Lohnt sich eine fondsgebundene Rentenversicherung?

7 Antworten

Irgendwo in einer Antwort steht was von einer Kapitalgarantie. Keine Ahnung ob das zutrifft.

Also eine fondsgebundene Rentenversicherung hat den Vorteil eines "Steuermantels" für Abgeltungssteuer und den Nachteil von zusätzlichen Kosten.

Wenn Du in einen ETF auf den MSCI World investieren willst (und warum nicht - ist erstmal grundsätzlich ok sofern das zu Deinem Risikoprofil passt) dann kannst Du Dir die Kosten für den Mantel sparen.

Ich kenne die genauen Kosten nicht aber die Abschlusskosten dürften bei ca. 3-4 % liegen und das auf die gesamten geplanten Einzahlungen also richtig Geld und dann kommen jedes Jahr noch Verwaltungsgebühren sicherlich auch nicht unter 0,3% und die ETF Kosten die bleiben egal ob Du direkt oder über den Mantel kaufst.

IWenn ein Berater Geld kostet der Dir verschiedene ETFs empfiehlt und Dich auf die Notwendigkeit von Umschichtungen hinweist dann ist das vernünftig angelegtes Geld. Bei einer Direktversicherung verstehe ich den Sinn nicht denn so wie das aussieht soll ja die Anlage für die nächsten Jahre im gleichen ETF bleiben und damit bringt der Mantel nix.

Hallo,

direkte Erfahrungen habe ich mit dem Produkt nicht. Der MSCI ist aber ein breit aufgestellter Index. Performancedaten kannst du im Internet nachschauen. ETF haben eigentlich eine niedrige Kostenbasis. Deine Kosten und Vertragsbedingungen werden sich aber an der Rentenversicherung ausrichten. Wichtig sind nach meiner Ansicht die Garantien auf dein Kapital während der Laufzeit und bei Ablauf. Ausserdem ist die Wahl des Anbieters wichtig und die Frage ob sie gegebene Garantien, wenn welche enthalten sind, auch erfüllen können. Cosmos Direkt ist eine Tochter der Generali. Wenn es deine erste Altersvorsorge ist sollte nach meiner Meinung ein anderes Produkt gewählt werden.
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Liebe/r MaikHoppe ,

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Garantien sind ziemlicher Unsinn ;)

1. bezahlt man die selber (kostet), 2. gilt die immer nur abzüglich Kosten, was den Wenigsten bewusst ist und 3. muss die Versicherung bei finanzieller Notlage diese nicht erbringen.

Wichtig ist die Anlage in Sondervermögen (z.B. Aktienfonds) und das diese nicht im Deckungsstock der Gesellschaft liegen.

Klassische Garantien sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen, zumal man die auch noch selbst bezahlt. Am Ende kann man sich ausschließlich auf das Fondsguthaben verlassen (wenn es Sondervermögen ist). Anders finanzierte Garantien sind da besser, kosten aber auch etwas (z.B. Rendite, wenn sie durch Gewinnverkäufe realisiert werden).

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Da hat aber jemand richtig viel Fachwissen...in dem Fall bin ich raus! :-D

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Es gibt keine lohnenswerte Rentenversicherung. Die Transaktionskosten sind de facto viel zu hoch und du wirst bei einer Diversitfikation über weit mehr als 1000 Aktien nur sehr unwahrscheinlich auch nur einen Inflationsausgleich erreichen.

Wenn du sowieso in ETFs investieren willst, warum dann nicht ohne Versicherungstrottel? Du sparst dir dadurch mehrere Prozent im Jahr und eine bessere Risikodisposition hast du dadurch auch nicht.

Weltdepot mit ETF für AV

Hallo,

ich möchte gerne meine Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und ein einfaches ETF Depot was 1 x jährlich rebalanced wird.

Folgendes stelle ich mir für die nächsten 30 Jahre vor:

50 % ETF MSCI World 30 % ETF Emerging Markets 10 % ETF STOXX Europe 600 10 % ETF inflationsgesicherte LandesAnleihen

Ich habe mir dabei gedacht jedes Jahr diesen Ursprungswert neu herzustellen indem ich am Anfang neues Geld in die schlechter gelaufenden Werte nachschieße und später, wenn das Depot gewachsen ist, die besser gelaufenden Werte verkaufe und in die schlechteren Werte investiere.

Am Anfang möchte ich 100 Euro im Monat dafür ausgeben, ein Sparplan ist bei meiner Bank ab 25 Euro möglich, den Stoxx und die Anleihen würde ich daher alle 3 Monate zu 30 Euro besparen, das stellt also kein Problem dar. Passende ETF´s habe ich mir schon ausgesucht(steuerlich einfach, Thesaurierend).

Meine Frage ist nun ob diese Zusammenstellung sinnvoll ist, ob man Europäsche Titel überhaupt übergewichten sollte oder angesichts des kleinen Beitrags gleich ganz darauf verzichten sollte und lieber in den World stecken sollte. Gleichen mit den Anleihen. Lieber nur 60 % World und 40 % EM und darauf verzichten angesichts der kleinen Beiträge?

Mein Zeithorizont liegt bei etwa 30 Jahren, danach würde ich langsam in sichere Werte investieren. Das Depot soll einfach nur einfach sein, nur 1 x im Jahr reinschauen, maximal rebalancen, sich nicht mehr drum kümmern eben.

Grüße

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ETF und Steuern?

Hallo

Ich habe bei der Renault Bank ein Tagesgeldkonto. Dort habe ich einen Sparpauschbetrag Freistellungsauftrag von 801 Euro gemacht.

Ich habe das Konto dort schon länger und eigentlich wenn ich das zum Sparen nehmen will doch nicht gut oder? Weil ich dort auch mal über 801 Euro kommen werde? Dann müsste ich ja versteuern?

Und ich habe nun ETF MSCI World Index und im Bundesanzeiger steht das man steuern abführen muss...Wie mache ich das nun bzw brauche ich einen neuen Sparpausch Antrag?

Und warum ist der DAX auch kein Steuerfreundlicher Index?

Beide Indiez sind therusierend

Vielen Dank für eure Hilfe

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Was haltet ihr von dieser ETF-Anlage?

iShares Edge MSCI World Momentum Factor UCITS ETF 70%

iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF 30%

Gesamtkapital: 12.000 Euro

Dauer: 10-15 Jahre+

Oder haltet ihr einen MSCI ETF auf World Momentum Faktoren für unsinnig?

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Wo im Internet über Geldanlage/Börse informieren?

Hey,

ich würde gerne ein bisschen mehr Wissen über die Börse, ETF, Fonds, etc. anhäufen und mich auf meine ersten Investitionen vorbereiten. Gibt es im Internet irgendwelche sinnvollen/guten Seiten oder ähnliches?

Danke schonmal im Vorraus :)

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