Lohnt es sich von einer Spiegelreflexkamera auf eine Systemkamera umzusteigen?

5 Antworten

Kommt immer drauf an was du hast an Objektiven. Nur die Kamera ist eher unwichtig. Gehäuse kostet im Vergleich zu einer Ausstattung an Zubehör wenig. Wenn du noch keine Objektive hast könnte sich der Systemwechsel lohnen. Wenn du für tausende eur canon FD Linsen hast wirst du den Systemwechsel solange wie möglich hinauszögern.

Die Frage wird sein, ob Canon (und Nikon) überleben. Die haben ein Jahrzehnt verschlafen und auf die alten Kunden gesetzt die den Wechsel scheuen.

Inzwischen haben Sony und Pansonic/Olympus mit mft ausgereifte Systeme mit einem Riesenangebot an Zubehör .. auch gebraucht.

Ob canon mit den neuen, sicher technisch ebenbürtigen neuen Kameras überlebt, halte ich für noch nicht entschieden.

Darum .. wenn du gute FD Linsen hast .. bleib dabei bis Canon die DSLR Entwicklung ganz einstellt ..

Wenn nicht .. wechsel besser zu Sony oder Panasonic !

Woher ich das weiß:Hobby
Die Frage wird sein, ob Canon (und Nikon) überleben.

Du tust gerade so als würde Canon am Hungertuch nagen. Zur Info: Canon ist immer noch Weltmarktführer. Daher würde ich mal in den nächsten 10 Jahren nicht davon ausgehen, dass sie "nicht überleben", nur weil sie nicht als erste auf den Vollformat Spiegellos-Trend aufgesprungen sind (der vor ein paar Jahren noch kein Trend war).

Die haben ein Jahrzehnt verschlafen und auf die alten Kunden gesetzt die den Wechsel scheuen. 

Ein Jahrzehnt? Die Sony A7 erschien Ende 2013 und konnte zu dieser Zeit mit keiner DSLR mithalten, sondern wurde von allen ernsthaften Fotografen als nette Spielzeugkamera belächelt. Ein Jahr vorher startete Canon bereits die EOS M Reihe, von der einige Modelle heute die Bestseller sind und bei weitem Sonys A7III überflügeln.

Canon hat mit der EOS R mal kurz 2 Sony Generationen überholt und mit der aktuellen EOS M6 Mark II stellen sie dazu noch Sonys A6600 in Sachen Auflösung und Serienbildgeschwindigkeit mal kurz in den Schatten, während die Dynamik zum Level der A6500 aufgeholt hat.

Darüberhinaus wird Ende des Jahres noch das Flagschiff EOS R5 erscheinen, welches laut Specs so ziemlich alles von Sony alt aussehen lassen dürfte. 45 Megapixel, 12 Bilder/Sek mechanisch, 20 Bilder/Sek elektronisch, 8K RAW Video, 4K@120fps, IBIS. 

Klingt für mich nicht so wie jemand, der demnächst die Flinte ins Korn wirft...

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@Uneternal

Das hättest du früher wohl auch von Nokia, Kodak, Nixdorf, Yahoo etc geschrieben.

Ich hab auch keine Glaskugel, aber aus der Tatsache dass eine Firma heute Marktführer ist, schliesse ich nicht auf die Zukunft.

Hypermodelle mit Sensoren die nicht mal Profis wirklich brauchen gibts auch schon, da wurden die Marken Leica, Hasselblatt wiederbelebt. Auch da sind die beiden Grossen, Nikon und Canon nicht mehr Technologieführer.

Aber das Geld wird verdient mit den Volumenmodellen. Und das sind kaum Kameras für die gute Objektive ein paar tausend Euro kosten.

Dazu kommt dass der Markt für Kameras schrumpft. Kleine Kompakt und Bridgekameras verschwinden vom Markt .. verdrängt von den Handies die jeder immer dabei hat.

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Von der Bildqualität geben sie sich nicht viel. Also wenn du hauptsächlich Landschaften, Architektur oder Stillleben fotografierst, würde ich bei der 200D bleiben.

Die M50 hat allerdings ein paar Vorteile:
1) Der Fokus funktioniert genauer, da man kein Objektiv kalibrieren muss. Eine Spiegelreflex kann immer ein wenig danebenliegen mit dem Fokus, da ein zweiter Sensor den Fokusabstand "schätzt". Das kann je nach Objektiv mal mehr mal weniger genau sein. Eine Spiegellose fokussiert direkt auf dem Sensor und liegt daher, wenn sie einen genauen Fokuspunkt hat, 100% richtig.
2) Sie hat einen Augenautofokus, der Portraits ungemein erleichtert, da man nicht manuell aufs Auge zoomen muss. Darüberhinaus gehn alle wählbaren Fokuspunkte über fast den gesamten Bildschirm.
3) Man kann nicht nur die komplette EF-M Objektivpalette nutzen sondern per relativ günstigem Adapter (35€) auch alle EF und EF-S Objektive.
4) Die M50 kann zusätzlich einen Speedbooster benutzen (z.B. den relativ günstigen Viltrox EF-EOS M2), damit erhält man bei der Brennweite fast Vollformatäquivalent und auch fast so viel Bokeh wie das selbe Objektiv auf Vollformat. Ich sage immer die M50 mit Speedbooster ist ne Mini-EOS R. Nachteil ist der Speedbooster funktioniert nur mit EF Vollformatobjektiven - EF-S Objektive musst du umbauen, damit sie dran passen.

Woher ich das weiß:Beruf – Arbeite mit verschiedenen Canon Kameras seit ca. 15 Jahren.

Lohnen? Für den Fotogeräteverkäufer sicherlich.

Was klappt mit der 200d nicht? Warum nicht? Würde es mit einer M50 funktionieren?

Was vermisst du an der 200d, was die M50 hat UND du benötigst?

Sehr oft liegt es nicht an der Hardware sondern an mangelnden Kenntnissen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 1980 mit Spiegelreflex unterwegs, seit 2001 DSLR

Hallo

die 200D ist doch schon eine Systemkamera.

Die EOS M50 ist kleiner, leichter kompakter und das wars dann auch schon. 4K Video ist in der Praxis zu kastriert um sinnvoll genutzt werden zu können. Zwar hat die Kamera eine doppelt so hohe hohe Burstrate ist aber vom Autofocus noch langsamer als die 200D und noch weniger Sport/Wildlifetauglich

Die M50 Technik mit Dicic 8 kann man inzwischen als 250D kaufen

www.dkamera.de/news/canon-eos-m50-und-eos-200d-im-duell-teil-1

Welche Verbesserungen erhoffst du dir? Das Objektiv Angebot spricht schon mal dagegen.

Des Weiteren weiß man nicht, ob Canon seine beiden spiegellosen Objektivanschlüsse nicht eines Tages zusammenführt.

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