Lohnt sich die Mühe um Arzt zu werden ?

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6 Antworten

Ich glaube, dass du dir deinen "Wunsch" aus dem Kopf schlagen solltest und einen Berufszweig wählen solltest, welcher deinen kognitiven Fähigkeiten am ehesten entspricht.

Ich bin der Auffassung, dass deine Beweggründe einzig und allein kommerziell ausgerichtet zu sein scheind. Wenn du nicht mit Leib und Seele Mediziner bist und nicht zu 100% hinter deinem Vorhaben stehst, prophezeie ich dir bereits zum jetzigen Zeitpunkt, dass du versagen wirst.

Zudem ist das Studium kein leichtes Unterfangen, bei welchem die Möglichkeit des Scheiterns, ebenso wie in fast allen Lebenslagen besteht.

Ich beispielsweise, wurde in meinen Bestrebungen enorm nach hinten geworfen . Ich war von 2010 bis 2011 Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr und zwar in einer Jäger-/Infanterieeinheit und wurde aufgrund verschiedener Faktoren, aus dem Dienstverhältnis entlassen. Zum einen aufgrund eines internen Disziplinarverfahrens und zweitens einer im Jahr 2011 entdeckten Fehlstellung des Oberschenkelhalses.

Aufgrund des Disziplinarverfahrens, erhielt ich eine dreijährige Einstellungssperre.

Im Dezember 2011, wurde dann der erste Schenkelhals operiert (Umstellunsosteotomie). Der zweite Schenkelhals ist im Dezember 2012 an der Reihe. Nach einer Rekonvalenzzeit von ca. 6 Monaten, absolviere ich eine 3 1/2 jährige Berufsausbildung zum Rettungsassistenten und gehe nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung zurück zur Bundeswehr und absolviere eine sogenannte Prüfung für die sogenannte Qualifikation für die Fachoberschulreife bzw. Abitur.

Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung, kann man auch ohne Abitur ein Medizinstudium beginnen.

Weißt du denn überhaupt, für welchen Fachbereich der Medizin du dich entscheiden würdest ?

Orthopädie ; Dermatologie ; Chirurgie ; Innere Medizin, oder Allgemein/Praktische Medizin ?

Meine Favoriten sind Orthopädie/Chirurgie oder die Dermatologie. Ich müsste mich für 16 Jahre bei der Bundeswehr verpflichten. Ich wollte immer Soldat oder Mediziner werden. Ich weiß, sehr widersprüchlich ;). Du siehst nun. Solange man ein Ziel vor Augen hat und es mit allen Mitteln verfolgt, wird es auch klappen und wenn auf Umwegen passieren sollte.

Du darfst dich nur nicht bei m kleinsten Problem/Hindernis aufgeben.

LG Soldat1991

Ich habe mir überlegt Facharzt/-ärztin für Kinder- und Jugendmedizin zu werden da ich stark nach medizinisches wissen strebe, außerdem helfe ich liebend gerne Menschen. Ein "Traumberuf" also für mich. Das Lernen von Medizinisches wissen fällt mir nicht schwer und macht mir sogar manchmal Spaß. Da ich auch noch ziemlich lernwillig für bestimmte Sachen bin würde es mir wohl nicht sehr Schwer fallen. Allerdings ist meine Schwäche Deutsch und befürchte deswegen dass es ziemlich anstrengend und schwer für mich sein dürfte zuerst mal n Abi zu machen habe früher nämlich lauter 6 er in deutsch geschrieben :P ansonsten müsste ich gute Voraussetzungen dafür haben

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@Suchtiboy

Siehe da. Kognitive Fähigkeiten sind beispielsweise Rechtschreibung u.ä. Mit ausreichenden Leistungen, oder gar mangelhaften Leistungen im Fach Deutsch, wirst du nicht weit kommen.

Ich gebe dir den Rat, in einem medizinischen Beruf eine Berufsausbildung zu absolvieren, da du wie bereits nach abgelegter, erfolgreicher Prüfung kein Abitur machen musst. Brauchst nur 4 Jahre Berufserfahrung in einem medizinischen Tätigkeitsfeld. Ohne Abitur zum Medizinstudium.

