Lohnt es sich Rettungssanitäter zu werden?

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3 Antworten

Die höchste nicht-ärztliche Ausbildung im Rettungsdienst ist die des Notfallsanitäters. Sie dauert drei Jahre und benötigt meines Wissens nach einen Realschulabschluss als Voraussetzung. Im Moment ist das Rettungsdienstgesetz so gestrickt, dass du als Notfallsanitäter zwar viele auch invasive (also in den Körper und seine Funktionen eingreifende) Maßnahmen lernst, sie jedoch nicht zwingend anwenden darfst. Das ist unter anderem davon abhängig, wo du arbeitst, also in welchem Landkreis, denn von der Meinung des dortigen Ärztlichen Leiters (dem Boss des örtlichen Rettungsdienstes, wenn man so will) hängt vieles ab. Bundesweit einheitliche Regelungen fehlen leider noch. Wenn es so weiter geht mit dem Notarzt-Mangel könnte ich mir allerdings vorstellen, das schon bald mehr Maßnahmen für Notfallsanitäter freigegeben werden müssen, als bisher. Wichtig: Invasive Maßnahmen darfst du (om Gegensatz zum Arzt) als Notfallsanitäter immer erst dann anwenden, wenn alle nicht-invasiven Maßnahmen ausgeschöpft sind. Glaube also bitte nicht, dass Notfallsanitäter wild irgendwelche MEdikamente spritzen dürfen ... ;-)

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Du must eine Sanitätsausbildung machen. Aber es lohnt sich. Da kannst du im Krankenwagen mitfahren. Bloß nicht beim Notartzt. Und mit "nur Binde reichen" ist nichts, du darfst (und musst) fast alles machen, was ein Nortartzt macht, außer Medikamente verabreichen.


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Und wieso nicht Notfallsanitäter werden statt Rettungssanitäter? Ausbildung 3 Jahre und höchste nichtärztliche Tätigkeit im RD.

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Kommentar von Ratsch442
14.09.2016, 19:47

folgendes szenario: Patient hat starke schmerzen´.... Es ist zufälliger weise kein  Notarzt da. Ich könnte ihm etwas dagegen geben aber ich darf nicht. das ist mit einer der gründe warum ich mich noch nicht entschieden habe

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