Lohnt sich arbeiten Gibt es eine Verpflichtung zu arbeiten?

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10 Antworten

Eine schwierige Frage.

Einerseits lohnt es sich in der Hinsicht das man sich sein Geld verdient hat.
Zum Anderen das man, je nach Job, mehr verdient als wenn man als Harz4 oder Sozialhilfeempfänger Zuhause sitzt.

Was dein Beispiel mit den Kindern angeht. Genau deshalb gibt es Halbtagsjobs.

Wenn der Lohn angemessener wäre würde es sich noch mehr lohnen, andererseits würde dann auch alles teurer werden.
Wobei es das jetzt schon ständig wird.

Eine Freundin von mir ist Harz4 Empfänger. Sie findet das Geld zu wenig, gerade wenn man noch Kinder hat.
Ja sicher es gibt auch Einige die sagen das es genug ist.
Ich persöhnlich stimme ihr zu. Kinder kosten ein Haufen Geld, aber die Konsequenz keine mehr zu bekommen ist auch nicht sonderlich schön.
In ihrer Wohnung ist vieles kaputt, was ersetzt oder wenigstens repariert werden muß. Zum Teil von einem Fachmann.
Das kann sie sich nicht leisten.

Dennoch will sie bald möglichst wieder arbeiten. Nicht etwa um mehr Geld zu haben bzw nicht vorrangig sondern um ein Vorbild für ihr Kind zu sein.

Vieles läuft hier falsch. Theoretisch müßte man das Geld überall erhöhen. Nicht nur bei den Arbeiten, sondern auch bei Jenen die Rente, Arbeitslosengeld und Sozialhilfe bekommen.

Was denkst du was mit Praktikanten oder 1Euro Jobern gemacht wird? 1 Euro Jober sind billige Arbeitskräfte.
Praktikanten ebenso.

Bsp. Als ich aufgrund meiner Ausbildung ein Praktium machte, mußte ich um 6 Uhr morgens dort sein. Um kurz nach 7 ging die Arbeit aber eigentlich erst los. Dann durfte ich die ganzen Zeit pausenlos arbeiten. Mittagspause war mir 15 Minuten vergönnt. Und wehe ich machte etwas falsch (was Praktikanten durchaus mal tun, dafür lernen sie ja schließlich noch)

Anderes Beispiel. Ich mußte auch schon erfahren wie es ist 1 Euro Jobber zu sein.

Morgens 6 mußte ich da sein, dann ging es los in alte Häuser die wir überprüfen sollten ob sie Denkmal geschützt werden müßen (ohne das wir die geringste Ahnung davon haben) Das ging bis 16 Uhr mit einer halben Stunde Mittagspause.
Wohlgemerkt es war im November, es war arschkalt, gab keine Möglichkeit sich aufzuwärmen. Und wenn wir mal aus Klo mußten, mußten wir um Erlaubnis bitten und in den nächsten busch gehen. (außer es gab ein Gasthaus in der Nähe wo wir gegen Bezahlung aufs Klo durften)

Ein Bekannter von mir mußte als 1 Euro Job nähen, an richtig alten Schreibmaschinen die teilweise sogar so alt waren das sie noch ohne Strom funktionierten. Und bei 20 alter Schreibmaschienen in einem Raum die alle nicht gerade leise sind, kannst du dir vorstellen was für ein Lärm es ist.

Ich habe ihn da mal besucht. Es war so laut das man sich nicht mal mit seinem Nachbarn unterhalten konnte. Ohrenschutz gabs naürlich keinen und waren auch nicht erlaubt. Sonst würde man ja nicht verstehen was die "Vorgesetzte" sagt. (die saß übrigends am Tisch und lackierte sich munter die Nägel als ich da war. (und es war keine Pause)

Bei sowas bekommt man natürlich total Lust darauf zu arbeiten ...nicht?

Kurz gesagt. Rein theoretisch betrachtet lohnt es sich nicht. Praktisch würde aber das ganze System zusammen brechen wenn Niemand mehr arbeiten gehen würde.