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Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber kann es sein, dass du dir die Realität etwas nach deinen Vorstellungen zurechtbiegst?

  1. Wer als SaZ aufgrund eines Verstoßes gegen die Dienstpflichten gekündigt wird (§ 55 (5) SG), hatte üblicherweise nicht nur ein Disziplinarverfahren, sondern viel mehr ein (Wehr-)Strafverfahren am Hals. Glaubst du wirklich, die Bw stellt einen entlassenen SaZ nach vier Jahren wieder ein und lässt ihn dann auch noch ohne Abitur Medizin studieren?

  2. Zum Medizinstudium ohne Abitur ist nicht nur eine mindestens zweijährige medizinische Berufsausbildung nötig, sondern auch mindestens drei Jahre Berufserfahrung in diesem Beruf. Du könntest also in deinem Fall in frühestens sieben Jahren ein Medizinstudium beginnen; lt. deines Nicks bis du nun 21 Jahre alt, mit 28 könntest du also studieren. Selbst wenn die Bw SanOAs ohne Abitur einnstellen sollte, wärst du dann aufgrund deines Alters sicher nicht mehr die erste Wahl.

  3. Es wäre mir aber ohnehin absolut neu, dass die Bw überhaupt SanOAs zum Medizinstudium nach Feststellungsprüfung einstellt. Ohne Abi bzw. Fachabi wirst du üblicherweise noch nicht mal zur OPZ eingeladen.

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@Djoser

Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass dieser Fall, genau in diesem Maße eintreten wird. Ich sagte, dass i ich es hoffe.

Zudem gehe ich vom positiven aus. Nur weil du ein Pessimist bist.

Könntet ihr lesen, wärt ihr klar im Vorteil.

Du komischer Kauz. Nicht einmal die Baumschule bestanden, aber hier im Netz große Reden schwingen.

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@Djoser

Erstens gibt es hierfür bei der Bundeswehr noch einmal gesonderte, interne Regelungen.

Zudem habe ich aufgezeigt, dass man zusätzlich 3-4 Jahre Berufserfahrung, in einem medizinischen Beruf benötigt.

Da hatte ich vorhin, schon einmal, solch einen Besserwisser.

Ich glaube nicht, dass du zu entscheiden hast, wer bei der Bundeswehr erneut eingestellt wird, und wer nicht.

Das lass mal schön meine Sorge sein. Was maßt du dir überhaupt an, über Sachverhalte zu urteilen, deren Hintergründe du nicht im Detail kennst.

Ich verabscheue bzw. verachte solche Menschen, wie du einer bist.

Schon mal was hiervon gehört: Man geht immer vom Idealfall aus. Positives Denken, klingelt's ?

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@Soldat1991

Danke für die Blumen. Der komische Kauz und Besserwisser ist übrigens ehemaliger Truppenoffizier und Facharzt für Allgemeinmedizin. Deine primitive und ungesteuerte Reaktion zeigt mir (nicht nur als ehemaliger Offizier), dass du - auch mit Abitur - sicher nicht die erste Wahl als SanOA wärst.

Du solltest daher folgende Ratschläge annehmen:

  1. Es gibt Leute, die sich besser auskennen als du - in der Bw und der Medizin.

  2. Proletenhaftes Auftreten im WWW ersetzt keine Kompetenz.

  3. Positives Denken ersetzt nicht die Realität.

  4. Naivität auch nicht.

  5. Für den "Obergefreitendienstweg" muss man sich bei der Bw intern qualifizieren. Was ein Feldwebel geschafft haben sollte, schafft deshalb nicht auch ein entlassener Ex-SaZ 4.

Klingelt's?

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@Djoser

Komisch. Wenn ich keine, oder wenig Ahnung im Bereiche der Medizin hätte, frage ich mich nur, weshalb etliche Mediziner mir angeraten haben, Medizinz zu studieren.

