Lohnt sich die Ausgabe für eine Tageslichtlampe?

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Ich habe mir letztes Jahr eine Tageslichtlampe gekauft und ich werde diese auf jeden Fall in einigen Wochen wieder aufstellen. Ich benütze sie im Winter beim Frühstück zum Lesen. Die Ausgabe habe ich nicht bereut, es ist tatsächlich eine Wirkung zu bemerken. In unseren Breiten bekommt man einfach zu wenig Tageslicht, wenn du morgens richtiges Tageslicht bekommst, wirst du wacher und viel kraftvoller in den Tag gehen. Der Schlaf in der Nacht wird tiefer. Um zu entscheiden ob du genügend Helligkeit mit LEDs bekommst, musst du wissen wie viel LUX deine LEDs abgeben. Bei der Lichttherapie werden spezielle Lampen eingesetzt, die Licht in einer Stärke von 2.500 bis 10.000 Lux abgeben. Für eine morgendliche Lichtdusche 15-30 Minuten ist eine Tageslichtlampe mit 10.000 nötig. Ich persönlich bin von meiner Philipslampe begeistert und würde die Ausgabe wieder in Kauf nehmen. Im Sommer darf meine Lampe in den Winterschlaf gehen ;-)

Wenn es um den Effekt geht, auch im Winter die "Dosis Sonne" taeglich zu bekommen, dann kannst Du auch hier und da ins Solarium gehen... Ob eine LED Lampe das auch kann, weiss ich nicht. Ich fahre gut damit, im Winter einmal monatlich eine Portion kuenstliche Sonne zu "ordern". ^^

Die Tageslichtlampen sind zwar momentan recht teuer für den einen oder anderen aber ich finde die Investition lohnt sich ganz klar. Ich kenne einen Kollegen der eine von Philips für rund 200€ gekauft hat aber ich muss sagen sie macht schönes Licht und sie sieht schick aus. Er hatte sich damals auf http://www.lamparea.org/tageslichtlampe/ informiert und sich dann für die Lampe entschieden. Bei den Tageslichtlampen geht es ja primär um das Licht und die von Philips hat bei den meisten Testberichten die besten Ergebnisse erzielt.

diese lampen sind der burner..helfen sehr gut gegen winterdepression weil durch die uv strahlen die bildung von vitamin d erfolgt..very important :P wenn du aber sagst dann kann ich auch ins solarium gehen, dann würd ich dir davon abraten. das hat zwar den selben effekt wie die tageslichtlampe, jedoch gelangen die uv strahlen der sonnenbank tiefer in die haut und fördert somit das hautkrebsrisiko.

Normale Tageslichtlampen sowie "Lichtduschen" geben kaum UV-Strahlung ab, und wenn, dann vor allem UV-A (Spektallinie bei 365 nm, vgl. Schwarzlicht, Geldscheinprüfer usw.). Für Vitamin D braucht es aber UV-B um 310 Nanometer, und die bekommt man außer im Solarium nur von der Sonne in ausreichender Menge. Tageslichtlampen beruhen auf der Unterdrückung der Melatonin-Produktion (Melatonin="Schlafhormon"), was tagsüber erwünscht ist.

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Es lohnt sich nur, wenn sie eine Beleuchtungsstärke von mindestens 10.000 Lux schafft.

Ansonsten ergibt sich ungemütliches und fahles Licht,
und es besteht keine Auswirkung gegen die sogenannte Winterdepression.

10000 Lux ist schon eine ganze Menge, und wird auch bei Tageslicht-Therapielampen nur nahe der Lampe erreicht. Für den Alltag ist das nicht in jedem Fall notwendig. Ich selber habe schon positive Erfahrungen mit einem Wechsel der Lichtfarbe gemacht. Ich benutze zuhause fast nur noch LED-Lampen mit Farbtemperaturen über 4000 Kelvin (sehr schwer zu bekommen, weil es fast nur noch dieses 2700-K-Zeugs zu kaufen gibt!), weil mir das warum auch immer als "warm" bezeichnete 2700-K-Licht zu melancholisch und ungemütlich (Trauerfeier-Atmosphäre) wirkt. Gerade an trüben Tagen hat schon der erhöhte Blauanteil eine spürbare stimmungsaufhellende Wirkung. Optimal ist neutralweiße Beleuchtung (4000-5000 K) für den Alltag und leicht bläuliche (>6000 K) z.B. in der Schreibtischleuchte.

Bei echter Winterdepression sollten es aber schon >3000 Lux für ca. 20-30 min am Morgen/Mittag sein. Dafür habe ich eine eigene "Lichtdusche" mit Tageslichtröhren, und unternehme regelmäßg Spaziergänge/-radfahrten.

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