Lohnt es sich wegen 7000€ privat insolvenz anzumelden?

8 Antworten

Schließe mich "Mietnormade" an. In erster Linie ist es eine Frage des Einkommens. Bei regelmäßigem Einkommen ist es sicherlich möglich, eine Rückzahlungsvereinbarung zu treffen und die dürfte vor den 7 Jahren (Insolvenz) zurückbezahlt sein. Im Zweifelsfalle Schuldnerberatung, aber die Wartezeiten dort...na ja, habe ein Jahr gewartet...

Verstehe nicht, warum die Caritas dich zu einem Anwalt geschickt hat. Die Caritas macht doch Schuldnerberatung und hilft den Leuten bei der Eröffnun bzw. beim aussergerichtlichen Einigungsversuch. Erst wenn dieser gescheitert ist, ist der Gang zum Insolvenzgericht fällig. Es kommt nun auf deine persönlichen Umstände drauf an, wenn du sowieso nix zurückzahlen kannst, ist eine PI ein ausweg. Aber leicht ist der nicht. Eine andere möglichkeit ist der außergerichtliche Einigungsversuch. Dem müssen die Gläubiger aber zustimmen. Las dich am besten nochmal von der Caritas oder einer anderen anerkannten Hilfsstelle, welche kostenfrei ist , beraten.

Privatinsolvenz lohnt sich wenn abzusehen ist das der Schuldner aus eigener Kraft die Schuldenreduktion nicht mehr bewältigt bekommt. 7000 Euro bei Harz IV oder 7 mrd. bei 70000 Euro /Monatseinkommen ist dabei völlig gleich. Wenn keine Schuldenreduktion möglich ist weil die Schuldzinsen den Schuldenberg erhöhen, aber die Ratenzahlungen nur noch den Anstieg verringern ist es Zeit für professionelle Hilfe.

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Diverse Schulden (geschätzt über 50.000€) - Privatinsolvenz?

Hallo liebe gutefrage.net Gemeinde,

ich wende mich nun verzweifelt an euch, weil ich nicht mehr weiter weiß.

Vorab: Es handelt sich beim folgenden Fall um die Situation meines Freundes. Er schämt sich sehr mit mir über seine finanzielle Situation zu sprechen. Er ist seit mehreren Jahren selbstständig, nahm sich niemanden zu Hilfe und geriet die letzten zwei Jahre immer weiter in die Miesen. Nun sind wir an einen Punkt angekommen, der nicht weiter tragbar ist - bedeutet für mich, er muss in die Privatinsolvenz. Er ist nun für zwei Tage beruflich im Ausland und ich habe die Möglichkeit gehabt, mir einen Überblick zu verschaffen.

Zu den Schulden: Grob überschlagen (es sind mittlerweile über 90 Schriftverkehre von Gläubigern seit über zwei Jahren) belaufen sich die Schulden mindestens auf 50.000€, wenn nicht noch mehr ... Diese stammen von Energieversorgern, der Stadt (Bußgelder und Steuern),Finanzamt, Banken (Kontoüberziehungen und Kredite), Onlineversandhäusern, Ärzten, Internet und Telefonanbieter, Versicherungen, Steuerberatern, Rechtsschutz und der Krankenkasse.

Diverse Mahn-und Vollstreckungsbescheide sind über die Monate auch schon eingeflogen. Mit den meisten Gläubigern wurden auch Ratenzahlungen abgeschlossen, die er aber bei der Menge an Gläubigern nicht alle bedienen kann. Zwei "Hauptschuldenberge" von jeweils ca. 20.000€ sind bei der Stadt und einer Bank (damals Gründungskredit). Der Rest setzt sich aus angehäuften Kleinbeträgen zusammen.

Nun zu meiner benötigten Hilfe: Es gibt derart viele Informationen (teilweise auch veraltet) im Internet zu finden, dass ich darüber keinen Überblick habe, ob die Privatinsolvenz möglich wäre. Eine Schuldnerberatung werde ich ihm aufzwingen, da dies unumgänglich und längst nötig ist. Ich vermute es sind um die 12-16 Gläubiger und der Schuldenzeitraum beläuft sich auf ca. drei Jahre. Die Selbstständigkeit muss nicht zwingend aufrechterhalten werden.

Kann mir jemand sagen, ob der Gang in die Privatinsolvenz möglich wäre?

Vorab vielen lieben Dank meinerseits für hilfreiche Antworten und die aufgebrachte Zeit, sich dem Problem anzunehmen. Sollten noch weitere, spezielle, Informationen gefordert sein, werde ich versuchen diese schnellstmöglich nachzureichen.

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Ein Bekannter von mir hat finanzielle Probleme und denkt über eine Privatinsolvenz nach. Kann er einfach so in das Verfahren hineinrutschen oder muss er rechtliche Rahmenbedinungen wegen der Gläubiger beachten?Gibt es noch Möglichkeiten, die Insolvenz zu umgehen?

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Mein Partner ist 2016 aus der Privatinsolvenz geflogen. Darf er einen erneuten Antrag auf Insolvenz stellen ?

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Hallo ! Ich habe eine frage. Ich bin mit 61.000€ in die miesen. Habe mir vor kurzem ein auto finanzieren lassen mit bürgschaft (bekannter). Die mtl. rate fürs auto ist kein problem für mich. Die andere rate von 601€ die zieht mich krass runter. Mein letzter ausweg ist die privatinsolvenz. Habe nur angst um mein auto da ich es brauche zwecks arbeit. Bei insolvenz anmeldung wird dad auto gepfändet und bekommt der arbeitgeber davon mit ?

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