Weiterhin führten diese an, dass ich für einen "Laien" über ein äußerst ausgeprägtes Wissen verfüge, sowohl Fachbegriffe, als auch Krankheitsbilder betreffend.

In den Bereichen Orthopädie/Unfallchirurgie ; Dermatologie ; Innere Medizin ; Allgemeinmedizin, bin ich sehr belesen, ohne hochmütig klingen/erscheinen zu wollen.

Ich habe den Bericht, auf der Seite "Dienstzeitende" gelesen und habe mir den Bericht noch einmal intensivst zu Gemüte geführt.

Der besagte Feldwebel, hat die Möglichkeiten des BFD genutzt, um ein Studium zu beginnen.

Sorry, das ich dich so angepflaumt habe, hatte an dem Tag, einfach nur schlechte Laune.

Bin einfach nur genervt, weil egal, wo icg mich für eine Ausbildungsstelle bewerbe, werde ich aufgrund der noch ausstehenden Hüft-Op abgelehnt, mit der Begründung, dass ich erst einmal die zweite Op durchführen lassen solle.

Diagnose müsste dir eigentlich etwas sagen:

Verminderte Antetorsion bds.

FAI - Femoroacetabulares Impingement bds.

Intertrochantäre Rotationsosteotomie;

Knorpelsituation sehr gut; Gelenksituation ebenfalls gut; CCD-Winkel, im normalen physiologischen Bereich; Flextion/Extension frei ; Adduktion/Abduktion ebenfalls frei.

Nach der ersten Operation, rechte Hüfte, bin ich dort völlig schmerzfrei.

Ich möchte unbedingt zurück zum Bund, da ich bis zum Zeitpunkt, als das Disziplinarverfahren eingeleitet wurde, frei von jeglichem Verstoß, gegen die Dienstvorschrift war.

Ich strebe entweder eine Berufsausbildung, in einem technisch versierten Bereich, oder eben im medizinischen Bereich an, um somit auch meine Wiedereinstellungschancen zu steigern.

Der Oberstabsfeldwebel meiner alten Einheit sagte mir, dass es definitiv kein leichtes Unterfangen sein wird, ich jedoch, wie oben beschrieben meine Chancen steigern könnt Du als Mediziner der Bundeswehr bzw. ehemaliger Mediziner der Bundeswehr. Wie schätzt du meine Chancen auf Wiedereinstellung, aufgrund zweier Hüftgelenksoperationen ein.

Normalerweise wird ja eine Fehlerziffer nach Gesundheitsziffer 59 vergeben. 59 II, bei folgenlos ausgeheilten Gelenkerkankrankungen und nach Krankheit/Verletzung/Operation zurückgebliebene Gelenkveränderung/Gelenkgeräuschen, mit allenfalls unwesentlichen Funktionseinschränkungen - 59 III . Das Ganze wird ja durch die ZDV 46/1 geregelt ; Anlage 3.2 ausschließlich zur Anwendung, bei Zeit-und Berufssoldaten.

Mit welchem Dienstgrad, bist du denn aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ? Wo warst du stationiert ?

LG Soldat1991

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Wenn es dir nur um die Kohle geht, nicht. Da gibts sicher Jobs, wo man mehr bekommt für den gleichen Aufwand. Nunja die müsstest du ja dann auch erstmal bekommen^^

Wenn du es aber gerne willst, weil es dich interessiert, dann schon.

Ja natürlich so etwas lohnt sich immer,es ist doch immer eine tolle Belohnung die Dankbarkeit von Menschen zu spüren (:

Wenn du es wirklich willst! Ist kein zuckerschlecken aber wenn du es hast natürlich lohnt es sich geld gibts gut :)

Nö. Ärzte verdienen nur als Einsteiger schon ca. viermal soviel wie ein ungelernter Leiharbeiter. Lohnt sich also überhaupt nicht. Geh mal lieber zu Randstad & Co, dass sie Dich ans Fliessband schicken.

Nein Mann ist doch schon bald ende 2012 "rofl" kommt drauf an ob dir auch Spaß machen wird und du überhaupt so viel Stress auf dich nehmen willst..

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