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 05:24

Hi ich denke was Du schildert betrifft sehr viele Menschen und grade bei den total sinnfreien Tätigkeiten erschließt sich mir der... äh ja..."Sinn".. nicht

Das mit dem Geld ist ja real betrachtet so, dass einfach nichts übrig bleibt und das liegt nicht, an einem ausschweifendem Lebensstil sondern, das sie zu wenig bekommt. 

Ich finde es etwas schade, dass HartzIV betroffene immer gleich mit Nichtstun und Sitzen in Verbindung gebracht werden..das muss doch gar nicht der Fall sein. Und in diesem Sinne finde ich, die Einstellung Deiner Freundin ist nicht recht zu Ende gedacht. 

Ich meine ist es denn überhaupt erstrebenswert seinen Kindern zu vermitteln, einer Arbeit nachzugehen, obwohl es einem dadurch schlechter geht. Ist es Sinnvoll, seinen Kindern zu vermitteln, sich gesellschaftlichem Druck zu beugen und sich so seiner Lebenszeit berauben zu lassen? Aus welchem Grund sollte man sowas tun?

Wenn man seine Lebenszeit nicht, mit Arbeiten im Job verbringt hat man ja Zeit sich um die wichtigen Dinge zu kümmern. Zeit zB. um sich mit Politik zu beschäftigen oder der Kindererziehung. 

Ich denke mal sie geht davon aus, dass sich die Arbeit für ihre Kinder lohnen wird aber für wie viele Menschen ist das denn überhaupt möglich? Kann ja gut sein, dass mein Kind zu denen gehört die von ihrer Arbeit überhaupt nicht profitieren können wie zB. meine Bekannte..

Ich verstehe wie man zu einer solchen Einstellung kommt aber, wenn ich weiter nachdenke ist es doch ziemlich absurd.

Vieleicht kannst Du, Deine Freundin mal fragen wie sie das sieht.

Und vielen Dank für deine Antwort:)

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Das ist zurecht eine Kritik, doch ohne geht es nicht. Unser gesamtes System lebt davon. 
In den letzten Jahrzehnten hat es viele negative und auch positive Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gegeben. Das heutige Hauptproblem sind Millionen von Jobs, die unterbezahlt sind. 
Diese Menschen bilden auch den Nährboden für Parteien wie der AFD. Diese Leute sind dermaßen unzufrieden, dass sie für mehr Wohlstand die Demokratie an die Wand fahren würden.

Das ist aber nicht nur bei uns so, es ist ein globales Problem. Im nationalen Alleingang, kann man das nicht lösen. 

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 04:05

Danke für Deine Antwort! Ich beziehe mich mit Absicht auf unsere Situation hier in Deutschland. Ich denke auch das sich das global eher nicht lösen lässt. Würdest Du denn sagen das meine Bekannte oder, analog etliche Andere einen hohen (auf D bezogen) Wohlstandsgrad besitzt? 

Es geht mir nicht nur um das Geld obwohl, das natürlich ein Faktor ist. Wenn ich aber sehe wie, groß der Schaden ist, der durch einen Job angerichtet wird Frag ich mich wie das gehen soll und ob das Argument es ginge nicht anders überhaupt greift.

lg

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Kommentar von BTyker99
18.07.2016, 23:41

Ich sehe das mit der AfD genau andersherum: Ich wäre bereit auf Wohlstand zu verzichten, um Demokratie umzusetzen. Also konkret würde ich die Arbeit niederlegen, um die Steuereinnahmen zu verringern und das System zu Fall zu bringen, da ich die Entscheidungen der Regierung nicht unterstützen möchte, z.B. in der Einwanderungs-Frage. Das nennt man Abstimmung mit den Füßen.

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Die Arbeit lohnt sich für mich persönlich nur, wenn mich keiner da drin grundlos mobbt, weil er unzufrieden mit sich selber ist. 

Ehrlich, habe die Erfahrung schon gemacht und solche Sachen meide ich wie die Pest. Leider sehe ich in manch anderen Bereichen, z. B. in einer bestimmten Bäckerei, auch solche Menschen die ständig nur lästern und unzufrieden sind mit sich selbst.

