Lohnt es sich Wohnung über AirBnB zu vermieten?

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5 Antworten

Natürlich kann sich das lohnen. Aber Du musst schon bei der Objektauswahl sehr darauf achten, dass die spätere Vermietung auch möglichst oft und zu einem guten Preis möglich ist.

Die Anschaffung einer entsprechenden Immobilie im Ausland, bzw. weit weg vom eigenen Wohnort scheidet aus, da allein die Kosten, um nur gelegentlich nach dem rechten zu sehen, den Ertrag sehr schnell aufzehren würden.

Besser geeignet sind Wohnungen in Ballungsgebieten, die nicht nur touristisch interessant sind, sondern auch für Geschäftsreisende, Konzert-/Messebesucher etc.

Achte bei der Auswahl des Objekts auf ein gutes Umfeld, möglichst gute Anbindung im ÖPNV und darauf, dass in der betreffenden Stadt kein Zweckentfremdungsverbot gilt.

Wenn Du ein passendes Objekt gefunden hast, musst Du rechnen:

1. Wieviel musst Du pro Monat oder pro Jahr einnehmen, um die Finanzierungskosten zu erzielen, das Hausgeld oder die sonstigen Nebenkosten, wie z. B. Grundsteuer und natürlich auch, um einen ordentlichen Gewinn zu erzielen, der auch nach Steuern im Lauf der Zeit die Refinanzierung ermöglicht (ca. 15 bis 20 Jahre) und natürlich auch Rücklagen für größere Renovierungen und für den Austausch des Mobiliars nach Verschleiß abdeckt.

2. Möblierung: AirBnB-Wohnungen müssen natürlich ordentlich eingerichtet sein. Das kann man zum großen Teil auch mit günstigen gebrauchten Gegenständen.

3. Wer sorgt sich um Reinigung und die jeweils erforderlichen Übergaben? Kannst Du das selbst machen oder musst Du jemand dafür bezahlen?

4. Man muss schon gut dabei bleiben und sich ordentlich Zeit nehmen. Dabei geht natürlich Freizeit drauf.

Man muss gut rechnen, das passende Objekt finden und braucht zudem auch noch etwas Glück, damit man rein durch AirBnB-Vermietung auch gutes Geld einnehmen kann.

Danke für die Auszeichnung.

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Ich würde keine Wohnung vermieten, wenn ich nicht in der unmittelbaren Umgebung wohnen würde.

Müsste man darauf Steuern zahlen?

 

Ich kenne das spanische Steuersystem zwar nicht, allerdings dürfte das sehr wahrscheinlich sein.

Gibt es sonst noch irgendwelche “Hindernisse“ die den Weg erschweren würden?

 

Ja, die Finanzierung. Eine deutsches Kreditinstitut wird Dir kaum eine Immobilie im Ausland finanzieren. Die Bank hat in einem fremden Land gar keine (oder kaum) Sicherheiten, bzw. Vollstreckungsmöglichkeiten.

Ein spanisches Kreditinstitut wird sich auch schwer tun, wenn der Schuldner im Ausland lebt. Wenn finanziert wird, dann zu einem hohen Zinssatz.

Die beste Möglichkeit wäre, wenn Du in Deutschland bereits eine Immobile besitzt und diese als Sicherheit für eine Bank hergibst.

 

Lieber Tobi,

ob es sich lohnen würde, hängt von vielen Faktoren ab. Wie teuer ist die Wohnung? Für welchen Preis kannst du sie untervermieten? Wie hoch sind die Fixkosten (z.B. Reinigung, Instandhaltung etc.)? Du musst durchrechnen, wie schnell du den eigentlichen Kaufpreis für die Wohnung wieder refinanziert hast, d.h. ab wann die Wohnung tatsächlich Gewinne abwirft.

In einigen Ländern, Bundesländern und Städten gibt es darüber hinaus mittlerweile Gesetze, die das Vermieten von Wohnraum rein zu touristischen Zwecken verbieten. Das bedeutet, dass ich meine Wohnung, in der ich lebe, zwar ab und an für ein Wochenende untervermieten darf. Ich darf jedoch keine Wohnung allein zu diesem Zweck auf dem Markt anbieten.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Alles Gute!

Ihr Hinderneis ist zunächst einmal die Daratellungn des Kaufpreises für eine zu vermietende Wohnunauf den kanaren oder in einer größeen Stadt.

AirBnB ist zudem nicht unumstritten!

Vielleicht machen Sie sich mit den beiden sehr einfachen Punkten u d deren Betrachtung vertraut, bevor Sie sich ins Immobilienabenteuer stürzen.

Vermieten will gelernt  - geeignete Vermietungsobjekte zu besitzen, dagegen gekonnt sein.

Vielleicht bringen Sie zunächst einmal die Berufsschule hinter sich, bevor Sie das ganz große Geschäft starten!?!


Eine Wohnung extra dafür zu kaufen lohnt sich eher nicht. Du musst Dich ja auch regelmäßig un die Gäste, Reinigung, Instandhaltung kümmern. 

Zudem steht das rechtlich auf wackeligen Füßen, je nach Objekt und Rechtslage kann es passieren, dass diese Form der Vermietung untersagt ist/wird. 

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