittungen habe. Wie ist es hier mit der Fortlaufenden Nr.? Wenn ich zwei Rechnungen und dann eine Quittung habe. Ist das z.b.: Rechnung 1/11/2013, Rechnung 2/11/2013, Quittung 3/11/2013? Oder Rechnung 1/11.2013, Rechnung 2/11/2013, Quittung 1/11/2013?

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Wann wird private Vermietung (bei Selbstständigen) umsatzsteuerpflichtig?

Hallo,

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"Umsatzsteuer wird erst ab einem Umsatz von über (A) 17.500,- € im Vorjahr und voraussichtlich bis zu (B) 50.000,- € im laufenden Jahr fällig. ... Die 17.500,- € sind eine Jahresgrenze, die pro Unternehmer gilt. Wenn Sie also neben der Untervermietung noch anderweitig selbstständig oder gewerblich tätig sind, werden alle diese Einnahmen zusammengerechnet."

Dabei wird nicht klar, ob der voraussichtliche Umsatz von 50.000 im laufenden Jahr auch zusammengerechnet wird und erfüllt sein muss bevor es zwangsläufig zur UST Veranlagung kommt, oder ob nur die Überschreitung der 17.500 im vergangenen Jahr schon zwangsläufig zur UST Veranlagung bei der Vermietung führt, ungeachtet des zu erwartenden Umsatzes im aktuellen Jahr.

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Er hat im vergangenen Jahr also aus beiden Einnahmequellen zusammen einen Umsatz von 40.000 Euro erzielt. Im laufenden Jahr erwartet er ebenfalls einen Umsatz von 40.000 Euro. D.h. Bedingung (A) für das vergangene Jahr ist erfüllt, aber Bedingung (B) für das laufende Jahr ist nicht erfüllt.

Nach der Formulierung: "Die 17.500,- € sind eine Jahresgrenze, die pro Unternehmer gilt. Wenn Sie also neben der Untervermietung noch anderweitig selbstständig oder gewerblich tätig sind, werden alle diese Einnahmen zusammengerechnet." wäre die Privatvermietung somit also umsatzsteuerpflichtig, denn von der zusammengelegten 50.000 Euro Grenze ist hier keine Rede mehr. Ich kann mir aber nicht erklären, wieso die 50.000 Euro Grenze dabei keine Rolle mehr spielt.

Daher meine Frage: Wird die private Vermietung im genannten Beispiel nun Umsatzsteuerpflichtig, oder nicht? Oder ist es gar so, dass ein umsatzbesteuerter selbstständiger Unternehmer generell nur umsatzbesteuert vermieten kann?

Thanx für Infos, Foh

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Wie eröffne ich einen Second Hand Laden?

Ich hege seit längerem einen Traum. Ein Second Hand Laden für Kinderbedarf. Leider wohne ich in Roth Mittelfranken... da machen mittlerweile alle Geschäfte nach und nach zu, weil man lieber nach Nürnberg fährt zum Shoppen. Da und Da macht es keinen Sinn.... denn in Nürnberg gibt es schon zig Läden dieser Art. Wie ermittel ich denn den richtigen Standort? Wie komme ich denn an Ware für diese Art von Geschäft und wie ermittel ich die Preise dafür?Gründe ich lieber eine UG, eine GmbH oder doch was anderes? Das sind Fragen die ich nirgends im Netz vernünftig beantwortet bekomme. Vielleicht kann mir jemand Helfen.

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Wie beschrieben bin ich Selbstständig, habe einen guten Umsatz und einen guten Gewinn erwirtschaftet. Tätig bin ich seit 2013.

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