Lohnt sich eine bankausbildung?

6 Antworten

Für den Bankkaufmann wird es immer schwieriger Geschäfte zu machen, denn in den letzten Jahren hat der Beruf etwas an gutem Ruf verloren. Im Grunde genommen ist er als typischer Verkäufer der Dir was andrehen will verrufen. Dabei stimmt das ja, daß er verkaufen muss um sich zum einem zu profilieren und um Gewinne einzufahren. Auch Selbständige Finanzberater müssen ja verkaufen und bekommen dafür Provisionen für jeden Abschluß. Der Bankkaufmann bekommt keine Provisionen, dafür aber ein festes Gehalt, das er sich durch Verkäufe und Geschäftsabschlüsse verdienen muss. dafür muss er aktiv werden und auf Teufel komm raus verkaufen. Die Anzahl der Beratungsschalter geht jährlich zurück, denn Service lohnt sich ja nicht, daher werden Serviceplätze abgebaut und Beratungsplätze konzentriert. Wer am Verkaufen Spaß hat und den Verkäufsdruck aushalten kann für den lohnt es sich heute noch den attraktiven Beruf zu erlernen. Immerhin hat man einen recht guten lohn und sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer sich eifrig weiterbildet der kann dadurch höhere Positionen anstreben und überdurchschnittlich verdienen. Leicht wird der Aufstieg nicht sein, aber es ist möglich und dafür lohnt es sich sich stark zu machen und seine Zeit dafür einzusetzen. 

Banken brauchen auch im Zuge der immer perfekter werdenen Digitalisierung, die der Rationaliserung von Arbeitsabläufen dient, auch weiterhin fähige Mitarbeiter, die für gewinnträchtige Umsätze sorgen.

Insoweit sollten Sie froh sein, dass die "Gillardon Zinstabellen" nicht immer noch allmorgendlich zum Einsatz gelangen. - Soviel zum Fortschritt! -

Was heißt "lohnen"? Kommt darauf an, was du machen willst? Computer und Digitalisierung können nie die persönliche Beratung in der Bank ersetzen.

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