Ich kann unter solchen Bedingungen nicht arbeiten, wenn man mich schon in der 1. Sekunde an ignoriert und mich so behandelt, als wäre ich nicht am Leben. 

Leider habe ich aufgrund eines Unfalls und einer OP zurzeit keinen Job und ich weiß, dass ein Wiedereinstieg im Berufsleben nach längerer Krankheit oft erschwert wird, wenn man körperlich nicht mehr das bringen kann, was man bringen konnte. 

Einerseits will ich endlich wieder arbeiten, weil ich in der Arbeit praktisch auch mehr sehe, als nur eine Zeitverschwendung. Es erfüllt mich auch, wenn ich einen einfachen Job habe, weil einfach die Abwechslung da ist und ich sonst nicht wüsste, was ich 24 Stunden jeden Tag machen soll. Es würde mich frustrieren, wenn es nichts gebe. Ich merke es schon, wie depressiv und krank mich das Leben macht und wie langweilig alles ist. 

Andererseits ist da auch die Angst vor Ignoranz, Ablehnung, Isolierung, grundlosen Mobbing, was in mir solche Ängste hervorruft, dass ich sogar gar nicht weiß, wo ich mich jetzt, also wenn ich wieder arbeiten darf, bewerben soll. Ich habe wirklich sehr große Angst und auch Angst, dass mein operiertes Knie nichts aushält. 

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 04:19

Ja verstehe zu gut was Du schreibst..

Aber mal ehrlich was ist an einem Job den besser, als zB. das Angagement für eine bestimmte Sache, die Sache würdest Du dann ja auch frei wählen können und so zB. Mobbing oder einseitigkeit bei der Arbeit aus dem weg gehen. Wenn sie auch noch für Andere nützlich ist um so besser.

Ein Freund macht sich seit Jahren in der Jugendarbeit stark und er sagt selber, dass er, im Gegensatz zu seiner Arbeitsstelle..dort Erfolg erfährt und Anerkennung für seine Arbeit bekommt. Er ist Jungeselle und hat nach der Arbeit die Zeit dazu.

lg

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Wer würde die Steuern erwirtschaften, von denen die meisten Sozialleistungen bezahlt würden, wenn die Menschen nicht arbeiten würden?

Warum soll man für Nichtarbeiten bezahlt werden? Stell dir mal vor, in Deutschland hören sofort alle auf zu arbeiten...

Dann geht überhaupt nichts mehr. Keiner bekommt mehr Geld und keiner kann sich mehr Lebensmittel usw. kaufen. Und dann??

Keine Schulen mehr, kein Verkauf, keine Produktion mehr. Nur noch hungrige Menschen. 

Ist es nicht doch vertretbar, dass Menschen arbeiten??

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 06:43

Werden denn überhaupt Überschüsse erwirtschaftet? Ich meine, bei 45 Jahren, die meine Bekannte zu arbeiten hat.. kommen nur rund 270000 Euro abgaben an den Staat zusammen und ich hab meine Zweifel, dass damit die Kosten, die entstehen, auch nur anährend bezahlt werden können. Renten- Pflege- Krankenkasse, Umweltschäden,Arbeitslosigkeit und noch sehr viel mehr..

Damit Dir als Mensch eine Wahl bleibt zB. und damit ein selbstbestimmtes Leben möglich ist. Ohne Arbeit geht es natürlich nicht aber, für den Menschen und, auch für die Gesellschaft wäre es doch gut, wenn es sich lohnt..oder? 

Warum lohnt es sich zu produzieren um die Produktion aufrecht zu erhalten und wer profitiert davon? ZB. wären wirklich viele Autos völlig überflüssig müssten nicht millionen von Arbeitnehmern Täglich pendeln..weniger Straßen und bessere Luft...fände ich nicht schlecht

Ich hätte dazuschreiben sollen, das ich mich auf Deutschland beziehe wenn ich frage ob es sich lohnt und ob es vertretbar ist wenn man große Teile unserer Gesellschaft... für nix und wieder nix... nur, "der Arbeit wegen" zur Arbeit anhält die das Leben verschlingt und einem selbst und der Gesellschaft schadet?

