Lohnt sich eigentlich für einen Solorentner (Single) zu arbeiten, wenn alles über den Freibetrag von 8354 € ohnehin doch versteuert wird?

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5 Antworten

Hallo bachforelle49,

Sie schreiben:

Lohnt sich eigentlich für einen Solorentner (Single) zu arbeiten, wenn alles über den Freibetrag von 8354 € ohnehin doch versteuert wird?

Antwort:

So wie Sie Ihre Frage präsentieren, ergibt dieselbe keinen Sinn!

Denn:

Jeder Mensch hat da seine eigene Betrachtungsweise!

In diesem Zusammenhang stellt sich eher die Frage nach dem Sinn des Lebens!

Wenn jemand sich bis zum Regelrenten - Eintrittsalter im Hamsterrad abgestrampelt hat und dann immer noch nicht weiß, was er mit seiner Zeit anfangen soll, dann ist diesem Jemand nicht zu helfen!

Schon gar nicht, wenn die finanziellen Mittel zu einem vernünftigen Lebensunterhalt ausreichen!

Ob es sich lohnt, trotzdem zu arbeiten, diese Frage muß sich Jede/Jeder in seinem stillen Kämmerlein selbst und individuell beantworten!

Viele Leute erreichen das Rentenalter nicht!

Viele Leute erreichen das Rentenalter und fallen dann in ein tiefes, virtuelles Loch, weil Sie sich auf diese letzte Lebensphase nicht rechtzeitig vorbereitet haben!

Nur ein relativ geringer Prozentsatz nutzt diese letzte Lebensphase für tolle Hobbys und genießt jeden einzelnen Tag außerhalb des Hamsterrades! 

Wir arbeiten, um zu leben!

Wir leben nicht, um nur zu arbeiten!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von bachforelle49
01.12.2016, 17:53

du hast Recht.. der alte(rnde) Mensch sollte die Zeit nutzen und sich Gedanken über den Sinn des - seines - Lebens machen.. diese Zeit hatte er vorher vielleicht nicht... während der Arbeitsphase

aber auch das Finanzamt sollte menschlich handeln und nicht nur die §§en heranziehen, sonst hat die Jugend bald gar keine Vorbilder mehr...

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Wer z.B. 2016 in Rente geht, dessen Rente wird nur zu 72 % der Besteuerung unterworfen. Der Prozentsatz nimmt jedes Jahr um 2 % zu - bis in 2040 100% erreicht sind.
Wer also seit diesem Jahr Rentner ist muss also schon mindestens mehr als 12.000 Rente erhalten, um überhaupt ansatzweise in die Gefahr von Steuernachzahlungen zu kommen.

Wenn man Vorsorgeaufwendungen und weitere abziehbaren Beträge mit einbezieht, kann man pi mal Daumen davon ausgehen, dass erst ab einer Rente von 16 000 aufwärts wirklich Nachzahlungen zu erwarten sind.

Von daher verstehe ich das Problem überhaupt nicht. Selbst bei einer guten Rente mit Zuverdienst bleibt ja immer noch mehr netto übrig als wenn man nichts dazu verdienen würde - es gibt in Deutschland j keinen Steuersatz von 100 %.

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Der Grundfreibetrag 2016 beträgt 8.652,- € NICHT 8.354,- €.

Lohnt sich die Arbeit für einen alleinlebenden Rentner, wenn die Steuer
den Ertrag der Arbeit doch wieder auffrißt, das heißt, alles was über
den Grundfreibetrag fällt? 

Ein Minijob lohnt sich, da dieser pauschal versteuert würde und daher außen vor wäre. 450,- € netto mehr im Monat. Badum tss.

Dann kommt noch dazu, dass bei Rentenbeginn vor 2040 Teile der Rente steuerfrei sind. Wer in 2016 erstmalig Altersrente bezogen hat, hat einen Freibetrag von 28% der Rente des ersten vollen Rentenbezugsjahres.

Versicherungspflichtige Arbeit wäre auch ohne Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeitrag, ergo mehr Netto.

Dann könnte er ja besser die Arbeit ganz seinlassen, weil die kurze Zeit noch besser zu verwenden ist...

Ich weiß ja nicht, was du unter kurz verstehst aber die meisten Rentner beziehen 18-22 Jahre ihre Ruhegelder, bevor sie den Löffel abgeben.

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Kommentar von bachforelle49
28.11.2016, 15:30

... nicht, wenn ich die Todesanzeigen lese... der #liche Mann, zumal in ärmlicheren Verhältnissen und krank bis kränklich, verläßt diese seine geliebte Erde im # mit 69 Jahren..im übrigen ist die sogenannte noch verbleibende Zeit nach dem Arbeitsleben (Rente) natürlich unter dem Aspekt zu bewerten, daß selbiger noch den Sinn und die Wertigkeit usw. erkennt und Rückblick zu resümieren vermag... diese Siech- und vorzeitige Abschaltphase (Demenz) fällt nicht mehr in die Ruprik, was und wieviel Zeit er noch in der Vorbereitungs- und Denkphase im Alter hat, sondern ist nach Darwinscher Auslegung nur als eine künstliche Verlängerung anzusehen

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Es verbleibt immer noch mehr für ihn als ganz ohne Arbeit......

Auch wir zahlen doch Steuern für unser Erwerbseinkommen, oder?

Diese Diskussion erinnert mich an den Hartz4 Empfänger (der durch Staatsgelder alimentiert wird) welcher sich lautstark echauffiert wenn er auf 450 Euro Basis arbeitet und ein (guter) Teil dieses Einkommens mit Hartz4 Leistungen verrechnet wird. Sein Nachbar muss jedoch sein ganzes Erwerbseinkommen (ohne Staatsgelder) für sein Leben einsetzen und zahlt auch noch steuern und SV Beiträge......

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Kommentar von bachforelle49
26.11.2016, 13:45

.. ein Rentner ist kein Hartz IV Empfänger, weil er im Gegensatz zu genannten Nutznießern unseres Sozialsystems schon mindestens 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt hat, meist eher länger.. daher verbietet sich dieser chauvinistische Vergleich, weil für einen Rentner der Zeitfaktor eine ganz andere Bedeutung erlangt (hat);

er hat ganz einfach nicht mehr soviel davon... und wer wollte es ihm verdenken, daß er besseres zu tun hat, als für die Steuer zu arbeiten...?? ( .. sollen das dann die Hartz IVler tun...)

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Lohnt es sich überhaupt zu Arbeiten, da Steuer anfällt? Da muss man sich doch Deiner Ansicht nach fragen wie Dumm die arbeitende Bevöllkerung doch ist, oder? 

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Kommentar von bachforelle49
26.11.2016, 13:47

Kapier ich nicht... ein Rentner hat doch schon jahrzehntelang gearbeitet... was redest du da..?? wo bleibt der Anreiz für einen - zugegebenermaßen versorgten - Rentner, hab`ich gefragt??

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