Lohnt sich ein BMW 1er Diesel oder Benziner?

5 Antworten

Momentan sind alle Motoren im BMW 1er langfristig problematisch. Die Dieselmotoren haben zwar einen Rußfilter und somit kein Feinstaubproblem, jedoch bezüglich der Stickoxide eine nur ungenügende Abgasreinigungsanlage (Speicherkatalysator statt SCR - Kat mit Ad Blue). Die Benziner haben kein Stickoxidproblem, weil es im aktuellen 1er (F20) keine mit Luftüberschuss laufenden Motoren mehr sind ("Magerbetrieb"), jedoch ein Feinstaubproblem, weil hier direkt eingespritzt wird und ein Rußfilter fehlt. Durch die direkte Einspritzung ist die Zeit für die Gemischbildung extrem kurz, das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kohlenstoffatome aus dem Kraftstoff (ist ja ein Kohlenwasserstoffgemisch) kein Sauerstoffatom für eine gewünschte Oxidation (Sauerstoffzuführung) zu Kohlenstoffdioxid und Wasser finden und somit übrig bleiben. Diese Spur ist dann der schwarze Rückstand im Auspuff, kurzum: Ruß, oder auch Feinstaub.

Die 4 Zylinder von BMW sind nicht gerade das wahre. Für einen Diesel, also ein Langstreckenfahrzeug, bietet so ein 1er zu wenig Komfort. Die Benziner (4 Zylinder sind extrem durstig). Wäre beides nicht nein Fall!

Wenns ein Euro 6 Diesel ist dann ist es nicht schlimm, als wenn es ein Euro 5 oder 4 ist. Aber ich würde mir nur einen Diesel holen, wenn ich viel fahre also als Faustregel gilt ab 20.000 km im Jahr lohnt sich der Diesel.

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