Also ist es vertretbar? 

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Ich denke Lohne tut es sich nicht, aber den ganzen Tag nix zu tun lohnt sich noch weniger, Für den Staat lohnt es sich auf jeden fall denn er braucht ja die Steuern.

Ein Zwang zur Arbeit besteht zwar nicht, aber wenn du z.B Harz 4 beziehen willst, musst du dem Amt nachweisen das du bemühst eine Arbeit aufzunehmen.

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 04:09

Danke für die Antwort:) 

Sind das denn genug Steuern die der Staat einnimmt oder lässt sich damit nicht mal der Schaden ausgleichen? 

Wenn man nicht arbeitet bedeutet es ja nicht nix tun! 

Die Eltern zu Pflegen sich um Seine Kinder kümmern und zeit mit Freunden und Familie verbringen wäre doch sehr sinnvoll und ein echter zuwachs an Lebensqualität für alle beteiligten?! Oder verstehe ich was nicht..

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Ist es denn überhaupt vertretbar darauf zu bestehen, dass jemand arbeitet?

Nein niemals und wird es nie. 

Arbeiten ist meiner Meinung nach ein System und ein System soll bzw. hat immer ein bestimmtes Endergebnis.

Das geht sehr weit und viele belächeln das nur doch wenn du einfach nur arbeiten gehst führst du meiner Meinung nach ein Leben ohne zu Leben. 

Ich möchte dir auch nichts in den Kopf setzen denn eins bleibt immer gleich ohne Geld hast du auch kein Leben, finde deinen Weg. Aber mit den Gedanken bist du schon gut dabei. 

Was glaubst du wie viele Menschen nur dumm zuhause hocken und sich nie fragen: "was mache ich hier eigentlich?" Da kommt dann das Fernsehn ins Spiel.

Ja ich bin schon so ein kleiner Verschwörungs Theoretiker :D Aber die Fakten liegen auf der Hand man muss nur mal danach suchen.

PS: Schön das es diese Menschen noch gibt. Danke.

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Meine ganz persönliche Meinung ist, dass es sich für die meisten Menschen tatsächlich nicht lohnt:

Häufig wird argumentiert, dass man nur noch so-und-so viele Jahre arbeiten muss, und dann in der Rentenzeit alles nachholt, was man im Leben verpasst hat. In letzter Zeit sind in meinem Umfeld mehrere z.T. junge Personen relativ spontan gestorben (Krebs, Unfall, ect), daher finde ich diese Argumentation nicht besonders sinnvoll. Selbst wenn man es bis zur Rente schafft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man das Leben dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr genießen kann.

In Fall von schlecht bezahlter Arbeit in deinem beschriebenen Fall, wäre es für den betroffenen Menschen sicherlich sinnvoller, von Alg2 zu leben und dafür mehr Erfolge im privaten Leben zu haben, z.B. in dem man den Kindern beim aufwachsen zusieht. Es ist auch klar, dass unser Arbeitssystem nicht mehr lange aufrecht erhalten werden kann, da durch Automatisierung extrem viele Jobs wegfallen werden (google: "Automatisch arbeitslos Telepolis"), daher finde ich diese Art von Erwerbsarbeit fast als altmodisch ;-)

Ich selbst habe auch eher negative Erfahrungen gemacht: Mit meinem recht guten Diplom-Abschluss habe ich erst nach einem 3/4 einen Job gefunden, der sich wie ein Praktikanten-Job anfühlte, nur mit Mindestlohn bezahlt wurde und ziehmlich weit von meiner Heimat entfernt war. Da ich sonst nichts gefunden hatte, dachte ich, ich könnte ihn so als Sprungbrett für einen besseren Job verwenden, und zumindest Berufserfahrung sammeln. Aber länger als 2 Monate habe ich es da nicht ausgehalten, da ich dabei sicherlich krank geworden wäre, und somit nur "Lehrgeld" bezahlt.

