Lohnt sich eine externe Festplatte zum verwalten von Programmen?

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5 Antworten

Das funktioniert ganz gut, wenn man ein paar Dinge beachtet (wie man in den anderen Antworten schon sehen kann):

  1. wie Suratan bereits bemerkt hat: die Platte und deren Anbindung sollte schnell genug sein. Ich empfehle eine SSD, die über USB 3 (mit einem guten, nicht zu langen Kabel) angebunden ist.
  2. wie Mooncrash schon erwähnt hat, müssen die Berechtigungen eventuell angepasst werden, weil derselbe Benutzername in zwei verschiedenen Windows-Installationen zwei verschiedene SID haben wird. Alternativ benutzt Du ein altes Dateisystem wie FAT32, das keine SIDs kennt - aber das hätte andere Nachteile (z.B. Dateigrößenbeschränkungen) und ist nicht zu empfehlen.
  3. Ich würde empfehlen, die Festplatte per Bitlocker zu verschlüsseln. Externe Platten gehen schneller verloren als man glaubt.
  4. wie jofischi bemerkt hat: die meisten Programme speichern zusätzlich Daten in anderen Ordnern wie "C:\\\\ProgramData" (rechnerspezifisch) und "%APPDATA%" (benutzerspezifisch). Allerdings funktionieren die meisten Programme problemlos, wenn man sie einfach einmal auf beiden Systemen an dieselbe Stelle (auf der externen Platte) installiert. So hat jeder Rechner seine eigenen Einstellungen gespeichert, aber die Programmdateien liegen auf der externen Platte. Das funktioniert besonders gut mit virtuellen Maschinen (die benötigen ja nur ihre Konfigurations-  und virtuellen Festplattendateien, die meistens im selben Ordner liegen). Auch die meisten Spiele funktionieren gut. Ich habe z.B. eine große, bitlocker-verschlüsselte SSD mit meiner Steam-Spielesammlung und diversen VMs über USB 3 angebunden, und das läuft einwandfrei (und schnell genug). Speichert das Spiel seine Spielstände nicht in der Cloud (wie die meisten aktuellen Spiele), sondern lokal (z.B. unter "C:\\\\Users\\\\<Username>\\\\Documents\\\\My Games"), dann muss man diesen Ordner manuell synchron halten (oder mit abweichenden Spielständen leben).

TL;DR: gute Idee, funktioniert einwandfrei. SSD und USB3 empfehlenswert, Bitlocker sinnvoll. Einfach Programm mehrfach installieren und immer die externe Platte als Ziel angeben.

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Du musst einfach schauen das die Berechtigungen auf der Externen Platte korrekt hinkriegst. Sind ja dann 2 verschiedene Benutzer die drauf Zugreiffen von der SID her :) Auch beide Systemuser etc. etc.

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Das dürfte zu Problemen führen. Programme installiert man direkt auf einem System. Die Daten, die mit den Programmen bearbeitet werden, kannst du auf eine externe Platte ablegen und damit zwischen Rechnern wechseln.

Je nach Umgebung gibt es unterschiedliche Konfigurationen und Bibliotheken, bzw. unterschiedliche Dateipfade, die das Programm kennen muss.

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die werden nicht nur langsamer, die funktionieren einfach gar nicht. Der Installationsordner eines Programms ist nur ein kleiner Teil der Gesamtinstallation und ist meist auch nicht besonders groß. Die wirklich wichtigen Teile werden anderswo gespeichert.

Funktioniert vielleicht, wenn du die Programme jeweils auf jedem PC installierst, auf dem du sie nutzen möchtest. Dann jkannst du den Programmordner aber auch auf einem USB-Stick hin und her transportieren.

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Gundrabuhr 19.06.2017, 20:30

Also kann ich mir das wohl abschminken, dabei war die Idee so gut. Hahaha

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Eine leistungsfähige sollte es schon werden. Ansonsten super Idee! Plane jetzt auch im 4ten Jahr des Informatikbereiches meinen Arbeitsbereich extern zu verwalten.

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