Lohnt sich der Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung und für welche Zielgruppe ist sie gedacht?

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4 Antworten

Eine Dread-Disease-Versicherung hat Vor- und Nachteile, über die ein Versicherungsmakler auf Anfrage sicher Auskunft erteilen kann. Auf http://www.dread-disease.net/kosten-nutzen-analyse.html finden sich einige Punkte dazu. Wie berlinfinanz24 jedoch schon geschrieben hat, würde ich hier auf jeden Fall einen unabhängigen Makler konsultieren.

Die Aussage von Smash ist natürlich blödsinnig und widerspricht sämtlichen Verbraucherzentralen, Fachleuten, Fachmagazinen, der deutschen Rentenversicherung usw. usw.

Im Prinzip geht es darum das du bestimmte Ereignisse absicherst. Die gesetzliche Regelungen sind hier bei weitem nicht ausreichend. Mittlerweile weist die Rentenversicherung hier jährlich in ihrer Renteninformation darauf hin.

Ideal wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings kann sich die nicht jeder leisten ! Gerade bei Berufsgruppen die ein hohes Risiko tragen. Für diese ist dann diese DreadDisease Absicherung eine willkommene Alternative. Nicht so umfangreich wie eine BU aber mit klaren Definitionen.

Berufsunfähig werden übrigens je nach Berufsgruppe zwischen 20 und 50% der Arbeitnehmer. Damit ist man lange nicht nach Gesetz erwerbsunfähig. Und selbst wenn erwirbt kaum jemand einen höhere Erwerbsunfähigkeitsrente als 500-600 Euro. Bei einem Risiko von 1:4 bis 1:2 einmal in die Situation zu kommen und unter der Berücksichtigung das Kinder nur nicht mit in die "Haftung" gezogen werden wenn man zu 100% erwerbsunfähig ist und nach 2 Jahren einen Antrag auf Grundsicherung gestellt und durchbekommen hat kann jeder die Aussage von Smash einschätzen.

Zumal ich mich frage warum er dafür ne Lebensversicherung benötigt wo doch mit 65 noch über 90% der Menschen leben. Also ein deutlich geringeres Risiko.

Merkwürdige Ansicht :-)

Du hast grundsätlich sehr Recht! Allerdings hast du vermutlich die schwere Krankheitenvorsorge mit der sogenannten Grundfähigkeitsversicherung verwechselt.

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Eine Dread-Desease Versicherung auch Schwere Krankheiten Versicherung genannt, zahlt einen Einmalbetrag wie eine Risikolebensversicherung. aber nicht erst bei Tod der versicherten Person sondern dann, wenn der Erkrankte die Krankheit 14 Tage überlebt.

Beispiel: Familienvater 2 Kinder, Hypothek für Haus 300.000 ?. Keine Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung über 300.000 ? vorhanden. Plötzlich Erkrankung des Herzmuskels. Arbeiten nicht mehr möglich.

Zuerst gibt es Lohnfortzahlung 6 Wochen, dann zahlt die Krankenversicherung Krankengeld irgendwann ist auch das vorbei und dann gibt es die staatliche Erwerbsminderungsrente=19 % des letzten Bruttolohnes.

Dann heißt es ausziehen aus dem Haus. Denn Zins und Tilgung können nicht mehr bezahlt werden. Die Risikolebensversicherung hilft auch nicht, denn der Erkrankte ist nicht Tod. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nur monatliche Beiträge und wird unter Umständen nicht ausreichend sein.

http://www.meine-finanzseite.de/Risikoabsicherung.asp

Lieber Herr Niklaus, Ihre Antwort ist wie immer fachlich fundiert. Als konstruktive Kritik möchte ich bitten, doch wenigstens einmal Korrektur-zu-lesen... denn leider sind aus Eurozeichen € Fragezeichen ? geworden und dadurch wurde der Text schwerer verständlich. Außerdem hatten Sie oben die BU im Beispiel als nicht existent erklärt; unten aber von Monatsrente geschrieben. Letztlich hatten Sie -Beiträge- und -Leistungen- verwechselt. Vielen Dank.

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@migrowe

Danke für den Hinweis. Das mit dem Fragezeichen kam, weil ich einen Textbaustein genommen habe. Bei der BU wollte ich Beträge statt Beiträge schreiben.

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