Mitlerweile habe ich mich selbstständig gemacht, aber zumindest in der aktuellen Phase geht der größte Teil meines Verdienstes für die Krankenkasse drauf... wenn ich keine Rücklagen hätte, wäre das also nicht möglich. Immerhin fühle ich mich dabei besser.

Bedenken solltest du aber auch, dass Arbeit heutzutage noch wichtig ist, für den gesellschaftlichen Standpunkt. Wenn man (zumindest als Mann) eine Familie gründen möchte, oder sich überhaupt eine Beziehung wünscht, ist es als "Arbeitssuchender" meiner Meinung nach schwieriger, eine Frau zu finden.

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 17:43

Finde es klasse, dass Du das so siehst bzw. erkennst und dich damit auch wohler fühlst. Viel Erfolg mit Deiner Selbstständigkeit;)

lg

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Den Grundstein für einen interessanten und abwechslungsreichen Job mit gutem Gehalt legt man bereits in der Jugend.

Offenbar kennst Du nur Menschen mit schlechter Qualifikation die zu miesen Jobs führt.

Orientiere Dich einfach mal an den erfolgreichen Menschen.

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 06:53

Das Problem was ich dabei sehe ist das es schlicht nicht möglich ist, allen Menschen eine Arbeit zu bieten, die interessant und abwechslungsreich ist. Selbst wenn man selbst nicht direkt betroffen ist, weil einem ein guter Grundstein gesetzt wurde! Bleiben doch millionen von Menschen in einer ziemlich üblen Lage. Und sich da einfach herauszunehmen finde ich im Grundsatz schon falsch.

Es geht nicht um die, die ich kenne.. sondern um die Situation von millionen deutschen.

lg

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Kommentar von NewKemroy
18.07.2016, 11:15

Das hieße ja, nur Menschen, die seit ihrer Jugend "always on top" sind und über eine erfolgreiche und ununterbrochene Bildungs- und Erwerbsbiographie verfügen haben Anrecht auf GUTE ARBEIT.

Das ist aber eine ziemlich menschenverachtende Sichtweise, finde ich.

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Nein. Es lohnt sich nicht zu arbeiten. Allerdings, wie schon von anderen gesagt, - es geht nicht anders.

Es geht nicht anders, innerhalb des derzeitigen Systems. Doch macht sich jemand Gedanken über ein besseres?

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 11:23

hi danke für die Antwort.

Wieso geht es anders eigentlich nicht? Das hat mir noch Keiner richtig erklären können (heul heul). Vor allem verstehe chnicht wieso es nicht anders gehen soll, wo doch viele der Meinung sind, dass es sich nicht lohnt.

Wenn sich die Arbeit nicht lohnt weil allein die Folgen wie Umweltverschmutzung, Krankheit und das Risiko von Arbeitslosigkeit den Nutzen bei weitem übersteigen..muss man sich doch fragen, was uns antreibt so etwas zu verlangen. 

Und das ist noch längst nicht alles..die freiwerdende Arbeitskraft könnte der Gesellschaft in vielen Bereichen von großem Nutzen sein. Im Bereich der Pflege und Erziehung zB. steckt doch unfassbares Einsparpotenzial..zudem finde ich es eh bedenklich, wenn unsere Kinder, vom Kleinkindalter an, durch den Staat erzogen werden und das wir unsere eigenen Eltern in Pflegeheime stecken, weil wir keine Zeit haben und das Leben mit arbeiten verbringen müssen, damit wir uns Pflegeheime und Tagesmütter leisten können...ich verstehe es nicht tut mir leid..

Ich denke mittlerweile, es ist eine Frage der Einstellung und den Menschen sind die Menschen scheichegal. 

lg

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Wir sind die Sklaven des 20 Jahrhunderts...ob ich es überhaupt bis zur Rente schaffe?? Und Dan das Geld für meine Krankheiten oder ähnliches brauche?!An statt man Dan Ruhe hätte geht alles für die Medizin und  Krankenhausaufenthalte drauf. Und dazu kommt der Monatliche Hungerlohn für den man fast täglich aktiv sein muss.  

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Kommentar von auaauamehr
18.07.2016, 04:35

Sehe ich auch so..und Rente soll sie ja privat vorsorgen..

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